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So begrüßen Sie Ihre offiziellen Gäste protokollarisch korrekt



Rednerpult mit Mikrofon

Ehrengäste stilsicher begrüßen

Sie haben oft und viele Ehrengäste? Gratulation! Das spricht für Sie und für Ihre Gemeinde, Ihr Unternmehmen etc. Aber begrüßen Sie Ihre „Stars“ auch richtig?

Sobald es offiziell wird, es also um die protokollarisch korrekte Begrüßung geht, sollte Ihnen nämlich definitiv kein Fehler unterlaufen.

Denn anders als im privaten Rahmen hat ein Fauxpas bei offiziellen Auftritten meist böse Folgen: Wenn Sie Glück haben, führt er zu höhnischem Gelächter – wenn Sie Pech haben, zu ernsthaften Verstimmungen. Denken Sie nur an die Politiker im Fernsehen, denen ein kleiner Stilbruch wochenlang satirisch nachgetragen wird.

Oder betrachten Sie die Weltgeschichte: Wie viele Kriege wurden wohl schon geführt, weil ein Herrscher den anderen – oft unwissentlich – beleidigt hatte?

Natürlich wird in Ihrer Gemeinde oder Ihrem Unternehmen nicht gleich Blut fließen, nur weil Sie den Vertreter des Bundestags oder den Ehrengast aus China nicht oder an einer völlig falschen Stelle begrüßt haben. Die Folgen, mit denen Sie aber sehr wohl rechnen müssen, sind unangenehm genug:

Erstens blamieren Sie in diesem Moment sich selbst und den Gast, den Sie scheinbar nicht wertschätzen – weswegen dieser zweitens wohl kaum noch einmal wiederkommen wird.

Und wenn Sie nun auf Nummer sicher gehen und einfach immer alle Ihre Ehrengäste begrüßen? Dann laufen Sie Gefahr, dass bald gar niemand mehr wiederkommt – um nicht noch einmal einer unendlichen Begrüßungsorgie ausgesetzt zu sein.

Wenn Sie all dies vermeiden wollen, dann lesen Sie diesen Beitrag aus „Die besten Reden von A bis Z“, denn er enthält alles, was Sie zur offiziellen Rangfolge bei Begrüßungen wissen müssen.


Wie Sie Ihre Gäste bei offiziellen Anlässen korrekt begrüßen

Ihre Garantie für mehr Sicherheit: die „Top-70-Liste“ der Bundesrepublik

Eine sichere Richtlinie für Begrüßungen aller Art ist die protokollarische Rangfolgenliste der Bundesrepublik Deutschland, die so genannte „Top-70-Liste“.

Diese Liste basiert auf nicht veröffentlichten Rangfolgenlisten der Bundesministerien (z. B. Auswärtiges Amt, Bundesinnenministerium); sie umfasst also Personen und Ämter, die unmittelbar oder mittelbar mit dem Staat und seinen Organen verbunden sind.

Wie funktioniert die Zuordnung innerhalb der „Top-70-Liste“?

Die Liste richtet sich vor allem nach historisch gewachsenen, repräsentativen Kriterien; besonders auf höchster Ebene erfolgt die Einordnung der Personen nach der – auch symbolischen – Bedeutung ihres Amtes / ihrer Position für das größte Gemeinwesen auf deutschem Boden: den Staat.

Die hier geltende Rangfolge können Sie auf jedes kleinere Gemeinwesen, z. B. eine Kommune, übertragen und sind damit für jeden Ihrer offiziellen, protokollarischen Anlässe gut gerüstet.

„Die besten Reden von A bis Z“-Insider-Tipp: Bevor Sie die „Top-70-Liste“ jedoch in einem konkreten Fall anwenden, lesen Sie bitte unbedingt diesen Beitrag zu Ende; denn zusätzlich müssen fast immer weitere Kriterien – wie Alter, Geschlecht etc. – herangezogen werden.


