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Rede-Einstieg: Tagesbezug

Rede-Einstiege mit Tagesbezug

Fast an jedem Tag wird irgendwo auf der Welt ein Feiertag begangen – festlich, fröhlich, gedenkend oder mahnend. Die BESTEN Reden von A bis Z-Tipp: Anlass genug, Ihren Rede-Einstieg darauf zu beziehen. Am 5. Juni können Sie in Ihrer Rede zum Beispiel auf den Nationalfeiertag in Dänemark anspielen:

„Meine Damen und Herren, heute ist Feiertag. Die Geschäfte sind zu, die Straßen geflaggt. Nicht bei uns, aber in Dänemark, der Heimat des Prinzen Hamlet. Hamlet, den Shakespeare die berühmten Worte sagen lässt: Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage.“

Mit Hamlet und seiner Frage schlagen Sie elegant den Bogen:


„Auch wir stehen, wie einst Hamlet, vor existentiell wichtigen Fragen, nämlich vor der Frage, ob es uns gelingt, auf die drängenden Probleme unserer Zeit die richtigen Antworten zu finden. Die Ernsthaftigkeit unseres Nachdenkens und unsere Entschlossenheit werden entscheidend für die Zukunft sein, werden Sein oder Nichtsein zukünftiger Generationen maßgeblich beeinflussen ...“

Wenn Sie zum gesuchten Tag einmal keine passende Anregung finden, nehmen Sie Bezug auf Vortag, Folgetag, Woche oder Monat, zum Beispiel so:

„Unsere heutige Veranstaltung fällt genau auf den Vorabend des amerikanischen Unabhängigkeitstages ...“

Die Überleitung könnte z. B. lauten:

„Mit den Vereinigten Staaten von Amerika verbinden uns vielfältige Geschäftsbeziehungen.“

Oder:

„Unabhängigkeit – das ist ein Stichwort, das ich direkt aufgreifen will. Wenn wir unabhängig werden wollen von den ständigen Schwankungen der Rohölpreise ...“

Der Bezug auf einen vorausgegangenen Feiertag könnte etwa folgendermaßen aussehen:


„Die meisten von uns haben gestern Muttertag gefeiert ...“

Dann sähe die Überleitung – wenn Ihr Thema der Straßenverkehr ist – vielleicht so aus:

„Auch ich war gestern bei meiner Mutter in Bremerhaven. Auf der Autobahn gab es kaum ein Fortkommen. Stop and go, Stau und wieder Stau. Vielen von Ihnen wird es ähnlich ergangen sein. Die Frage, mit der wir uns heute befassen, „Hat der Individualverkehr noch eine Zukunft?“ gewinnt zunehmend an Brisanz. Der Tag ist absehbar, an dem ...“



Zeitzonen der Erde


Bei internationalen Gedenktagen gibt Ihnen die Zeitverschiebung zusätzlichen Spielraum.

Wenn Sie beispielsweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz am Nachmittag um 16:00 Uhr reden, können Sie sich zunutze machen, dass es in Japan schon 8 Stunden später ist, also 0:00 Uhr: Dort beginnt gerade der nächste Tag:

„Meine Damen und Herren, heute ist Freitag, der 24. März. Bei uns. In Japan hat bereits der Samstag begonnen. Die Japaner sind uns Europäern 8 Stunden voraus ... Erklärt das, warum Japan in vielen Bereichen die Nase vorn hat? – Gegenüber den Firmen der amerikanischen Westküste haben die Japaner sogar 17 Stunden Vorsprung ...“

Sie können den Spieß natürlich auch umdrehen:


„Meine Damen und Herren, in Los Angeles ist es nach der Zeitverschiebung jetzt 7 Uhr morgens. Dort fahren die Angestellten gerade zur Arbeit, haben also noch einen vollen Tag Zeit, kreativ zu sein, Ideen zu entwickeln. Zeit für Geschäfte. Uns, meine Damen und Herren, bleibt dazu nur noch wenig Zeit. Ich schlage deshalb vor, dass wir in kommenden 2 Stunden sehr intensiv ...“


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Namenstage


Auch Namen(stage) sind gute Anknüpfungspunkte für aktuelle Rede-Einleitungen.

