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Das Soforthilfe-Programm gegen Unternehmenskrisen



Krisen, Unternehmer-Krisen, Insolvenz „Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt“, sagte einst der Wirtschaftswissenschaftler Walt Whitman Rostow treffend.

Für Sie als Unternehmer heißt das: Sie sollten Krisen so früh wie möglich erkennen, um Ihre Strategie neu auszurichten.

Krisen sind aber nicht nur eine Bedrohung. Sie eröffnen Ihnen auch neue Chancen, wenn Sie gewohnte Pfade verlassen und Neues testen.

Woran Sie die Vorzeichen einer Krise erkennen und wie Sie erfolgreich gegensteuern, erfahren Sie in diesem Beitrag aus dem Handbuch für Selbstständige und Unternehmer.

Weshalb ein Frühwarnsystem so wichtig ist

Jährlich geraten fast 30.000 vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen in die Insolvenz. Für viele Unternehmer bedeutet das nicht nur den geschäftlichen, sondern gleichzeitig auch den privaten Ruin. Zahlreiche Unternehmenszusammenbrüche wären aber vermeidbar.

Das Problem: Krisenanzeichen werden häufig nicht frühzeitig erkannt, Gegenmaßnahmen deshalb zu spät eingeleitet.

Krisen entwickeln sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Allgemein gesprochen verhält es sich damit wie mit Erkrankungen beim Menschen: Werden Störungen rechtzeitig erkannt und mögliche negative Auswirkungen schon im Frühstadium mit geeigneten Therapien behandelt, sind sie bald vergessen.

Bleiben sie jedoch unerkannt oder werden sie verschleppt, führen mitunter auch leichte Probleme zu schwerwiegenden Komplikationen. Auf Unternehmen übertragen, enden Krisen dann in Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit.

Führen Sie eine GmbH, ist Krisenfrüherkennung nicht nur aus unternehmerischen Überlegungen geboten. Sie wird Ihnen vom Gesetz sogar vorgeschrieben. Nach dem „Gesetz über Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“ (KonTraG) sind Sie verpflichtet, in Ihrer GmbH ein Überwachungssystem einzuführen zur Früherkennung und Abwehr von Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Können Sie für Ihre GmbH keine Maßnahmen zur Krisenprävention vorweisen, laufen Sie Gefahr, wegen Verstoßes gegen Ihre Sorgfaltspflichten persönlich in Haftung genommen zu werden. So sollte jede GmbH z. B. ein Finanz-Controlling haben, das Sie als Geschäftsführer nicht selbst betreiben.

 

Nutzen Sie Krisen als Chancen für Verbesserungen

Betrachten Sie Krisen aber nicht per se als Bedrohung. Jede Krise birgt auch Erfolgschancen. Da Sie zu Veränderungen gezwungen werden, können Sie für Ihr Unternehmen neue Wettbewerbsvorteile schaffen.

Von den „Großen“ lernen: Der amerikanische Computerhersteller Apple hatte mit dem Preisverfall in der Branche und sinkenden Marktanteilen zu kämpfen. Vor 3 Jahren betrat das Unternehmen einen völlig neuen Absatzmarkt, indem es das Musikabspielgerät iPod auf den Markt brachte. Inzwischen trägt der iPod ein Drittel zum Umsatz bei. Dank des Verkaufserfolgs stiegen die Gewinne bei Apple deutlich.

Handbuch für Selbstständige und Unternehmer-Praxis-Tipp: Krisen können Sie einfacher überstehen, wenn Sie dabei nicht allein sind. Arbeiten Sie deshalb mit kompetenten und erfahrenen Beratern zusammen. Das sind vor allem der Steuerberater und die Hausbank Ihres Unternehmens.


 

Diese Krisen können Ihr Unternehmen bedrohen

Eine Krise können Sie natürlich nur rechtzeitig erkennen, wenn Sie wissen, wo Gefahren lauern. Man unterscheidet zwischen endogenen und exogenen Krisen, also solchen, die von innen oder von außen auf Ihr Unternehmen einwirken.

  • Krisen „von innen“
Endogene Krisen sind die Folge von Fehlentscheidungen und mangelhaften Abläufen innerhalb eines Unternehmens. Die Ursachen können Sie direkt beeinflussen und so Ihren Betrieb vor Schaden bewahren.

