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Michael T. Sobik
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Neu im Jahr 2010: Leichter Rückenwind für Ihren Aufschwung - segeln Sie mit!


Leichter Rückenwind für Ihren Aufschwung - segeln Sie mit!Geht es nach dem Koalitionsvertrag der neuen Regierung, können Sie sich auf kommende Steuersenkungen und Erleichterungen für die Wirtschaft einstellen. Was konkret umgesetzt wird, ist jedoch weitgehend offen.

Ihr „Handbuch für Selbstständige & Unternehmer“ hält Sie natürlich auf dem Laufenden! In der folgenden Tabelle lesen Sie die Fakten und die Zahlen zu den bereits beschlossenen Änderungen ab dem Jahreswechsel. Auf ein gutes, erfolgreiches Jahr 2010!

Die wichtigsten Änderungen für Sie als Unternehmer im Überblick:

geringfügige Einkommensteuersenkung

Die 2. Stufe des Konjunkturpakets II wird wirksam:

  • Anhebung des Grundfreibetrags auf
    8.004 € (Ledige)/16.008 € (Verheiratete)

  • Eingangssteuersatz: 14 %

Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung besser absetzbar

Das Bürgerentlastungsgesetz sichert die volle Absetzbarkeit von Beiträgen zu einer dem gesetzlichen Basisniveau entsprechenden Kranken- und Pflegeversicherung.

vereinfachtes EU-Verfahren zur Vergütung von Umsatzsteuer

Sie sind vorsteuerabzugsberechtigt und hatten Betriebs- ausgaben im EU-Ausland (z. B. für Sprit, Hotelübernachtung)?  Holen Sie sich jetzt die Vorsteuer per Antrag beim Bundeszentralamt für Steuern zurück!

Neuregelung zum Leistungsort bei EU-Dienstleistungen

Erbringen Sie Dienstleistungen für einen Geschäftskunden im EU-Ausland, gilt seit 1.1.2010 grundsätzlich dessen Sitz als Leistungsort, sodass Sie ihm keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen.

innergemeinschaftliche  Dienstleistungen werden meldepflichtig

  • EU-Dienstleistungen, die Sie ohne Umsatzsteuer ausführen, müssen Sie dem Finanzamt gesondert in der Zusammenfassenden Meldung (ZM) erklären.

  • Die ZM übermitteln Sie dem Bundeszentralamt für Steuern – Details siehe www.bzst.de.

Werbeaufträge: Künstlersozialabgabe sinkt

Vergeben Sie Werbeaufträge an selbstständige Kreative, müssen Sie eine Künstlersozialabgabe abführen: 3,9 % des Honorars (2009: 4,4 %)

einheitlicher Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung bleibt unverändert

Als freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse zahlen Sie den

  • Ermäßigten Beitragssatz von 14,3 % (kein Anspruch auf Krankengeld) oder

  • Allgemeinen Beitragssatz von 14,9 % (Anspruch auf Krankengeld ab der 7. Woche Arbeitsunfähigkeit).

Sachbezugswerte für Mahlzeiten steigen leicht

Sier verpflegen einen Mitarbeiter kostenfrei? Dann rechnen Sie mit neuem Sachbezugswerten. Die Sachbezugswerte für freies Logis wurden nicht verändert.

neues Faktorverfahren bei der Lohnsteuer-Berechnung für Eheleute

Beschäftigen Sie einen Verheirateten, kann auf dessen Lohnsteuerkarte jetzt die Klasse „IV mit Faktor“ eingetragen sein. Das senkt die Abzüge desjenigen Ehepartners, der ansonsten Steuerklasse V hätte.

Sie ermitteln dann die Lohnsteuer nach Klasse IV und nehmen das Ergebnis mal dem auf der Steuerkarte angeführten Faktor (z. B. 699,41 € Lohnsteuer in Klasse IV x Faktor 0,868 = 607,08 € einz. B.haltende Lohnsteuer in Klasse IV mit Faktor).

steuerliche Erleichterungen für Unternehmer

  • Wiedereinführung der GWG-Grenze von 410 €

  • Reduzierung des Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsleistungen auf 7 %

Änderungen im Privatbereich

Steigerung des Kinderfreibetrags auf 7.008 € und des Kindergeldes um 20 € je Kind


Voraussichtliche Sofortmaßnahmen*:

steuerliche Erleichterungen für Unternehmer

  • Wiederabsetzbarkeit von betrieblichen Steuerberatungskosten

  • Ausweitung der degressiven Abschreibung auf EU-Immobilien

  • Besserstellung von Firmennachfolgern bei der Erbschaftssteuer

neue Regelungen für EU-Geschäfte

  • neue Abgabefristen für Zusammenfassende Meldungen über EU-Geschäfte

  • Erteilung von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern auch an Kleinunternehmer

Änderungen im Privatbereich

  • „Riester“-Förderung auch für EU-Immobilien; keine Rückzahlung der Zulagen bei Wegzug ins EU-Ausland

  • Steigerung des „Schonvermögens“ vom ALG-II-Empfängern auf 750 € pro Lebensjahr

*) Das „Gesetz zur Wachstumsbeschleunigung“ sowie das „Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher EU-Vorgaben sowie weiterer steuerlicher Regelungen“ waren bei Redaktionsschluss noch nicht endgültig verabschiedet. Vorgesehen sind unter anderem die auf dieser Seite vorgestellten Neuerungen.