„Ist hier im Publikum vielleicht jemand, der Richard heißt? ... Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag! Sie tragen einen stolzen Namen. Richard Löwenherz, das war ein Mann voll Mut, Kraft und Entschlossenheit. Großen Mut müssen auch wir beweisen, wenn wir ...“

Falls Sie nirgendwo einen passenden Vorschlag finden, können Sie aus der Not eine Tugend machen. Und zwar so:

„Bei der Vorbereitung meiner Rede habe ich im Kalender nachgeschlagen, welche berühmte historische Persönlichkeit am heutigen Tag Geburtstag feiert. Doch während am Tag davor und danach viele prominente Persönlichkeiten verzeichnet sind: der heutige Tag ist noch frei. Nun denn, liebe Frau von Hagedorn, liebes Geburtstagskind, ich bin sicher, dass Sie auf dem besten Wege sind, diese Lücke zu schließen ...“ (alternativ: „... kein wirklich wichtiges Ereignis verzeichnet. Wir haben heute alle Chancen, diese Lücke zu schließen und einen Beschluss zu fassen, der in die Geschichte eingehen wird!“)


Wochentage


Hier zunächst für jeden Tag der Woche einige Aufhänger:


Montag
  • Der Montag ist (in Deutschland gemäß DIN 1355, Blatt 1, Seite 3 – so was gibt es!) seit 1976 der erste Tag der Woche (Vorher war es der Sonntag):

    „Meine Damen und Herren, wir stehen am Anfang einer neuen Woche, und auch ich habe Ihnen – wie ich hoffe – etwas Neues mitzuteilen.“


  • Oder:

  • „Meine Damen und Herren, der Montag ist unter allen Wochentagen der erste. Der primus inter pares'. Primus inter pares im Vorstand der Bertelsmann AG ist Herr ..., den ich hier heute herzlich willkommen heiße ...“


  • Oder:

  • „Meine Damen und Herren, der Montag ist der erste von allen Wochentagen. Er steht an der Spitze. Der Weg in die Woche führt nur über ihn. Auch wir wollen an die Spitze. Auch wir wollen, dass demnächst kein Weg mehr an uns vorbeiführt ...“


  • „Starten wir mit Power in die neue Woche: Wir haben 7 Tage Zeit, um was aus ihr zu machen!“


  • In geeigneter Runde können Sie sich dem Montag (und den übrigen Wochentagen) auch literarisch nähern. Zum Beispiel mit Heinrich Spoerl:
Der Montag ist kein beliebter Tag.

Montag ist der Tag der schlechten Laune. Man muss umschalten, vom Leerlauf des Feiertags in den großen Gang der Arbeit. Das ist ein Verhängnis, dass er so nahe am Sonntag liegt. Wochenende ist zu Ende. Zu Ende Freiheit, Sport, Ausflug, Erna, Geld. Das Sechstagerennen beginnt wieder, die Arbeitswoche als lästige Unterbrechung der Sonntagsruhe.

Montag ist der Tag der Reue. Man hat einen sanften Moralischen. Man hat zu viel Geld ausgegeben, sich mit der Freundin verkracht, den Elfmeter verpasst. Man hätte besser – Montag ist der Tag des „Hättens“.

Montag beschließt man, ein anderer Mensch zu werden. Jeden Montag tut man das. Man kennt sich schon gar nicht mehr aus unter seinen diversen Menschen. Man macht sich klar, dass die Arbeit das Schönste auf Erden ist. Oder wenigstens das Zweitschönste. Diese Philosophie hält bis Dienstag. Am Mittwoch steigen Zweifel, Donnerstag schielt man zum Wochenende. Freitags macht man Pläne, und am Sonnabend sieht man auf die Uhr.

Der Montag ist schön, wenn man Ferien hat und daran denkt, wie sich die anderen quälen müssen. Wer ein ausgekochter Schlemmer ist, lässt sich zur gewohnten Stunde wecken, stößt einen schaurigen Fluch aus oder ein entsprechend klassisches Zitat, dreht sich auf die andere Seite und genießt die Wonnen des Wiedereinschlafens.

Man hat daran gedacht, den Montag abzuschaffen. Aber das hat sich als undurchführbar erwiesen. Eine Woche, die nicht anfängt, kann auch nicht enden. Ganz hübsch wäre es auch, wenn die Woche zwei Enden hätte, aber noch besser, wenn man abwechselnd einen Tag Dienst und einen Tag frei hätte. Der Montag wäre dann Dienst-Tag, der Dienstag wäre Frei-Tag, der Mittwoch wieder Dienst-Tag, der Donnerstag Frei-Tag, der Freitag Dienst-Tag, Sonnabend Frei-Tag usw.