Management Betriebswirtschaft
  • fehlendes unternehmerisches Denken
  • Unerfahrenheit
  • fehlendes Risikobewusstsein
  • Strategiemängel
  • Organisationsmängel
  • Fehlkalkulation
  • zu wenig Eigenkapital
  • Eigenkapitalverzehr
  • Ertragsschwäche
  • Liquiditätsverlust
  • fehlendes Forderungs-Management
  • fehlendes Controlling
Personal Produktion/Dienstleistung
  • Abwerbung
  • hoher Krankenstand
  • fehlende Qualifikation
  • fehlende Motivation
  • Diebstähle/Unterschlagungen
  • Mobbing
  • fehlendes Kostenbewusstsein
  • nicht zeitgemäßes Entlohnungssystem
  • schlechte Produktivität
  • veraltete oder fehlende Produktionsmittel
  • Qualitätsprobleme
  • Belastung/Vernachlässigung der Kundenbeziehung
  • hohe Ausschussquote
  • Nacharbeitskosten

  • Krisen „von außen“
Auf exogene Krisen haben Sie in der Regel keinen Einfluss. Die Ursachen liegen außerhalb Ihres Betriebs. Sie können die Krisen also nicht durch Ihre Entscheidungen beenden, sondern ihnen nur aus dem Weg gehen.

Elementarschaden Wettbewerb
  • Feuer
  • Explosion
  • Sturm
  • Überschwemmung
  • Preisverfall
  • neue Konkurrenten
  • Kartelle
Marktveränderungen Logistik
  • Erhöhung des Zinsniveaus
  • Facharbeitskräftemangel
  • Rohstoffverknappung
  • Streik
  • Konjunkturschwankungen
  • neue Technologien
  • Probleme mit Unterlieferanten
  • Beschaffungsprobleme
Kunden Politik/Recht
  • Veränderung des Käuferverhaltens
  • Insolvenzen
  • Übernahmen/Fusionen
  • Verlagerung von Aufträgen in Billiglohnländer
  • Verschärfung der Qualitätsanforderungen
  • Verschlechterung der Zahlungsbedingungen
  • Umweltschutzauflagen
  • ungünstige Steuergesetze
  • neue Haftungspflichten

 

Wie sich Krisen bemerkbar machen

Die große Herausforderung der Krisenfrüherkennung besteht darin, Krisen zu erkennen, bevor sie tatsächlich eintreten. Sie müssen also quasi „das Gras wachsen hören“. Denn je weniger die Krise entwickelt ist, desto mehr Möglichkeiten haben Sie, sie zu bekämpfen.

Vor der Krise handeln: Nach einer Erhebung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform wird in Deutschland nur jede 3. Rechnung pünktlich bezahlt. Das stürzt viele Unternehmen in ernste Liquiditätskrisen. Verringern können Sie dieses Risiko, indem Sie etwa nur noch gegen Vorauskasse oder Anzahlung liefern/leisten.

Beispiel: Die Umsätze eines Einzelhandelsgeschäfts in einer Einkaufspassage entwickeln sich gut. Allerdings wechseln die Geschäfte in den benachbarten Lokalen immer häufiger. Vereinzelt gibt es sogar Leerstände. Das können Anzeichen für eine Abwanderung der Kunden sein. Als Unternehmer sollten Sie die Entwicklung aufmerksam verfolgen. Ein einzelner Aspekt ist allerdings wenig aussagekräftig.

Sie sollten deshalb prüfen, ob es weitere Krisensignale gibt: Sinkt die Qualität der Geschäfte in den umliegenden Lokalen? Fragen die Kunden vermehrt günstige Waren nach? Bleiben Stammkunden weg? Je mehr Faktoren zutreffen, umso wahrscheinlicher steuert er auf eine Krise zu.

Der zeitliche Ablauf einer Krise lässt sich in 3 Phasen gliedern:
  1. strategische Krise
  2. Erfolgs-/Ertragskrise
  3. existenzbedrohende Krise
Je früher Ihre Maßnahmen gegen Krisen einsetzen, umso leichter werden Sie den Verlauf in den Griff bekommen. Für jede Phase finden Sie im Folgenden einen Selbsttest, mit dem Sie die Krisenanfälligkeit Ihres Unternehmens prüfen können.

