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Schlecker, „Discount-Wohlstand” und die neue Grammatik der Weltwirtschaft
Dr. Eike Wenzel
Dr. Eike Wenzel
Die Globalisierung hat in den vergangenen 20 Jahren unseren Lebensstandard erhöht, weil sie Arbeit und Produkte billiger machte. Jetzt stellen wir fest, dass das nur eine Halbwahrheit war. Denn seit ein paar Jahren lernen wir schmerzvoll, dass dieser „discountierte Wohlstand“ sich relativieren wird, weil wir uns längst in einem Wettrennen um die knappen Ressourcen befinden. Die Schlecker-Pleite gibt, auf den Handel reduziert, ein Beispiel dafür, dass „billig, billig, billig“ keine nachhaltige Strategie ist. Auf Dauer, so die Erkenntnis, lässt sich Discount-Wohlstand im 21. Jahrhundert nicht aufrechterhalten.

Wie wirtschaften und managen wir weiter? Es ist Zeit, dass wir uns von Begriffsmonstren wie Globalisierung und Konkurrenz verabschieden. Globalisierung ist (wie vielleicht nur noch die epochale Vokabel Nachhaltigkeit) zu einer ziemlich sinnlosen Vokabel verkommen. Natürlich kommen wir auch im Jahr 2040 oder 2050 nicht ohne internationalen Warenverkehr aus. Das war auch schon so in den 1970er oder 1980er Jahren, bevor Globalisierung überhaupt als Wort existierte.

Wenn es stimmt, was der Harvard-Ökonom Pankaj Ghemawat („World 3.0. Global Prosperity And How To Achieve It“) behauptet, dann sollten wir – statt über Globalisierung zu schwadronieren – darüber nachdenken, wie wir eine Ökonomie der Integrität auf die Beine stellen. Und das bedeutet: Wir müssen Distanzen (mental, ethnisch, geografisch) verringern. Der stille Handelskrieg zwischen China und den USA ließe sich beispielsweise dadurch deeskalieren, dass China und USA Infrastrukturen und Konsumentenvertrauen im eigenen Land stärken, statt aggressiv in Handelszonen des anderen zu wildern (USA in Südostasien, China in Südamerika).

Anderes Beispiel: Eine zukünftige Weltmacht wie Nigeria (fünftgrößte Weltbevölkerung im Jahr 2050) sollte künftig nicht nur auf das globale Ölgeschäft setzen (und seine Abhängigkeit vergrößern), sondern auch den regionalen Handel auf den Gebieten Musikindustrie, Internet und Unterhaltung („Nollywood“, die nigerianische Filmindustrie) intensivieren. Als bevölkerungsreiches Land kann Nigerias Wirtschaft auf dem großen Heimatmarkt neue Erfahrungen mit neuen Produkten und Branchen sammeln, um in den erwachenden Anrainerstaaten Westafrikas umso erfolgreicher zu agieren. Globalisierung um jeden Preis (ökonomischer Donjuanismus) ist ähnlich sinnlos wie die anachronistische Sehnsucht nach kompletter Autarkie (ökonomische Inzucht).

Zukunftsmärkte werden so gelingen: auf der Basis von Infrastrukturen des Vertrauens, von integren Verbindungen – integrierte Regionalität (statt wilde Globalisierung). Das gilt für die Wertschöpfung im eigenen Land wie für das internationale Geschäft. In Zukunft sollten wir also nicht mehr fragen, wie globalisiert wir sind, sondern wie strukturiert unsere Beziehungen zu unserer Kundenwelt sind. Wie integer ein Fastfood-Unternehmen wie Chipotle aufgestellt ist, zeigen wir Ihnen gleich auf der nächsten Seite. Und welche positiven Effekte es haben kann, Unternehmen in der Region zu integrieren, lesen Sie auf Seite 3 des aktuellen Zukunftsletters.

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