Der Montag ist ein dummer Tag. Montags geht alles quer. Er fängt damit an, dass man sich verschläft, sich am Kaffee verbrennt, zu spät ins Büro kommt, eine auf die Nase kriegt. Denn leider haben die anderen auch Montag, der Chef, der Vorgesetzte. Sogar die Schreibmaschine ist nicht ausgeschlafen, sie kann auf einmal kein Deutsch mehr und schreibt hartnäckig z statt u und o statt i. Es liest sich wie Tschechisch mit chinesischen Streifen.

Der Montag ist ein respektloser Tag ...
Heinrich Spoerl, Wenn wir alle Engel wären, Berlin 1936 (Auszug)

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Dienstag
  • „Immer im Dienst“


  • „Immer zu Diensten“


  • „Ein Tag, der uns daran erinnert, wie wichtig umfassende und qualifizierte Dienstleistungen sind ...“


  • Zahlensymbolik:

    „Der Dienstag ist der Tag 2 der Woche. Wer sich in der Bedeutung der Zahlen auskennt, der weiß: Die 2 ist die erste und einzige gerade Primzahl. Und sie ist die Basis des Dualsystems, des Zahlensystems, das die moderne elektronische Datenverarbeitung möglich gemacht hat. Womit wir bei unserem Thema wären ...“ (Oder: „Ein besonderer Tag also – wie geschaffen für Innovationen! Das sollten wir nutzen“)


  • Sie können natürlich auch andere Assoziationen wählen. Zum Beispiel zum Dualismus („Doppelherrschaft, koordiniertes oder unkoordiniertes Nebeneinander von 2 Machtfaktoren oder Institutionen“). Oder zum Dualitätsprinzip („... wenn A logisch wahr ist, so ist Nicht-A logisch falsch“).


  • Wenn keine dieser Ideen passt, dann prüfen Sie, ob der Lufthansa-Slogan Ihnen weiterhilft, der nun wirklich auf jeden Tag zutrifft:
„Erfolg muss man täglich neu erringen.“


Mittwoch
  • Der 3. Tag der Woche


  • Der Tag des Wodan/Wotan (engl. „wednesday“ = Wodanstag). Wodan ist nach der germanischen Mythologie der Herr und König der Götter und Menschen, der Gott der Schlachten, der Lenker des Kriegsgeschicks, der sieghafte Kämpfer und Künder der höchsten Weisheit. Seine Botinnen sind die Walküren. Seine beiden Raben fliegen jeden Morgen aus, um die Welt zu durchforschen, hocken dann auf seinen Schultern und raunen ihm ins Ohr, was sie gesehen und gehört haben. In blauem, sternbesätem Mantel geht er auch in menschlicher Gestalt auf Erden einher.

    Wären das nicht schöne Aufhänger für eine Rede auf einen Chef? (Die Raben sind vielleicht seine Assistenten?!)


  • Die Römer setzten den germanischen Wodanstag bei der Einführung der Siebentagewoche mit dem Tag eines ihrer eigenen Götter gleich: dem Tag des Mercurius / Merkur (frz. mercredi). Merkur ist der dem griechischen Hermes entsprechende Gott der Kaufleute: auch das ist für zahlreiche Reden eine lohnende Anspielung („Ein Tag, wie geschaffen für gute Geschäfte“).


  • Die Kirche des Mittelalters hatte den Mittwoch der Jungfrau Maria geweiht und als Fastentag bestimmt (Relikt bis heute: Aschermittwoch).


  • In der Feldwirtschaft galt der Mittwoch im Volksglauben als günstiger Termin, z. B. für die Aussaat. Ansonsten war der Mittwoch im christlichen Volksglauben eher schlecht beleumundet. („An einem Mittwoch hat Judas Jesus verraten. Mittwochskinder waren Unglückskinder. Es war der Hochzeitstag für gefallene Mädchen. Viehhandel (Kaufen und Verkaufen) sollte nicht getrieben werden.“)


Donnerstag
  • Der 4. Tag der Woche


  • Nach alter Rechnung (als die Zählung noch mit dem Sonntag begann) war der Donnerstag übrigens der 5. Tag der Woche („Vier oder fünf? Eine solche Unentschlossenheit wollen wir uns heute nicht leisten!“)


  • Trägt den Namen des germanischen Gottes „Donar“ (ahd. Thor), neben Wodan die bedeutendste und gewaltigste Göttergestalt. Als Gott des Donners besitzt er die Macht über Winde und Wolken und schenkt den Bauern im Gewitter Fruchtbarkeit. Sehr viele Anspielungsmöglichkeiten z. B. für den Themenkreis Chef / Mitarbeiter!