Beachten Sie: Gefragt wird dabei nur nach allgemeinen Symptomen. Sie können darüber hinaus eigene „Krisenanzeichen“ speziell für Ihren Betrieb ermitteln und regelmäßig beobachten.

 
Selbsttest: Droht eine strategische Krise?

Strategische Krisen wirken sich noch nicht direkt auf das Ergebnis Ihres Unternehmens aus. Sie können aber mittel- bis langfristig zu einer Bedrohung werden.

  Ja Nein
Management    
Haben Sie ein Unternehmensziel und eine Strategie?
Überprüfen Sie regelmäßig die Markt-und Konkurrenzentwicklung?
Werden Sie von kompetenten Beratern unterstützt (Steuerberater etc.)?
Modernisieren Sie Ihr Produkt-/Leistungsangebot?
Gibt es einen Notfallplan, falls Sie ausfallen?

Personal    
Haben Sie schon Mitarbeiter einstellen können?
Sind die Mitarbeiter für ihre Aufgaben richtig qualifiziert?
Entlohnen Sie die Mitarbeiter angemessen?

Betriebswirtschaft    
Verfolgen Sie Außenstände konsequent (Forderungs-Management)?
Haben Sie ein Controlling?

Kunden    
Haben Sie festgelegt, welche Kunden Sie ansprechen wollen?
Sagen Sie Ihren Kunden, welchen Nutzen sie von Ihrem Angebot haben werden und was Sie besser als Ihre Mitbewerber können?
Befragen Sie Ihre Kunden nach ihren Wünschen und Verbesserungsvorschlägen?
Haben Sie eine Qualitätskontrolle?



Selbsttest: Droht eine Erfolgs-/Ertragskrise?

Bleiben Krisenanzeichen unerkannt, macht sich das mittelfristig in einem schlechteren wirtschaftlichen Ergebnis bemerkbar. Beispielsweise schrumpfen der Umsatz und der Gewinn.

  Ja Nein
Management    
Investieren Sie weiterhin in den Unternehmensaufbau?
Gewinnen Sie Marktanteile hinzu, oder verteidigen Sie zumindest Ihre Marktanteile gegenüber Wettbewerbern?
Sind für negative Entwicklungen fast nur äußere Einflüsse verantwortlich?

Personal    
Können Sie Ihre Mitarbeiter auslasten?
Herrscht ein gutes Betriebsklima?
Hat Ihr Betrieb einen gleich bleibend niedrigen Krankenstand?
Ist die Mitarbeiterfluktuation gering?

Betriebswirtschaft    
Sind Sie mit genügend Eigenkapital ausgestattet?
Erwirtschaften Sie Gewinn?
Verbessern Sie die Produktivität?
Können Sie die Kosten auf niedrigem Niveau halten?
Reicht Ihre Liquidität, um die Forderungen rechtzeitig zu bezahlen?

Kunden    
Nimmt die Zahl Ihrer Kunden eher zu als ab?
Gibt es nur wenige Kundenbeschwerden?
Ist die Ausschussquote niedrig?



Selbsttest: Ist eine Krise schon existenzbedrohend?

Existenzbedrohend wird eine Krise, wenn Sie von den finanziellen Reserven zehren müssen. Die Gefahr: Ihre Anstrengungen konzentrieren sich nur noch darauf, Rechnungen bezahlen zu können. Längerfristige Planung ist dann kaum noch möglich. Ein Sog, aus dem sich kaum ein Unternehmen allein befreien kann.

  Ja Nein
Management    
Reichen Ihre eigenen Mittel aus, um Ihre Zahlungsfähigkeit zu erhalten?
Bekommen Sie von Ihrer Hausbank noch Geld?
Können Sie langjährige Kundenbeziehungen aufrechterhalten?

Personal    
Können Sie Mitarbeiter problemlos bezahlen – inklusive der Sozialabgaben?
Mussten Sie noch keine Kündigung aussprechen?
Hat noch kein guter Mitarbeiter von selbst gekündigt?

