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Geduld verändert Ihr Leben!


Ich warte (gerne)Geduld scheint in unserer schnelllebigen Gesellschaft ein Auslaufmodell zu sein. Angesagt ist die „produktive“ Ungeduld.

Doch diese positive Umschreibung ändert nichts daran, dass notorische Ungeduld eine Schwäche ist, mit der Sie es sich und Ihren Mitmenschen unnötig schwer machen.

Lesen Sie in diesem Beitrag aus Einfach organisiert kompakt, welche 5 großen Vorteile Ihnen Geduld verschafft, wie Sie Geduld Schritt für Schritt systematisch als positive Eigenschaft aufbauen und wie Sie Ihr Leben so mit mehr Gelassenheit meistern.


Die 5 großen Vorteile von Geduld

Ahnen Sie auch bisweilen, dass Sie so manche Situation mit etwas Geduld besser überstanden hätten? Oder dass Sie mit Ihrer Ungeduld nicht die beste Figur gemacht haben? Weiter unten im Text finden Sie unsern Schnell-Test, der Ihnen sagt, wie es um Ihre Geduld steht.

Tatsache ist: Geduld ist eine Tugend, die Ihnen persönlich und Ihrer Umgebung große Vorteile bringt.
  1. Geduld unterstützt die persönliche und berufliche Weiterentwicklung


    Wenn Sie in Ihrem Leben oder an Ihrem Verhalten etwas ändern möchten, brauchen Sie Durchhaltevermögen. Und das fehlt dem Ungeduldigen, der mit hohen Erwartungen ans Werk geht und dessen Motivation gleich einem Strohfeuer erlischt, wenn größere Hürden auftauchen. Geduld hilft Ihnen, sich durch Rückfälle nicht entmutigen zu lassen und hartnäckig am Ball zu bleiben.

  2. Geduld beseitigt unnötige Zeitfresser


    Der ungeduldige Zeitgenosse zeichnet sich dadurch aus, dass er sich schlecht auf eine Sache konzentrieren kann, in Gedanken bereits mit der nächsten Aufgabe beschäftigt ist und sich leicht ablenken lässt.

    Außerdem kommt er lieber sofort „auf den Punkt“, anstatt einen Sachverhalt systematisch und sorgfältig zu analysieren. Geduld dagegen hilft Ihnen dabei, wichtige Details und Konsequenzen bei Entscheidungen zu erkennen. So vermeiden Sie Fehler und doppelte Arbeitsschritte, kurzum: Sie sparen Zeit.

  3. Geduld fördert die soziale Kompetenz

    Lösen Sie sich von den Fesseln
    Ob es darum geht, Kontakte zu knüpfen, tragfähige Beziehungen aufzubauen, ein gutes Beziehungsmanagement zu „leben“ oder von einer professionellen Netzwerkpflege zu profitieren – all das setzt eine hohe Kommunikationsfähigkeit voraus. Und deren Basis ist Geduld.

    Einfühlungsvermögen und Geduld erlauben es Ihnen, aktiv zuzuhören, offene Fragen zu stellen, Antworten abzuwarten und Schweigemomente souverän hinzunehmen. Sie zeichnen sich durch Ihre Team- und Konfliktfähigkeit aus und optimieren Ihre Fähigkeit, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse sowie die Ihrer Mitmenschen wahrzunehmen und angemessen damit umzugehen. Und das kommt Ihrer emotionalen Intelligenz zugute.

    Einfach organisiert kompakt-1-Minuten-Test:
    Wie ist es um Ihre Geduld bestellt?
    Ja Nein
    1. Neigen Sie dazu, mit den Fingern auf dem Tisch zu trommeln, mit den Füßen zu scharren oder etwas Ähnliches, wenn Sie Zuhörer sind?
    2. Können Sie sich nur schlecht auf das konzentrieren, was Sie gerade tun, weil Sie in Gedanken schon 2 Schritte weiter sind?
    3. Tendieren Sie dazu, sich schnell gelangweilt zu fühlen und in Ihrer Aufmerksamkeit nachzulassen?
    4. Regen Sie sich schnell auf, wenn andere aus Ihrer Sicht zu langsam arbeiten, fahren ...?
    5. Ärgern Sie sich prompt, sobald Sie auf etwas oder jemanden warten müssen?
    6. Reagieren Sie empfindlich auf Fehlschläge, weil Sie sich leicht entmutigt fühlen?
    7. Fällt es Ihnen schwer, Momente des Nichtstuns zu genießen, weil Sie in Gedanken schon planen, was Sie als Nächstes machen könnten?


  4. Geduld bestimmt Ihr Bild in der Öffentlichkeit


    Wer hektisch und ungeduldig ist, gibt den anderen das Gefühl, langsam zu sein, und setzt sie damit unter Druck.