Die besten Reden von A bis ZDie besten Reden von A bis Z
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Vorweg 4 Faustregeln zur Benutzung der „Top-70-Liste“

  1. Weniger ist mehr: Je weniger Gäste Sie hervorheben, desto weniger Fehler können Sie machen. Außerdem schaltet Ihr Publikum bald ab, wenn Sie es vor lauter Titeln zu lange auf die eigentliche Rede warten lassen. Vermeiden Sie also bitte „Begrüßungsorgien“!

  2. Die „Top-70-Liste“ geht vor – und zwar in den Fällen, in denen sie direkt greift und Sie einen Gast unmittelbar auf der Liste wiederfinden.

  3. Ausnahme von Regel 2: Personen, die in Ihrem Umfeld ausgesprochen hohe soziale Bedeutung oder Anerkennung genießen, können Vorrang vor denen auf der Liste haben.

    So gebührt z. B. dem (Ober-)Bürgermeister in den meisten Fällen Platz 1 Ihrer Rangfolge, denn er ist auf kommunaler Ebene das, was der Bundespräsident auf Staatsebene ist: der erste Bürger.

  4. Stellen Sie analoge Rangfolgen her, wenn Sie Ihre Gäste nicht auf der „Top-70-Liste“ entdecken.

    Beispiel: Die Vorsitzenden kommunaler Ausschüsse entsprechen – natürlich auf einer anderen Ebene – den Vorsitzenden von Bundestagsausschüssen und finden sich damit auf Platz 38 der Rangfolge wieder.