Betriebswirtschaft    
Können Sie alle Rechnungen rechtzeitig begleichen?
Können Sie Pfändungen vermeiden?
Beliefern Ihre Lieferanten Sie noch problemlos?
Können Sie Kundenaufträge noch vorfinanzieren?

Kunden    
Bekommen Sie neue Aufträge?
Können Sie Aufträge noch in angemessener Zeit abwickeln?
Haben Sie weiterhin nur wenige Stornierungen und Reklamationen?



Methoden, mit denen Sie Krisen frühzeitig vermeiden

Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass in Ihrem und um Ihr Unternehmen herum viele Störfaktoren bereits vorhanden sind – selbst wenn die Ihr Betriebsergebnis (noch) nicht beeinflussen. Die Tatsache als solche ist nicht bedenklich. Dringend geboten ist jedoch, dass Sie die Krisenanzeichen
  • nicht nur rechtzeitig erkennen, sondern auch richtig deuten, und
  • nicht verdrängen, sondern darauf reagieren.
Basis eines Frühwarnsystems ist eine detaillierte kurz- und mittelfristige Unternehmensplanung.
Sie als Unternehmer müssen eindeutige Ziele definieren, die Sie erreichen wollen, z. B. auf welchen Märkten Sie vertreten sein wollen oder wie viel Gewinn Sie erreichen wollen.

Diese Strategien sind in Zahlen zu fassen, einmal grob für die kommenden 4 Geschäftsjahre, zum anderen detailliert für die kommenden 12 Monate, als Ertrags-, Investitions- und Liquiditätsplan. Entwicklungen, die Ihre Ziele gefährden könnten, sind dann für Sie leicht im Wege des Soll-Ist-Vergleichs als aufziehende Krisen erkennbar, sodass Sie noch rechtzeitig gegensteuern können.

Strategischen Krisen vorbeugen

Erster Schritt der Krisenfrüherkennung ist das Sammeln von Informationen im Umfeld und in Ihrem Unternehmen. Dazu zählen Prognosen, z. B. zum Wirtschaftswachstum, zur Nachfrage nach bestimmten Produkten, zur Bevölkerungsentwicklung etc.

Noch wichtiger sind Informationen, die sich nicht in Zahlen fassen lassen, z. B. über neue Gesetze, neue technische Entwicklungen, sich verändernde Kundenwünsche, Gerüchte etc., aber auch Entwicklungen in Ihrem Unternehmen wie Mobbing unter den Mitarbeitern oder Beschwerden über schlechte Arbeitsbedingungen.

Sie als Unternehmer müssen diese Signale wahrnehmen, interpretieren und daraus Ihre Schlüsse ziehen.


Hier bekommen Sie Informationen über
äußere Entwicklungen: interne Entwicklungen:
  • Tageszeitung/Nachrichten
  • Fachzeitschriften
  • Internet-Branchenplattformen
  • Studien, z. B. von Verbänden
  • Messen/Seminare
  • IHK, HwK, Verbände
  • persönliche Kontakte, z. B. mit Lieferanten/ Kunden
  • Konkurrenzbeobachtung
  • Feedback-Gespräche mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Kunden
  • Austausch mit dem Steuerberater
  • Rating-Gespräch mit der Hausbank


Handbuch für Selbstständige und Unternehmer-Praxis-Tipp: Schaffen Sie sich ein Informationsnetzwerk. Besuchen Sie z. B. Unternehmerstammtische in Ihrer Region, um Wettbewerber zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Unerlässlich sind zudem aktuelle Informationen aus Fachzeitschriften und Beraterwerken wie dem „Handbuch für Selbstständige & Unternehmer“.


Erfolgs-/Ertragskrisen begegnen

Warnsignale, nach denen Sie sich bereits in der 2. Krisenphase befinden, erhalten Sie mithilfe von Controlling-Instrumenten. Mindestens einmal pro Quartal, besser noch monatlich, sollten Sie Ihren Erfolg überprüfen:
  • Analyse der Betriebszahlen/betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWAs)
  • Cashflow-Betrachtung
  • Prüfung der Entwicklung des Auftragsbestands
  • Aktualisierung und Fortschreibung des Ertrags-, Investitions- und Liquiditätsplans
In Verbindung mit den Informationen aus der strategischen Frühwarnung haben Sie dann eine breite Daten- und Faktenbasis für Ihre Entscheidungen darüber, mit welchen Maßnahmen Sie eine aufziehende Krise zurückdrängen können.