  • Die Römer setzten Donar gleich mit dem Himmelsvater Jupiter (= dem griechischen Göttervater Zeus), dem höchsten Garanten und Erhalter der kosmischen Ordnung (Anspielungsmöglichkeit!).


  • Die mittelalterlichen Universitäten hielten den Donnerstag als Dies academicus vorlesungsfrei – ein Brauch, der an katholischen Hochschulen z. T. heute noch besteht. („Im Mittelalter hätten Sie es besser gehabt. Da hatten die Studenten donnerstags vorlesungsfrei. Doch das wird Ihnen heute nicht viel helfen: Ich werde jetzt – „dies academicus“ hin oder her – eine Rede halten ...“)


  • Anspielungsmöglichkeiten geben Ihnen auch zahlreiche Wortbildungen mit „Donner“: „Donnerkeil, Donnerlittchen, Donner und Doria, Donnerwetter nochmal“


  • Donnerstagskind: Bei den Germanen hatte das „Donnerstagskind“ eine bevorzugte Stellung. Es stand unter dem Schutz des Gottes Donar und besaß die Fähigkeit, Geister zu sehen, was vom späteren christlichen Volksglauben (in Deutschland) – zunächst – übernommen wurde. Dabei wurde aus dem Donnerstagskind das Sonntagskind. (Lutz Röhrich, Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Herder)


Freitag
  • Der 5. Tag der Woche.


  • Zahlreiche Assoziationsmöglichkeiten zu den Begriffen, frei, „Freiheit“ „Freizügigkeit“ etc. Der Volksglauben gibt dem Freitag eine besondere Bedeutung: als Unglücks- und als Glückstag. („Freie Auswahl? ... Wählen wir das Glück.“)


  • Unglückstag vermutlich aus der christlichen Tradition: Gedenken an den Tod Christi (Karfreitag). Freitags durfte (und darf z. T. heute noch) in katholischen Familien kein Fleisch gegessen werden. („... Da werden die Kühe und Schweine verschont – Sie aber nicht, liebe Zuhörer: Ich halte jetzt eine Rede.“)


  • Glückstag vermutlich aus volksmedizinischer Deutung: frei (von) Krankheiten, Gebrechen, Leiden, Schmerzen.


  • Die Beliebtheit als Hochzeitstag dürfte einerseits der Anklang zu „freien, Freier“ erklären. Andererseits leitet sich der Name von der römischen Liebesgöttin Venus (frz. Freitag= vendredi) bzw. der germanischen Fruchtbarkeits- und Ehegöttin Frija (german. = Geliebte) ab. Frija, die Königin der Götter, war die Gattin des Wodan (siehe Mittwoch).


Samstag / Sonnabend
  • Der 6. Tag der Woche.


  • „Sonnabend“ war ursprünglich nur die Bezeichnung für den schönsten Abend der Woche: den Vorabend des Sonntags. Die Arbeit war getan, das Vieh war versorgt – welch köstliches Gefühl! Später wurde „Sonnabend“ in Nord- und Mitteldeutschland zur Bezeichnung für den gesamten Tag vor Sonntag. Die Rheinländer und Süddeutschen bevorzugen hierfür den Namen Samstag (s.u.).


  • Die Bezeichnung „Samstag“ verbindet also die Süddeutschen mit den Rheinländern („... das schweißt zusammen“). Übrigens auch mit den Franzosen (frz. „samedi“), Juden und Israelis (hebr.„schabbath“) – kurz „... mit dem Rest der Welt!“


  • Der Samstag ist letztlich nichts anderes als ein Lehnwort, das auf dem vulgärgriechischen „samboton“ beruht. Das wiederum leitet sich vom hebräischen Sabbat ab, ein Ruhetag der Juden, dem Tag der Erinnerung an Gottes Schöpfungswerk, an dem jede Arbeit zu unterbleiben hat. Der Samstag ist quasi für die Juden das, was für die Muslime der Freitag und für die Christen der Sonntag ist.


