So einfach wird Ihr Büro klimafreundlich
Wussten Sie, dass Computer, Telefone und andere Bürogeräte 2 % des globalen CO²-Ausstoßes verursachen?
Das entspricht der Belastung durch den Flugverkehr.
Mit diesen 6 praxiserprobten Tipps aus simplify your business senken Sie die CO²-Belastung der Atmosphäre durch die Computer in Ihrer Firma.
1. Achten Sie auf die neue Energiesparnorm 4
Seit Juli 2007 gibt es eine neue Generation Energie sparender Bürogeräte. Sie trägt den Energie-Stern-Aufkleber 4.0 der US-Umweltbehörde EPA. Die Plakette wird von der EU anerkannt und bedeutet, dass die Rechner maximal 50 Watt pro Stunde verbrauchen.
Dazu ist das Gerät mit einer einfachen Grafikkarte und einem speziellen Prozessor ausgerüstet. Leistungsstarke Multimedia-PCs erhalten die Plakette, wenn Sie nicht mehr als 95 Watt pro Stunde benötigen.
Alle Geräte schalten außerdem bei Nichtgebrauch automatisch in den Energie sparenden Standby-Modus. Nach Berechnung der Deutschen Energieagentur spart Ihnen die neue Technologie bis zu 200 € im Jahr an Stromkosten.
2. Setzen Sie künftig mehr auf Notebooks
Statten Sie so viele Arbeitsplätze wie möglich mit den stromsparenderen tragbaren Klapprechnern (Notebooks) aus. Besonders Strom sparend sind dabei Notebooks mit so genannter Centrino-Technik. Damit sparen Sie mehr als 1/3 der Stomkosten von Standgeräten. Selbst bei hoher Belastung steigt der Verbrauch eines Multimedia-Notebooks nicht über 45 Watt. Das entspricht der Hälfte eines vergleichbaren Stand-PCs.
3. Nutzen Sie Steckerleisten mit Schalter
Eine genial einfache Sparmaßnahme sind Steckerleisten mit Ein-/Aus-Schalter. Schrauben Sie eine solche Leiste unter jeden Schreibtisch. Hier laufen alle Stromanschlüsse eines Arbeitsplatzes zusammen. Wenn Ihre Mitarbeiter das Büro verlassen, schalten sie mit einem Klick sämtliche Geräte komplett aus. So verhindern Sie Leerstromverbrauch. Viele Geräte ziehen nämlich weiter Strom aus der Steckdose, auch wenn sie scheinbar ganz ausgeschaltet sind. Mit der Steckerleiste vermeiden Sie, dass der Stromzähler weiterläuft.
4. Nutzen Sie einen zentralen Server
Wenn Sie in Ihren Büros mehrere PCs stehen haben, lohnt sich die Anschaffung einer „Dünne-Kunden-Architektur“ (Thin-Client-Architektur). Dabei werden alle Endgeräte an einen Server angeschlossen. Das jeweilige Endgerät (Terminal) dient nur der Ein- und Ausgabe von Daten. Diese werden nicht wie beim PC auf dem jeweiligen Endgerät verarbeitet und auf der Festplatte des Rechners gespeichert, sondern zentral auf dem Server.
Die Funktionen des Endgeräts sind also abgespeckt – daher der Name „Dünner Kunde“. Mit einem solchen System können Sie bis zu 90 % der Energiekosten von lauter Einzel-PCs sparen.
5. Tauschen Sie Ihre alten Röhrenbildschirme aus
Flachbildschirme brauchen gegenüber Röhrenbildschirmen nicht nur weniger Platz, sie sind auch echte Energiesparwunder. Sie benötigen nur noch 1/3 der Energie von konventionellen Röhrenbildschirmen.
Sie können noch mehr tun, indem Sie den Flachbildschirm dunkler einstellen. Ist die Helligkeit auf 100 % eingestellt, verbraucht ein Flachbildschirm ca. 35 Watt pro Stunde. Stellen Sie ihn auf die normalerweise völlig ausreichende Helligkeit von 20 bis 30 %, benötigt er nur noch rund 20 Watt. Die Helligkeit Ihres Rechners können Sie direkt an den Knöpfen des Bildschirms einstellen.
6. Schalten Sie den Bildschirmschoner ab
Bildschirmschoner schonen nicht den Geldbeutel. Am besten, Sie sparen sich den Bildschirmschoner ganz, oder Sie wählen einen mit schwarzem Hintergrund. Der verbraucht nur 20 % der Energie eines Schoners mit vielen bewegten Bildern.
Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen Domen Colja aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.
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