Handbuch für Selbstständige und Unternehmer-Praxis-Tipp: Binden Sie ggf. auch Ihre Mitarbeiter ein. Schaffen Sie bei jedem einzelnen Mitarbeiter ein Risikobewusstsein, das zu einer gesunden Sensibilität und kritischen Haltung gegenüber möglichen Verlustgefahren führt. Nur auf der Grundlage einer solchen Risikokultur können die Instrumente einer Krisenbewältigung ihre Wirksamkeit entfalten.


 

Diese Experten können Sie unterstützen

Sie wollen das alles nicht allein bewältigen? Dann holen Sie sich Unterstützung. Das entlastet Sie und gibt Ihnen mehr Sicherheit für Ihre fachliche Arbeit.
  • Steuerberater

    Der wichtigste Helfer ist in aller Regel ein guter Steuerberater, der auch betriebswirtschaftliches Wissen hat. Anhand seiner Erfahrungen kann er auffällige Veränderungen der finanziellen und wirtschaftlichen Situation erkennen und Sie vor Fehlentwicklungen warnen.

    Erstellt der Steuerberater betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWAs) für Ihr Unternehmen, sollten Sie diese regelmäßig mit ihm besprechen. Ansonsten nutzen Sie sein Fachwissen zumindest, indem Sie in einem persönlichen Gespräch Ihre EÜR oder Bilanz nach Jahresende durchgehen.

  • Hausbank

    Hilfestellung kann Ihnen auch Ihre Hausbank geben. Ratings decken Schwächen Ihres Unternehmens auf – gerade im strategischen Bereich. Zudem erkennt die Bank schon leichte Veränderungen im Finanzstatus und verfügt über die notwendige Erfahrung sowie die Mittel, mit Rat und Tat steuernd einzugreifen.

    Handbuch für Selbstständige und Unternehmer-Praxis-Tipp: Durch einen offenen Umgang verbessern Sie nicht nur das Vertrauen der Bank in Sie, sondern erhalten auch wichtige Hinweise zu möglichen Krisen.

  • Geförderte Unternehmensberatung

    Für eine Beratung zum Unternehmensaufbau können Sie natürlich auch einen Unternehmensberater hinzuziehen. Befinden Sie sich in den ersten 5 Jahren nach der Unternehmensgründung oder -übernahme? Dann lassen Sie sich dessen Honorar bezuschussen (gilt nicht für die Bewältigung schon eingetretener Krisen).

    Dafür gibt es das Programm „Gründercoaching Deutschland“ der KfW-Mittelstandsbank – das ist die Förderbank des Bundes. Als Zuschuss erhalten Sie in Westdeutschland und Berlin bis zu 50 % des Beratungshonorars (maximal 3.000 €), in Ostdeutschland bis zu 75 % des Beratungshonorars (maximal 4.500 €).

  • „Runder Tisch“

    Sind Sie von einer existenzbedrohenden Unternehmenskrise betroffen? Dann ist schnelles und richtiges Handeln entscheidend. Dafür bieten die IHKs und HwKs in Kooperation mit der KfW-Mittelstandsbank eine spezielle Dienstleistung an – das Projekt „Runder Tisch“.

    Das heißt: Alle „Akteure“, die maßgeblichen Einfluss auf das Fortbestehen Ihres Betriebs haben, kommen zusammen: Sie selbst, Vertreter von Banken, Finanzämtern, Krankenkassen, der Landesversicherungsanstalt, anderen Behörden, vom Amtsgericht sowie von Ihrer IHK/HwK.

    Der Weg aus der Krise und konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung Ihres Unternehmens werden erarbeitet. Das Projekt wird durch die KfW finanziert. Auf Sie selbst kommen nur geringe Kosten zu (meist nur Spesen, z. B. Fahrtkosten für den KfW-Berater).

    Weitere Informationen bei Ihrer IHK, HwK oder KfW-Mittelstandsbank > „Runder Tisch“ ins Suchfeld eingeben.


Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen Paul Fleet aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

 

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