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Sonder- und Ansparabschreibungen:
oft die einfachste Art, Ihre Steuerlast kräftig zu senken!


Wie Sie durch eine einfache und garantiert betriebsprüfungssichere Buchung z. B. 3.600 Euro mehr Geld in der Tasche haben

Norbert Fröhlich,35, möchte als Taxi-Unternehmer 2009 ein zweites Fahrzeug für 30.000 Euro anschaffen. Allein diese Investitionsabsicht berechtigt ihn dazu, schon 2007 seinen Gewinn um 40 % von 30.000 Euro = 12.000 Euro zu mindern, indem er eine Ansparabschreibung bildet.

Er gibt also keinen Cent aus und hat bei einem Steuersatz von 30 % durch eine einfache Buchung 3.600 Euro mehr in der Tasche.

Er spart also Steuern durch die Abschreibung eines Wirtschaftsguts, das er noch nicht besitzt (und vielleicht niemals besitzen wird). Wenn seine Investitionsabsicht einigermaßen plausibel ist, muss das Finanzamt die Ansparabschreibung anerkennen, auch wenn er die Investition später nicht durchführt.

Die Ansparabschreibung ist also ein Instrument,
  • mit dem Sie eine zinslose Steuerstundung zur Stärkung Ihrer Eigenkapitalausstattung erreichen,

  • mit dem Sie anstelle von schwankenden Gewinnen gleichmäßige Gewinne erreichen, sodass Sie den Progressionseffekt abschwächen,

  • mit dem Sie Ihren Gewinn unter bestimmte Grenzen drücken können, um z. B. den Gewerbesteuerfreibetrag, die Bilanzierungsgrenze usw. nicht zu überschreiten,

  • mit dem Sie Teile Ihres Gewinns in spätere Jahre verschieben, damit Sie von niedrigeren Steuersätzen profitieren (Achtung: für 2008 ist eine umfassende Unternehmensteuerreform geplant).
Die Steuerersparnis ist nicht endgültig, weil Sie die Ansparabschreibung spätestens nach 2 Jahren (Existenzgründer nach 5 Jahren) wieder auflösen müssen. Aber auch hier haben Sie Gestaltungsmöglichkeiten, um Ihre Steuerbelastung in Grenzen zu halten

Tipp: Finanzbeamte, insbesondere Betriebsprüfer, sind oft nicht zimperlich, wenn es darum geht, Ihre Ansparabschreibung scheitern zu lassen. Wenn Sie aber von Anfang an die richtige Strategie entwickeln, bieten Sie keine Angriffsfläche und können sich gegen eine unberechtigte Streichung der Ansparabschreibung wehren.

Wer die Ansparabschreibung beanspruchen kann

Gemäß § 7g Abs. 3 EStG können alle Selbstständigen die Ansparabschreibung nutzen,
  • die ihren Gewinn mit einer Einnahmen-Überschuss- Rechnung ermitteln,

  • die ihren Gewinn mit einer Bilanz ermitteln, jedoch nur dann, wenn das Betriebsvermögen des Vorjahres nicht mehr als 204.517 Euro betragen hat.

Bei land- und forstwirtschaftlichen Betrieben darf der Einheitswert nicht höher sein als 122.710 Euro.

Daraus ergeben sich für Sie folgende Konsequenzen:
  • Im Gründungsjahr sind Sie immer begünstigt, weil es ja noch kein Vorjahr gibt und somit auch kein Betriebsvermögen am Ende des Vorjahres

  • Im ersten Jahr nach dem Wechsel zur Bilanzierung sind Sie immer begünstigt, weil das Vorjahr noch mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung abschließt.

  • Bei Personengesellschaften können sowohl die Gesellschaft als auch die Gesellschafter Ansparabschreibungen bilden (auch gleichzeitig, aber nicht für das identische Wirtschaftsgut). Das Gesamtvermögen der Gesellschaft und das Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters werden zur Ermittlung des Grenzwerts von 204.517 € zusammengerechnet.

  • Bei einer Betriebsaufspaltung, bei der das Besitzunternehmen wesentliche Wirtschaftsgüter an das Betriebsunternehmen vermietet, können sowohl das Betriebs- als auch das Besitzunternehmen Ansparabschreibungen bilden. Die Ansparabschreibungen können auch für dieselben Wirtschaftsgüter gebildet werden. Das Betriebsvermögen wird nicht zusammengerechnet, d. h., es ist für das Besitz- und Betriebsunternehmen getrennt zu ermitteln, ob der Grenzwert von 204.517 € überschritten wird.

  • Überschreiten Sie im Folgejahr den Grenzwert von 204.517 €, muss die im zurückliegenden Jahr gebildete Ansparabschreibung deshalb nicht aufgelöst werden.

  • Erhöht sich rückwirkend Ihr Betriebsvermögen, z. B. weil ein Wirtschaftsgut nachträglich Ihrem Betriebsvermögen zugeordnet wird, müssen Sie die Ansparabschreibung rückwirkend wieder auflösen, wenn durch diese Zuordnung der Grenzwert überschritten wird.
Haben Sie mehr als einen Betrieb, prüfen Sie für jeden Betrieb getrennt, ob der Grenzwert überschritten wird.

Tipp: Bei mehreren Betrieben können Sie die Höhe des Betriebsvermögens steuern. Für Wirtschaftsgüter, die Sie in mehreren Unternehmen nutzen (z. B. das Firmenfahrzeug), bilden Sie eine Ansparabschreibung da, wo Sie den Gewinn mit einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, bzw. in dem Betrieb mit dem niedrigeren Betriebsvermögen.

Lesen Sie im Handbuch für Selbstständige und Unternehmer außerdem, welche zusätzlichen Vorteile Sie als Existenzgründer haben und was Sie beachten müssen, wenn Sie die geplante Investition dann doch nicht vornehmen wollen.

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