Die „Top-70-Liste“:
Die offizielle Rangfolge in der Bundesrepublik Deutschland

  1. Bundespräsident(in)
  2. Staatsoberhäupter fremder Staaten (einschließlich kaiserlicher und königlicher Mitglieder regierender Häuser)
  3. Regierungschefs fremder Staaten
  4. Bundeskanzler(in) (überlässt bei gemeinsamem Auftreten der Bundestagspräsidentin / dem Bundestagspräsidenten den Vortritt)
  5. Präsident(in) des Deutschen Bundestags
  6. Präsident(in) des Bundesrats
  7. Präsident(in) des Bundesverfassungsgerichts
  8. Doyen (= ranghöchster Missionschef) des Diplomatischen Corps
  9. Ausländische Botschafter(innen) in der Reihenfolge des Datums der Überreichung ihres Beglaubigungsschreibens
  10. Stellvertretende Regierungschefs ausländischer Staaten
  11. Ehemalige Bundespräsident(inn)en
  12. Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Vorsitzende(r) des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland nach Dienstalter und Vorsitzender des Zentralrats der Juden
  13. Generalsekretär(in) der Vereinten Nationen
  14. Generalsekretär(in) der NATO
  15. Präsident(in) des Europäischen Parlaments
  16. Präsident(in) der Beratenden Versammlung des Europarats
  17. Präsident(in) des Rats der Europäischen Union
  18. Präsident(in) der EU-Kommission
  19. Ehemalige Bundeskanzler(innen)
  20. Ehemalige Präsidentinnen und Präsidenten des Deutschen Bundestags
  21. Ehemalige Präsident(inn)en des Bundesverfassungsgerichts
  22. Gesandte als ständige Missionschefs
  23. Bundesminister(innen) in der veröffentlichten amtlichen Reihenfolge
  24. Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer nach Dienstalter (gehen in ihren jeweils eigenen Bundesländern allerdings den Bundesministern vor)
  25. Kardinäle
  26. EU-Kommissarinnen und -Kommissare
  27. Generalsekretär(in) des Europarats
  28. Vorsitzende der Fraktionen des Deutschen Bundestags nach Fraktionsstärke
  29. Vorsitzende der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien nach der alphabetischen Ordnung der Parteien
  30. Vizepräsident(in) des Deutschen Bundestags
  31. Präsidenten der Landtage der Bundesländer in alphabetischer Reihenfolge der Bundesländer
  32. Vizepräsident(in) des Bundesverfassungsgerichts
  33. Erzbischöfe, Landesbischöfinnen und -bischöfe, Bischöfe, Landessuperintendenten, Landesrabbiner in abwechselnder Reihenfolge der Glaubensgemeinschaften
  34. Präsident(in) der Deutschen Bundesbank
  35. Minister(innen) der Länder in alphabetischer Reihenfolge der Länder
  36. Koordinator(in) für die deutsch-französische Zusammenarbeit
  37. Stellvertretende Vorsitzende der Fraktionen des Deutschen Bundestags nach der alphabetischen Reihenfolge der Parteien
  38. Vorsitzende der Ausschüsse des Deutschen Bundestags
  39. Stellvertretende Vorsitzende der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien
  40. Ehemalige Bundesminister(innen) nach dem Lebensalter, abwechselnd mit ehemaligen Ministerpräsident(inn)en der Länder
  41. Präsident(in) des Bundesrechnungshofs
  42. Staatsminister(innen) des Bundes
  43. Parlamentarische Staatssekretärinnen und -sekretäre des Bundes
  44. Staatssekretärinnen und -sekretäre des Bundes
  45. Staatssekretärinnen und -sekretäre der Länder mit Kabinettsrang
  46. Kanzler(in) des Ordens &bdquo ;Pour le Mérite&ldquo ;
  47. Präsident(inn)en des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Arbeitgeberverbands, des Deutschen Industrie- und Handelstags, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Präsident(inn)en des Deutschen Bauernverbands und ähnlicher großer Berufsverbände nach dem Dienstalter
  48. Träger(innen) des großen Bundesverdienstkreuzes nach dem Datum der Verleihung
  49. Präsident(inn)en der Bundesgerichte
  50. Richter(innen) am Bundesverfassungsgericht
  51. Mitglieder des Deutschen Bundestags und des Europäischen Parlaments, abwechselnd
  52. Repräsentant(inn)en der kommunalen Spitzenverbände
  53. Zentralverbände der Religionsgemeinschaften (z. B. Laienorganisationen wie das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken)
  54. Präsident(in) der Bundesagentur für Arbeit
  55. Generalinspekteur(in) der Bundeswehr
  56. Wehrbeauftragte(r) des Deutschen Bundestags
  57. Präsident(inn)en der Verfassungsgerichtshöfe der Länder
  58. Vorsitzende der Fraktionen der in den Landtagen vertretenen Parteien
  59. Landesvorsitzende der in den Landesparlamenten vertretenen Parteien
  60. Vizepräsident(inn)en der Landtage
  61. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der in den Landtagen vertretenen Parteien
  62. Mitglieder des Vorstands der Deutschen Bundesbank
  63. Direktor(in) beim Deutschen Bundestag
  64. Direktor(in) des Bundesrats
  65. Staatssekretärinnen und -sekretäre der Länder
  66. Generäle, Admiräle
  67. Ministerialdirektor(inn)en des Bundes
  68. Abgeordnete der Landtage
  69. Mitglieder des Bayerischen Senats (2000 abgeschafft; Senatoren a. D.)
  70. Intendanten der Fernseh- und Rundfunkanstalten, Chefredakteure


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Wie Sie die „Top-70-Liste“ auf Ihre Situation übertragen

Nehmen wir einmal an, unter Ihren Gästen sind:

die Bürgermeisterin, der Landgerichtspräsident, die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen, der Präsident der örtlichen Industrie- und Handelskammer, der Dechant, der Superintendent, der ehemalige Bürgermeister, die DGB-Kreisvorsitzende, der Standortälteste und der örtliche Vorsitzende einer Partei.

In den „Top 70“ taucht keine dieser Persönlichkeiten auf. Nun gilt es also, die in der Liste erkennbaren Ordnungselemente auf Ihren eigenen Anlass zuzuschneiden.

Etwa so:
  • Die Bürgermeisterin ist die erste Bürgerin in unserer Stadt; sie entspricht in unserem lokalen Gefüge daher dem Bundespräsidenten als erstem Bürger des Staates (Rang 1 der Liste).

  • Der Landgerichtspräsident korrespondiert mit den Präsidenten der Bundesgerichte (Rang 49). (Eine Parallele zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts herzustellen – Rang 7 – wäre überzogen, weil Letzeres ein Verfassungsorgan ist.)

