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Die 16 Fragen, mit denen Sie das wahre Ich eines Bewerbers entdecken



Bild - Besprechung - Vorstellung - Bewerbung Bei der Einstellung von Mitarbeitern spielt der Eindruck aus dem Bewerbungsgespräch eine wichtige Rolle. Als Führungskraft stehen Sie vor der Herausforderung, sich in relativ kurzer Zeit ein möglichst umfassendes Bild von dem Menschen zu machen, der Ihnen da gegenübersitzt. Das gelingt am besten, wenn Sie genau die Fragen stellen, auf die es wirklich ankommt.

Ein paar Anhaltspunkte dazu liefert Ihnen „Führungskraft aktuell“

Frage 1: Kennen lernen

„Ich möchte Sie gern etwas näher kennen lernen. Erzählen Sie doch einmal etwas über Ihre bisherige Entwicklung.“
  • Sie erfahren, wie sich Ihr Bewerber darstellt. Achten Sie besonders bei Mitarbeitern mit Agenturkontakt auf eine selbstsichere Präsentation.


Frage 2: Warum bei uns?

„Warum bewerben Sie sich um diese Position?“
  • Mit dieser Frage klären Sie die Bewerbungsmotivation. Ist Ihr Unternehmen erste Wahl – oder stellt es für den Bewerber nur eine „Notlösung“ dar? Achten Sie genau auf die Begründung und haken Sie nötigenfalls nach!


Frage 3: Qualifikation

„Was machen Sie zurzeit? Wo liegen Ihre Schwerpunkte?“
  • Hierdurch erhalten Sie nähere Informationen über die fachliche Qualifikation des Bewerbers. Fällt die Antwort zu knapp aus, bohren Sie nach!


Frage 4: Arbeitsweise

„Schildern Sie einmal den Ablauf eines für Sie typischen Arbeitstages!&ldquo,
  • Damit vertiefen Sie die vorhergehende Frage. Die Antwort gibt Aufschluss über die anderen Tätigkeiten – und über die Arbeitsweise des Bewerbers.


Frage 5: Stärken

„Welche Aspekte Ihrer Arbeit mögen Sie am meisten?“
  • Die Antwort gibt Hinweise auf die Stärken des Bewerbers. Man mag das, was man am besten kann!


Frage 6: Warum der Wechsel?

„Welche Erwartungen hatten Sie, als Sie Ihre letzte Stelle angetreten haben?“
  • Die Frage dahinter: Haben sich die Erwartungen erfüllt? Wenn nicht – wo gab es Differenzen? Wichtig für Sie: Wie realistisch sind die Erwartungen des Bewerbers an die neue Stelle?


Frage 7: Jetzige Erwartungen

„Was erhoffen Sie sich von der neuen Stelle?“
  • Was möchte der Bewerber gerne tun? Wo möchte er gerne arbeiten? Wecken Sie in dieser Phase des Gesprächs aber keine falschen Hoffnungen!


Frage 8: Stärken und Schwächen

„Wo liegen Ihre Stärken – wo Ihre Schwächen?“
  • Mit dieser Frage prüfen Sie, wie ehrlich der Bewerber ist – und wie er in heiklen Situationen reagiert. Denn: Schwächen einzugestehen ist viel schwerer, als über Stärken zu reden. Wer bei den Stärken nichts zu antworten weiß, hat entweder nichts zu bieten – oder lässt gesundes Selbstbewusstsein vermissen.


Frage 9: Nachhaken!

„Nennen Sie mir doch einmal ganz konkret 2 oder 3 Bereiche, in denen Sie sich gerne verbessern würden.“
  • Ist der Bewerber beim vorherigen Punkt ausgewichen, muss er jetzt Farbe bekennen. Seien Sie vorsichtig, wenn der Bewerber keinen Verbesserungsbedarf sieht. Er ist entweder lebensfremd – oder er neigt dazu, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen.


Frage 10: Selbsteinschätzung

„Auf welche beruflichen Qualifikationen oder Leistungen sind Sie besonders stolz und warum?“
  • Hier geht es vor allem um die Selbsteinschätzungund das Selbstbewusstsein Ihres Bewerbers. Kann er Qualifikationen und Leistungen konkret benennen?


Frage 11: Reflexion

„Wenn Sie in Ihrer Ausbildung und beruflich noch mal ganz von vorne anfangen könnten: Was würden Sie anders machen?“
  • Ein Bewerber, der alles ganz anders machen würde, ist wahrscheinlich generell unzufrieden und bringt wahrscheinlich schlechtere Arbeitsleistung.


Frage 12: Planer oder Praktiker?

„Wenn Sie die Wahl hätten: Stellen Sie lieber Pläne auf – oder führen Sie sie lieber aus?“
  • Hier klopfen Sie noch einmal ab, ob der Bewerber für die von Ihnen angedachten Aufgaben und Tätigkeiten wirklich geeignet ist.


Frage 13: Mentalität

„Was unternehmen Sie, wenn Sie sehen, dass ein Kollege bei der Reisekostenabrechnung schummelt?“
  • „Nichts – das geht mich nichts an“, ist eine äußerst negative Antwort. Den Bewerber kümmert es nicht, wenn Sie betrogen werden. „Ich würde es melden“, ist schon besser – kann aber auch auf Spitzelmentalität hinweisen. Für die soziale Kompetenz spricht die dritte Antwort: „Ich würde den Kollegen auffordern, die Sache zu korrigieren.“


Frage 14: Ziele

„Wo wollen Sie in 3 bis 5 Jahren beruflich stehen? Wie gelangen Sie dorthin?“
  • Hier prüfen Sie, welche Ziele sich der Bewerber gesetzt hat – und ob überhaupt! Lassen sich seine Ziele in Ihrem Unternehmen realisieren? Gut, wenn er Ihnen konkrete Schritte nennt!


Frage 15: Rückversicherung

„Was bringt es unserem Unternehmen, Sie einzustellen?“
  • Mit dieser provozierenden Frage prüfen Sie noch einmal die Fähigkeit des Bewerbers, sich selbst einzuschätzen, und seine Fähigkeit, sich selbst zu präsentieren.


Frage 16: Persönlicher Hintergrund

„Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten?“
  • Hier gilt: Hobbys und ehrenamtliche Aktivitäten sind in aller Regel positiv. Manchmal bringen Freizeitaktivitäten sogar Zusatzqualifikationen. Beispielsweise wenn der Mitarbeiter auch im Freizeitverein Organisationstalent bewiesen hat.


„Führungskraft aktuell“- Fazit: Sie dürfen den Bewerber zwar nicht alles fragen. Aber mit den richtigen Fragen schauen Sie ihm oder ihr doch recht genau hinter die Stirn. Verwenden Sie diesen Fragebogen bei Ihrem nächsten Gespräch – und Sie stellen schnell fest, wie viel mehr Sie über jeden Bewerber wissen.


Für diese(n) Seite/Auftritt wurden Bilder des Fotografen endostock aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

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