    Beide Seiten leiden darunter: Der Ungeduldige fühlt sich wie eine emotionale Zeitbombe, während sich der Geduldige als Zauderer missachtet sieht. Geduld dagegen hilft Ihnen, die Sympathie und das Vertrauen Ihrer Mitmenschen zu gewinnen.

  5. Geduld macht Sie weniger stressanfällig


    Ungeduld verursacht eine große innerliche Anspannung, die eine ständige psychische und physische Belastung darstellt. Ob hoher Blutdruck, Atembeschwerden oder Herzprobleme: Der Ungeduldige setzt sein Leistungsvermögen und seine Gesundheit aufs Spiel.

    Geduld hilft Ihnen dabei, gelassener und zufriedener durchs Leben zu gehen, viele Stresssituationen zu vermeiden und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fitness sowie Berufs- und Privatleben herzustellen.

Kleines Geduldstraining: 3 Schritte zu mehr Gelassenheit

  1. Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Ungeduldsauslöser.


    Erstellen Sie per Brainstorming eine Liste mit Ihren ganz persönlichen Ungeduldsfallen. Ob es die Rote-Ampel-Welle, ein schwerfälliger Mitarbeiter, die langsame Verkäuferin oder Ihr notorisch unpünktlicher Sohn ist: Notieren Sie alles, was Ihnen einfällt. Achten Sie dabei bewusst auf die kleinen, vermeintlich unbedeutenden Situationen, denn die eignen sich besonders als Einstieg in Ihr Geduldstraining.

  2. Wählen Sie 3 Fälle aus, mit denen Sie Ihr Training beginnen.


    Lassen Sie sich durch nichts aus der Ruhe bringenLassen Sie diese Situationen vor Ihrem geistigen Auge Revue passieren, und versuchen Sie, die Folgen Ihrer Ungeduld auf den Punkt zu bringen.

    Was genau tun Sie? Wie reagieren die anderen auf Sie? Fühlen Sie sich in diesen Situationen körperlich unwohl? Ärgern Sie sich über sich selbst und Ihr unbeherrschtes Handeln?

    Auf diese Weise erkennen Sie schnell, dass Sie sich mit Ihrer Ungeduld nur schaden – und das motiviert zu entsprechenden Gegenmaßnahmen!

  3. Formulieren Sie ein Ziel.


    Vermeiden Sie allgemeine Rundumschläge („Ab morgen werde ich geduldiger sein“). Je konkreter das Ziel ist, desto leichter wird Ihnen das Training fallen („Ich werde mich nicht mehr aufregen, wenn ich an der Supermarktkasse mal wieder warten muss“).

Einfach organisiert kompakt-Umsetzungs-Tipps

  • Bringen Sie sich mit dem Worst-case-Szenario auf den Boden zurück


    Wenn Sie merken, dass sich trotz Ihrer guten Vorsätze Ungeduld breit macht, weil Sie beispielsweise auf der Autofahrt eine rote Ampel nach der anderen erwischen – und das, obwohl Sie es eilig haben! –, ist es hilfreich, sich den „worst case“ vorzustellen:
    Was kann im schlimmsten Fall passieren? Sie kommen zu spät zu einer Essenseinladung? Nun gut, der Gastgeber wird sich vielleicht kurz ärgern, aber vermutlich schnell wieder beruhigen. Und wenn es stattdessen ein wichtiger Kundenkontakt ist?

    Auch in bedeutenden Fällen übersteigen die Panikmache und die damit einhergehenden Risiken „ hier vielleicht ein Autounfall “ meistens die eventuellen Nachteile des Zuspätkommens. Dank dieser Einsicht bekommen Sie Ihren Ärger über die Situation und damit Ihre Ungeduld erfolgreich in den Griff.

  • Schaffen Sie sich einen Rettungsanker


    Ein weiteres gutes Hilfsmittel, wenn es „kritisch“ wird und Sie in alte Verhaltensmuster zurückzufallen drohen, ist ein „Rettungsanker“. Das kann eine zusammengeballte Faust oder ein simples „Stopp!“ sein, mit dem Sie sich stumm zur Besinnung rufen, sobald Sie merken, dass Sie ungeduldig werden.

  • Tief durchatmen


    Nutzen Sie die Phasen, in denen Sie geduldig auf etwas oder jemanden warten, für eine kleine Atemübung. Es reicht schon, wenn Sie einfach bewusst gleichmäßig tief ein- und ausatmen. Damit versorgen Sie Ihr Gehirn mit mehr Sauerstoff, was den Stress reduziert und Ihnen beim Entspannen hilft.

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