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Freitag, 3. September 2010 


News & Tipps

  • Altersvollrentner: Unveränderte Hinzuverdienstgrenze für 2010

  • Kleidungsknigge: Spricht Ihre Kleidung für oder gegen Sie?

  • Kunst im Büro – Kann man die Kosten absetzen?

  • Leiharbeitnehmer als Aushilfen: Wie diese Mitarbeiter nicht zu teuer werden

  • Warum Sie das Delfin-Prinzip auch für Ihr Unternehmen nutzen sollten

  • Wie könnte die Zukunft aussehen?



  • Altersvollrentner: Unveränderte Hinzuverdienstgrenze für 2010

    Mitarbeiter, die nebenher eine Altersrente beziehen, erkundigen sich bei Ihnen sicher häufig danach, wie viel sie verdienen dürfen, ohne dass dies Rentenkürzungen zur Folge hat.

    Hier hat Lohn & Gehalt aktuell eine Antwort: Nach wie vor dürfen Mitarbeiter, die das 65. Lebensjahr bereits überschritten haben, unbegrenzt zu ihrer Altersvollrente hinzuverdienen, ohne dabei Kürzungen in Kauf nehmen zu müssen.

    Für jüngere Mitarbeiter, die aber bereits eine Altersrente beziehen, gilt eine Hinzuverdienstgrenze, die sich in der Regel zum 1.1. eines jeden Jahres ändert. In 2010 Jahr bleibt sie allerdings unverändert.

    Die Hinzuverdienstgrenze für Altersvollrentner unter 65 beträgt nach wie vor 400 € und entspricht damit der Geringfügigkeitsgrenze.


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    Kleidungsknigge: Spricht Ihre Kleidung für oder gegen Sie?

    Vor allem im Geschäftsleben ist es enorm wichtig, dass Sie – als Mann, aber noch mehr als Frau – auf Ihre Kleidung achten, wenn Sie ernst genommen werden wollen.Die Chefredakteurin des großen Knigge, Agnes Jarosch, hat dabei folgende negative Erfahrung gemacht:

    Kürzlich leitete ich ein Seminar für die jungen Juristen der Rechtsabteilung eines großen Unternehmens. Die Juristinnen und Juristen strömten herein – und eines sprang mir sofort ins Auge: Während die männlichen Teilnehmer alle im dunkelgrauen Anzug erschienen, fielen die Juristinnen durch bunte Farben und unterschiedliche Kleidungsstile auf.


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    Kunst im Büro – Kann man die Kosten absetzen?

    Frage an die Redaktion: In diesem Jahr habe ich mir für das Büro einige Bilder eines örtlichen Künstlers angeschafft. Jetzt stehe ich vor der Frage: Kann ich die Kosten dafür als Betriebsausgabe geltend machen? Oder ist die Anschaffung der Bilder meine Privatsache, obwohl sie im Büro hängen?

    Steuern sparen für Selbstständige weiß die Antwort: Die Kosten für die Bilder sollten Sie als Betriebsausgaben geltend machen! Voraussetzung: Es handelt sich hierbei um Gegenstände, die üblicherweise in Büros anzutreffen sind.

    Dazu zählen eben auch Bilder, die die Atmosphäre (auch für Besucher) verbessern. Beachten Sie darüber hinaus diesen Punkt: Die Kosten sollten im Verhältnis zur Betriebsgröße und zum Gewinn nicht zu hoch ausfallen.

    Vereinfacht ausgedrückt: In einer kleinen Druckerei sollte kein echter Picasso aufgehängt werden…


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    Leiharbeitnehmer als Aushilfen: Wie diese Mitarbeiter nicht zu teuer werden

    Leiharbeitnehmer sind in bestimmten Situationen ideale Aushilfen. Sie bleiben Beschäftigte des Verleiherunternehmens. Sie als Entleiher müssen sich deshalb weder um die Mitarbeitersuche noch um Lohnsteuer und Sozialversicherung kümmern.

    Die Kehrseite: Leiharbeitnehmer können teuer sein. Das gilt vor allem dann, wenn sie dieselbe Entlohnung erhalten müssen wie Ihre eigenen Mitarbeiter (sogenanntes Equal-Pay-Gebot).

    Teilzeitkräfte und Aushilfen aktuell-Tipp: Ein aktuelles Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG, 21.10.2009, AZ: 5 AZR 951/08) zeigt aber, wann Sie das Equal-Pay-Gebot nicht beachten müssen.


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    Warum Sie das Delfin-Prinzip auch für Ihr Unternehmen nutzen sollten

    Das einsame Genie ist künftig nicht mehr die einzige Quelle für Ideen. Es wird abgelöst durch ein anonymes Superhirn: das Internet.

    Das Netz ist eine virtuelle Werkbank, an der ungezählte Nutzer gemeinsam an Ideen, Innovationen und neuem Wissen arbeiten. Das ist die These des Buches „Die ersten Tage der Zukunft“. Aus dem Netz werden auch die Lösungen für große Themen wie Klimawandel und Energieknappheit kommen.

    Trendletter-Hintergrundwissen: Die Vorlage liefert ein Modell aus der Natur: das Herden-Verhalten der Delfine. Jedes Tier sendet mit Echolot und Stimme Signale, die der Herde insgesamt die Navigation auch bei schlechter Sicht erlauben.

    Die Herde produziert gemeinsam Meta-Information, die jedes Mitglied für sein Fortkommen braucht. Dasselbe passiert in Strukturen wie YouTube, Blogs, Wikipedia, Google: Wir greifen die Gedanken der anderen auf und bauen sie in unsere eigenen ein.


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    Wie könnte die Zukunft aussehen?

    Wenn Sie Krisen schon erlebt haben, dann wissen Sie, dass kurzfristig scheinbar katastrophale Wirkungen langfristig sogar positiv waren. Dafür haben Chefs einen 7. Sinn. Perfektionieren Sie ihn mit der Szenariotechnik. Das ist eine Methode, bei der mögliche Entwicklungen in der Zukunft betrachtet werden.

    Wenn Sie die folgenden 3 Fragen aus simplify your business aus dem Stehgreif beantworten können, sind Sie für die nächste Krise gerüstet:


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