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So sichern Sie sich eine makellose Schufa-Auskunft
Ob Sie einen Handyvertrag abschließen, ein Konto eröffnen oder einen Mietvertrag vereinbaren wollen – ohne Auskunft der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) geht nichts. Inzwischen gilt das auch, wenn Sie Förderkredite der KfW-Mittelstandsbank beantragen.

Nur wenn Sie der Einholung einer Auskunft zustimmen und deren Inhalt tadellos ist, haben Sie überhaupt eine Chance auf die Mittel. Informationen zu Ihrer Person und zu Ihrer Bonität bekommt die Schufa u. a. von Banken, Kreditkarten-Organisationen und Versandhändlern.

Handbuch für Selbstständige und Unternehmer-Übersicht: Gespeichert werden folgende Daten:
  • Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, aktuelle und ehemalige Anschriften

  • Girokonten, Kreditkarten, Telekommunikationskonten,

  • Kredit- und Leasing-Verträge mit Betrag und Laufzeit

  • fällige unbezahlte Forderungen, z. B. aus Versandbestellungen

  • Angaben aus öffentlichen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen, u. a. eidesstattliche Versicherungen, Eröffnung von Insolvenzverfahren

  • Missbrauch von Giro-, Kreditkarten- oder Kreditkonten.

Sogenannte Negativmerkmale, also beispielsweise nicht regulär zurückgezahlte Kredite, werden von der Schufa noch mindestens 3 Jahre gespeichert, nachdem sie erledigt sind.

Aber: Bei der Masse von Daten, die die Schufa verwaltet, sind Fehler nicht auszuschließen. Ärgerlich ist es, wenn Sie deshalb einen Vertrag oder Kredit nicht bekommen.

Sie sollten deshalb gelegentlich die Einträge über sich prüfen. Besorgen Sie sich dazu Ihre Schufa-Eigenauskunft. Diese bekommen Sie kostenlos bei einer der 14 Geschäftsstellen der Schufa. Sie können sie aber auch im Internet unter meineschufa.de bestellen:

  • Wird sie Ihnen einmalig zugeschickt, kostet das 7,80 €.

  • Für 15,60 € erhalten Sie einen unbefristeten Online-Zugang zu Ihren Schufa-Daten.

Handbuch für Selbstständige und Unternehmer-Tipp: Finden Sie in Ihrer Eigenauskunft veraltete Daten oder sonstige falsche Eintragungen, lassen Sie das unbedingt korrigieren. Wenden Sie sich dazu schriftlich an die Schufa.

Legen Sie Ihrem Schreiben Kopien von Unterlagen bei, die Ihre Position unterstützen, beispielsweise Quittungen, Löschungsbescheid eines Vertragspartners, der einen Eintrag veranlasst hat, oder Ähnliches.

Aus: Handbuch für Selbstständige und Unternehmer — Jetzt gratis testen!

Beitrag von: business-best-practice.de
gedruckt am: 23.05.2018