  • Die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen können Rang 28 (Vorsitzende der Fraktionen des Deutschen Bundestags nach Fraktionsstärke) zugeordnet werden, auch wenn der Gemeinderat kein eigentliches Parlament ist. Ihre Legitimation als Gewählte rechtfertigt jedoch den hohen Rang.

  • Der Präsident der Industrie- und Handelskammer entspricht Rang 47.

  • Der Dechant und der Superintendent als höchste kirchliche Vertreter auf lokaler Ebene gehören auf Rang 12.

  • Der ehemalige Bürgermeister bekommt Rang 11.

  • Die DGB-Kreisvorsitzende ist wiederum dem Rang 47 zuzuordnen.

  • Der Standortälteste als höchster Repräsentant der Bundeswehr korrespondiert mit Rang 55.

  • Der Vorsitzende der Partei erhält Rang 29.
Damit ergibt sich diese Rangfolge:

  1. Bürgermeisterin (Rang 1)
  2. Ehemaliger Bürgermeister (11)
  3. Dechant und Superintendent (12)
  4. Vorsitzende der Stadtratsfraktionen (28)
  5. Parteivorsitzender (29)
  6. DGB-Kreisvorsitzende (47)
  7. Präsident der Industrie- und Handelskammer (47)
  8. Landgerichtspräsident (49)
  9. Standortältester (55)

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Was Sie tun sollten, wenn die „Top-70-Liste“ gar nicht mehr hilft

Manche Fälle sind etwas vertrackter: Stellen Sie sich zum Beispiel vor, zu Ihren Gästen gehörten ein herausragender Wissenschaftler, eine Künstlerin, ein Sportler, ein Schriftsteller, ein Vereinsvorsitzender, eine Unternehmerin und eine Heimatforscherin. Wie ist nun wohl die Rangfolge?
  • Im Spannungsfeld zwischen Rangfolge und Gleichheitsgrundsatz gilt es, mit Takt und Feingefühl die richtige Mitte zu finden. Und denken Sie daran: Bei der Begrüßung gilt stets die goldene Regel „Weniger ist mehr“!

  • Entscheiden Sie im konkreten Fall also zunächst, inwieweit es überhaupt erforderlich ist, eine Rangfolge aufzustellen. Denn je weniger Gäste Sie herausheben, desto weniger Fehler können Sie machen.

  • Betrachten Sie jeden Ihrer Gäste als eine Bereicherung für Ihre Veranstaltung – denn sonst hätten Sie ihn (besser) nicht eingeladen. Beschränken Sie sich daher auf die unvermeidlichen Heraushebungen, die auch den Erwartungen Ihrer Gäste entsprechen. Wovon diese unter anderem abhängen, ergibt sich aus den folgenden allgemeinen Regeln zur Rangfolge bei Begrüßungen.


Wer lässt wem den Vortritt?

Neben der „Top-70-Liste“ gibt es noch zahlreiche andere Faktoren, die die protokollarische Rangfolge für Ihre Veranstaltung beeinflussen. Die wichtigsten sind:
  • Lebensalter

    Das Alter der Gäste ist ein natürliches Ordnungsmerkmal, das sich auch im Staatszeremoniell erhalten hat. Wenn sich z. B. der Bundestag neu konstituiert, wird die Sitzung bis zur Wahl des Bundestagspräsidenten von dem ältesten Mitglied geleitet.

  • Frau nicht unbedingt vor Mann

    Einen Vorrang der Frau vor dem Mann gibt es im Staatszeremoniell nicht. Bei gemeinsamen Auftritten teilt eine Frau den Rang ihres Ehemanns oder umgekehrt der Mann den Rang seiner Ehefrau; beide nehmen dann den höheren Rang ein. Wenn Eheleute hingegen einzeln auftreten, gilt nur ihr jeweils eigener Rang. Außerhalb des staatlichen Zeremoniells schließlich ist es eine Frage der Höflichkeit, der Frau den Vortritt zu lassen.