  • Waren Sie schon einmal in Jerusalem? Dann haben Sie es mit eigenen Augen gesehen: In der Altstadt herrscht 3 Tage Sonntag – abwechselnd bei den Arabern, den Juden und Christen. Am Freitag (dem islamischen Feiertag) haben die arabischen Geschäfte und Verkaufsstände geschlossen, am Samstag (dem Sabbat) die jüdischen und am Sonntag die christlichen ...


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Sonntag
  • Der 7. Tag der Woche. Bis 1976 in Deutschland der erste Wochentag (DIN 1355 wurde damals in Angleichung an internationale Normen überarbeitet und geändert). „Wir wollen, obwohl der Sonntag neuerdings der letzte Wochentag ist, weiterhin die Ersten bleiben ...“ Oder: „Für euch aber ist dies der erste Tag eines neuen Lebensabschnitts ...“


  • Im Christentum der erste Tag der Woche „dat Dominicus“ , frz. „dimanche“ = der Tag des Herrn), an dem seit apostolischer Zeit die Auferstehung Christi gefeiert wird. („Die katholische Kirche verpflichtet die Gläubigen zur Teilnahme an der Messfeier – ich hoffe, Sie sind freiwillig gekommen.“)


  • „Sonntagsarbeit“: zahlreiche Anspielungen möglich. Übrigens verordnete erst Konstantin der Erste im Jahre 321 – analog der jüdischen Sabbatruhe – die völlige Sonntagsruhe.


  • Komposita: Sonntagsblatt, Sonntagsarbeit, Sonntagsausflug, Sonntagskleid, Sonntagskind, Sonntagsmaler, Sonntagsmesse, Sonntagspredigt, Sonntagsschule, Sonntagszeitung. Kein Kompositum, aber besonders rednerfreundlich: das „Wort zum Sonntag ...“


  • Apropos „Sonntagskind“: Hieraus ergeben sich vielfältige Rede-Anspielungsmöglichkeiten! Ein Sonntagskind sein bedeutet, ein Glückskind sein, dem alles gelingt und dem selbst das Unglück zum Guten ausschlägt, weil ihm bei seiner Geburt überirdische Gaben zuteil wurden.

    Weil die Sonne alles sieht und an den Tag bringt, schrieb man den am Sonntag Geborenen die Fähigkeit zu, alles sehen und sogar in die Zukunft blicken zu können.


  • Die 7 ist eine besondere Zahl:

    In Mythologie und Kirche

    • 7 Schöpfungstage
    • 7 magere/fette Jahre
    • 7 Wochentage
    • 7 Siegel
    • 7 Sakramente
    • Siebenschläfer
    • 7 Todsünden
    • 7 Augen des Lamms
    • 7 Tugenden
    • 7 Hörner des Lamms
    • 7 Stufen zum Tempel
    • 7 Himmel („Im siebten Himmel“)
    • siebenfältige Gnade
    • siebenarmiger Leuchter

    Im Märchen

    • Siebenmeilenstiefel
    • 7 Raben
    • 7 Geißlein
    • 7 auf einen Streich

    In der Politik

    • 7 Kurfürsten

    Im Film / Roman

    • 7 Samurai
    • 7 gegen Theben
    • 7 Schwaben
    • Der 7te Sinn

    In der Philosophie / Wissenschaft

    • Die 7 Weisen Griechenlands
    • „In 7 Sprachen schweigen“
    • 7 Weltwunder
    • 7 freie Künste


Monatstage


Auch mit Anspielungen auf Monatsanfang, Monatsmitte etc. sind Sie 1, 2, 3 bei Ihrem Thema.

Beispiel: Monatsanfang (1., 2., 3.)

„Heute ist der erste (Februar usw.). Fassen wir das Datum als Ansporn auf. Auch wir wollen die Ersten sein. Deshalb steht heute die Frage im Mittelpunkt, wie wir unser Marketing verbessern können ...“


Beispiel: Monatsmitte (14., 15., 16.)

„Heute ist der Fünfzehnte – Monatsmitte also. Die Hälfte unserer Arbeit ist für diesen Monat getan. Aber eine halbe Wegstrecke liegt noch vor uns. Deshalb gilt es jetzt ...“


Beispiel: Monatsende

„Heute ist der letzte des Monats. Im Volksmund sagt man: Die Letzten werden die Ersten sein. In der Tat wir haben auf dem Feld der (...) einen Nachholbedarf. Lassen Sie uns deshalb heute, am Letzten, unser Problem bis ins letzte (Detail) analysieren, damit wir bald (wieder) die Ersten sind ...“




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