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Wie Sie Ihr Publikum mit einem gelungenen Rede-Einstieg für sich gewinnen
1.000 Sachen gehen jedem Ihrer Zuhörer durch den Kopf, ...
Stellen Sie sich einmal vor, was einem Menschen am
Tag alles durch den Kopf geht! Und jetzt sitzt dieser
Mensch als Zuhörer vor Ihnen. 50, 100
oder 4.000 Individualisten sitzen vor Ihnen, wenn
Sie am Rednerpult stehen. In jedem der Gehirne drehen
sich die Rädchen:
... und da kommen Sie mit der Sache – 1.001!
- Der eine denkt daran, dass seine Tochter morgen ein
wichtiges Vorstellungsgespräch haben wird.
- Der andere plant im Geist seinen Urlaub und sinnt
dem Sonnenstrahl nach, der langsam über den
Fußboden kriecht ...
Nehmen Sie Blickkontakt mit den Menschen auf,
die Ihnen in den nächsten Minuten zuhören sollen.
Wohlgemerkt: Diese Menschen sollen in den nächsten
Minuten Ihre Zuhörer werden – noch sind sie
es nicht ...
Zögern Sie einige Augenblicke, bevor Sie anfangen
zu sprechen. Schauen Sie freundlich in die Runde.
Ein gewinnendes Lächeln ist immer noch der beste
Einstieg in jede Rede!
Haben Sie Geduld mit Ihren Zeitgenossen! Geben
Sie ihnen die Zeit, die Gedächtnistafeln, auf der das
steht, woran sie gerade noch gedacht haben (die
Tochter, den Urlaub ...) in Ruhe zu schließen.
Warten Sie, bis es ruhig wird im Raum. Sprechen Sie nicht
in vorhandene Unruhe hinein. Auch wenn es Ihnen
schwer fällt: Beginnen Sie nicht, bevor es mucksmäuschenstill
ist!
Den besten Rede-Einstieg für alle Fälle ... gibt es nicht
Den Allround-Redebeginn für alle Fälle gibt es nicht.
So, wie jeder Roman oder Zeitungsartikel anders
beginnt, weil es Millionen Möglichkeiten gibt, kann
auch jede Rede individuell beginnen.
Mit den folgenden 3 Varianten aus dem neuen Reden-Berater liegen Sie aber in der Regel richtig:
- Das Wohlwollen der Zuhörer(innen) gewinnen
(„Ich freue mich, gerade heute hier zu sein. / Mit Ihrer
wunderschönen Stadt verbindet mich viel: Ich habe hier
studiert ...“).
- Das Publikum gespannt machen auf die Rede,
indem der Redner die Größe und ggf. Aktualität
des Gegenstands darlegt, den er behandeln will
(„Es gibt kaum ein spannenderes / interessanteres / wichtigeres
Thema als ...“).
- Das Auditorium aufnahmefähig machen durch
die knappe Zusammenfassung des Hauptinhalts
(„Ich werde im ersten Teil einen Blick in den Rückspiegel
werfen, dann zweitens den Standort bestimmen, an dem
wir uns heute befinden, und mich im dritten Teil den
Perspektiven und Visionen für die Zukunft widmen“).
Sofern es der Redeanlass erlaubt (und er erlaubt es
fast immer), sollten Sie in den ersten 2 Redeminuten eine Beifalls- und/oder Humorstelle
einbauen, damit das Publikum sich physisch und
psychisch entkrampft:
- durch Bewegung des Körpers beim Klatschen und
- des Zwerchfells beim Lachen.
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Wie Sie eine unvergessliche Rede halten und immer wieder Standing Ovations ernten
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