  • Mandatsträger vor Beamten

    Gewählte politische Repräsentanten rangieren vor Verwaltungsbeamten. Beispiele: Bürgermeister oder Landrat vor Stadtdirektor; Vorsitzender des Sozialausschusses vor Sozialamtsleiter.

  • Erworbene Titel vor verliehenen Titeln

    Bei Titeln rangieren die erworbenen vor den verliehenen. Beispiele: akademischer Doktor vor Dr. h. c. (= honoris causa: lateinisch für „ehrenhalber“), ordentlicher Professor vor Prof. h. c., Botschafter vor Honorarkonsul.

  • Ausländer vor Inländern

    Gäste aus dem Ausland – oder entsprechend: aus anderen Städten oder Gemeinden – werden vor den einheimischen begrüßt. Das gebietet die Höflichkeit als Gastgeber und honoriert außerdem den (mehr oder weniger) weiten Weg, den der Besucher auf sich genommen hat.

  • Anciennitätsprinzip

    Bei der Anciennität – der Reihenfolge nach dem Dienstalter – geht es darum, wie lange eine Institution schon besteht oder wie lange eine Person ihre Aufgabe bereits ausübt. So richtet sich die Rangfolge der Diplomaten nach dem Anciennitätsprinzip: Maßgebliches Datum ist der Zeitpunkt, an dem das Beglaubigungsschreiben dem Bundespräsidenten überreicht wurde.

    Für die Gruppierung von Ranggleichen ist der Grundsatz der Anciennität gerechter und eindeutiger als das Alphabet, das gerade im internationalen Bereich kein zuverlässiges Kriterium ist.

    Die Rangfolge nach dem Dienstalter eignet sich insbesondere dort, wo Kollegialität herausgestellt werden soll. So beachten zum Beispiel die Regierungspräsidenten eines Bundeslands untereinander die Rangfolge nach dem Dienstalter.

  • Besondere Beziehungen

    Personen, die mit ihrer persönlichen Leistung zum Gastgeber oder zu der von ihm vertretenen Institution in einer besonderen Beziehung stehen, können anderen Gästen gegenüber hervorgehoben werden:

    Ehrenbürger, Heimatforscher, Vereinsvorsitzende, der Doktorvater des Gastgebers, ein wichtiger Geschäftspartner – die Möglichkeiten sind gerade hierbei sehr vielfältig. Voraussetzung ist natürlich, eine solche Bevorzugung genügend transparent zu machen, damit sich andere Gäste nicht zurückgesetzt fühlen.

  • Soziale Anerkennung

    Stellen Sie sich immer die Frage: Entspricht die von mir festgelegte Rangfolge der sozialen Anerkennung? Die wiederum lässt sich nicht eindeutig festlegen, sondern hängt immer von spezifischen Faktoren ab: So können lokale oder branchenübliche Besonderheiten eine Rolle spielen, ebenso die Zusammensetzung und die Erwartungen Ihres Gästekreises.


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So stellen Sie die protokollarische Rangfolge in größere Zusammenhänge

Wenden wir diese generellen Rangfolge-Regeln einmal auf ein konkretes Beispiel an:

Ihre Gäste sind die Oberbürgermeisterin, der belgische Botschafter, der Rektor der örtlichen Universität, sein Kollege der belgischen Partner-Universität, der Präsident der Industrie- und Handelskammer, die örtliche EU-Abgeordnete, der Generalintendant, der Superintendent, die Vorsitzende des Geschichtsvereins und ein betagter und international anerkannter Historiker namens Prof. Dr. Müller. Welche Rangfolge ergäbe sich nun?
  • In den „Top 70“ sind nur der Botschafter (Rang 9) und die EU-Abgeordnete (Rang 51) erfasst.

  • Da die EU-Abgeordnete in der „Top-70-Liste“ unmittelbar enthalten ist, wäre es folgerichtig, die Oberbürgermeisterin erst nachrangig zu behandeln. Das wiederum würde jedoch ihrer lokalen sozialen Anerkennung widersprechen. Als erste Bürgerin hat die Oberbürgermeisterin eine herausgehobene Stellung: Sie entspricht nun sozusagen dem Bundespräsidenten. Überragt wird ihre Stellung hier nur vom belgischen Botschafter, der als Gast aus dem Ausland den Vortritt genießt.

  • Für den Rektor der örtlichen Universität gibt es in der „Top-70-Liste“ keine Entsprechung. Seine soziale Stellung verleiht ihm aber einen hohen Rang nahe dem der Oberbürgermeisterin.

  • Für den Rektor der belgischen Universität gilt wiederum, dass er als Ausländer vor seinem deutschen Kollegen rangiert.

  • Der Präsident der Industrie- und Handelskammer korrespondiert mit Rang 47.

  • Der Generalintendant ist fest besoldet und daher dem ehrenamtlichen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer nachrangig.

  • Der Superintendent als höchster anwesender kirchlicher Vertreter entspricht Rang 12.

  • Für eine relativ hochrangige Einordnung von Prof. Dr. Müller sprechen dessen internationales Ansehen und zusätzlich sein hohes Alter.

  • Am Ende der Rangfolge steht hier die Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins.
Diese Überlegungen verdeutlichen, dass es nicht immer nur eine einzige mögliche Rangfolge gibt. Für obiges Beispiel wäre die folgende jedoch auf jeden Fall passend:
  1. Belgischer Botschafter
  2. Oberbürgermeisterin
  3. Rektor der belgischen Universität
  4. Rektor der örtlichen Universität
  5. Europa-Abgeordnete
  6. Prof. Dr. Müller (der altehrwürdige Historiker)
  7. Superintendent
  8. Präsident der Industrie- und Handelskammer
  9. Generalintendant
  10. Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins

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Noch 5 wichtige Tipps

1. Hängt Ihre Veranstaltung direkt mit einem Ihrer Gäste zusammen, dann ist dieser Ihr wichtigster Ehrengast und wird vor allen anderen begrüßt (z. B. der Schirmherr der Veranstaltung; der Künstler, dessen Vernissage Sie eröffnen; der Jubilar, dessen Laudatio Sie halten; etc.)

2. Achten Sie darauf, dass alle Gäste, die Sie namentlich erwähnen möchten, auch tatsächlich anwesend sind. Denn natürlich werden alle sofort nach der Bundeskanzlerin suchen, wenn Sie diese als Ehrengast würdigen – peinlich für Sie, wenn sie dann (noch) nicht da ist!

3. Um „Begrüßungsorgien“ zu vermeiden, prüfen Sie mit Fingerspitzengefühl und Ihrer persönlichen Erfahrung, wessen Begrüßung unabdingbar ist und wer es verschmerzen kann, nicht erwähnt zu werden.

Vielleicht lässt sich auch eine Gruppe gemeinsam begrüßen, ohne dass Sie zu pauschal werden? (Beispiel Presse: „Ich heiße die Damen und Herren der Presse herzlich willkommen.“)

Eine weitere Möglichkeit ist die, eine Persönlichkeit nicht zu Anfang, sondern erst im Laufe der Rede persönlich anzusprechen („... und das gibt mir das Stichwort, um ganz herzlich Herrn xy zu begrüßen...“).

4. Alle Namen und Titel müssen korrekt sein und richtig ausgesprochen werden. Erkundigen Sie sich in Zweifelsfällen im Umfeld Ihres Gastes, z. B. bei der Assistentin, dem Referenten etc.

5. Hat jemand verschiedene Amtsbezeichnungen oder gleich mehrere Titel, dann helfen Ihnen die folgenden Fragen:
  • In welcher Funktion ist Ihr Gast bei Ihnen?

    Haben Sie Herrn Dr. Günter Mustermann als Bundestagsabgeordneten eingeladen? Oder als Präsidenten der Handelskammer?

    Danach richtet sich die Anrede, denn in den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens ist es üblich, Amt oder Titel als Anrede zu gebrauchen, hier also „Herr Abgeordneter“ oder „Herr Präsident“.

    Vielleicht bevorzugt der Herr aber auch eine schlichte Anrede, oder Sie sind ihm schon seit Jahren freundschaftlich verbunden? Dann sind „Herr Dr. Mustermann“ oder – im privateren Rahmen – „lieber Günter“ die passenden Begrüßungen.

  • Wie konservativ ist Ihr Gast?

    In diplomatischen Kreisen oder bei Religionsgemeinschaften gelten häufig noch althergebrachte Anreden, wie z. B. „Exzellenz“ (Botschafter, Nuntius oder katholische Bischöfe) oder „Eminenz“ (Metropolit der orthodoxen Kirche). Teilweise hat sich hier auch die „weltliche“ Anrede mit der Funktionsbezeichnung durchgesetzt: „Herr Bischof“ oder „Frau Botschafterin“.

    Sie sollten im Einzelfall unbedingt vorher mit dem Sekretariat abklären, welche Anrede Ihr Gast bevorzugt.

  • Welchen akademischen Titel hat Ihr Gast?

    Nur der ranghöchste Titel wird zusammen mit dem Namen genannt. Sie sprechen Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Meier also nur als „Herrn Professor Meier“ an. Ehrentitel (h.c.), Diplom- und Magistertitel können Sie in der Anrede ebenfalls weglassen: Herrn Dipl.-Ing. Günter Meier begrüßen Sie also entsprechend als „Herrn Meier“.

  • Hat Ihr Gast „blaues Blut“?

    Wenn er aus Deutschland stammt, sollten Sie seinen Adelstitel unbedingt berücksichtigen. In Österreich hingegen ist die Führung von Adelstiteln seit 1919 offiziell abgeschafft, in der Schweiz bereits seit rund 200 Jahren nur noch als Bestandteil des Namens üblich.

    Sollten Sie die Titel nennen müssen, so fällt die Bezeichnung „Herr“ oder „Frau“ beim hohen Adel (Fürst, Graf) weg. Die Zusätze „von“ und „zu“ können Sie dann ebenfalls weglassen (Maria Fürstin zu Musterbrück = „verehrte Fürstin (zu) Musterbrück“; Otto Graf von Musterdorf = „lieber Graf (von) Musterdorf“).

    Der Titel „Freiherr/Freifrau“ wird aber keinesfalls genannt: Freiherr Holger von Musterstadt = „sehr geehrter Herr von Musterstadt“.

  • Oder trägt Ihr adeliger Gast zusätzlich einen akademischen Titel?

    Die korrekte Reihenfolge bei der Nennung der Titel ist: akademischer Titel + Adelstitel + Nachname. „Dr. Gräfin Musterdorf“ oder „Professor Fürst Musterbrück“.


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Und so begrüßen Sie Unbekannte

Wenn Sie mal keine Ehrengäste zu begrüßen haben, sondern „nur“ unbekannte, nicht prominente Gäste erwarten, sollten Sie sich trotzdem ins Zeug legen und folgende 3 Punkte beachten:
  1. Wählen Sie eine individuelle, dem Anlass angemessene Ansprache, z. B. bei einer Kunstaustellung „Sehr geehrte Freundinnen und Freunde der Kunst“ oder beim Tag der offenen Tür „Liebe Gäste unserer Firma“.

    Sagen Sie bitte niemals: „Liebe Anwesende ...“!

  2. Betonen Sie immer die Qualität statt der Quantität des Besuchs. Sagen Sie also: „Ich freue mich, dass Sie unserer Einladung trotz des schlechten Wetters gefolgt sind“ anstatt der unsinnigen Floskel „Schön, dass Sie so zahlreich erschienen sind“.

  3. Vergessen Sie nicht sich selbst! Wenn es nicht eindeutig ist, wer Sie sind und in welcher Funktion Sie sprechen, stellen Sie sich kurz vor.
So, liebe Leserin, lieber Leser, jetzt sind Sie in die Geheimnisse der korrekten Begrüßung umfassend eingeweiht. Und wenn Ihnen das im Moment alles ein bisschen viel erscheint, denken Sie daran: Mit der Zeit haben Sie das alles im Gefühl – und die Liste zum Nachgucken liegt ja ab sofort immer griffbereit.

Für diese Seite wurden Bilder der Fotografin Martina Berg aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

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