Ihr Vorteil als Abonnent: Mit dem „Handbuch für Selbstständige & Unternehmer“ sorgen Sie dafür, dass Sie 2010 keine wichtige Änderung verpassen – und das Beste: Sie müssen sich dafür nicht selbst durch den Vorschriftendschungel kämpfen!


So bekommen Sie jetzt Ihre EU-Umsatzsteuer zurück

Holen Sie sich die Umsatzsteuer zurückAb diesem Jahr gibt es ein vereinfachtes Verfahren für die Vergütung von im EU-Ausland gezahlter Umsatzsteuer. Das ist wichtig für Sie, wenn Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind und im Ausland Ausgaben z. B. für Benzin/Diesel, Mietwagen, Hotelübernachtungen, Standmieten bei Messen, Teilnahmegebühren für Kongresse oder Seminare etc. haben. Der umständliche Weg, die Erstattung von Umsatzsteuer bei den ausländischen Finanzämtern zu beantragen, ist EU-weit endlich entfallen!

Seit dem 1.1.2010 stellen Sie Ihren Erstattungsantrag elektronisch beim deutschen Bundeszentralamt für Steuern. Außerdem wurde die Antragsfrist um 3 Monate verlängert. Stellen Sie Ihren Antrag für ein Jahr bis spätestens zum 30. September des folgenden Jahres. Für EU-Auslandsausgaben im Jahr 2009 beantragen Sie die Vorsteuererstattung also bis spätestens 30.9.2010. Weitere Details zu dem Verfahren lesen Sie auf der Internet-Seite des Bundeszentralamts für Steuern: www.bzst.de.

Das Amt ist verpflichtet, Ihren Antrag innerhalb von 15 Tagen an die Behörde in dem EU-Land weiterzuleiten, in dem Sie Umsatzsteuer gezahlt haben. Binnen 6 Monaten soll Ihnen dann die Vorsteuer erstattet werden, sonst wird Ihr Anspruch verzinst.

Ihr Vorteil: Sie als Antragsteller müssen sich nicht mehr mit dem Ausfüllen der Anträge in der jeweiligen Landessprache auseinandersetzen – und auch keinen speziellen Dienstleister mehr damit beauftragen. Haben Sie einen Steuerberater, wird der das Verfahren für Sie erledigen. Allerdings richtet sich die Vergütung noch immer nach Landesrecht, und da gibt es von Belgien bis Zypern einige Unterschiede. Fachkundiger Rechtsbeistand kann also noch immer nötig werden.

Beachten Sie: Das vereinfachte Verfahren gilt nur innerhalb der EU. Wenn Ihre betrieblichen Ausgaben im Nicht-EU-Ausland mit Umsatzsteuer belastet sind, haben Sie nur einen Vergütungsanspruch, wenn es ein Abkommen zwischen Deutschland und dem Drittland gibt (wie z. B. mit Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, USA, Kanada etc.). Auch muss Ihr Antrag dann bei der zuständigen ausländischen Behörde und spätestens bis zum 30. Juni des Folgejahrs eingehen.

Wie Sie EU-Geschäftskunden jetzt umsatzsteuerfrei bedienen

Immer öfter unterhalten auch kleinere Unternehmen Geschäftsbeziehungen zu EU-Ausländern. Geht es Ihnen auch so und sind Sie umsatzsteuerpflichtig, stellt sich dabei die Frage, ob Sie einem ausländischen Kunden die deutsche Umsatzsteuer in Rechnung stellen und an das hiesige Finanzamt abführen.

Ob Sie Umsatzsteuer aufschlagen, richtet sich nach dem Leistungsort. Liegt dieser im EU-Ausland und leisten Sie an einen Unternehmer/an eine Institution mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, erbringen Sie Ihre Leistung umsatzsteuerfrei. Seit dem 1.1.2010 ist hierzu eine Neuregelung in Kraft.

Leistungsort = Kundensitz

Seit 1.1.2010 gilt grundsätzlich der Sitz des Kunden, für den Sie arbeiten, als Leistungsort. Das ist eine Umkehrung gegenüber den Vorjahren, in denen es generell auf den Sitz des leistenden Unternehmens ankam. Dadurch soll eine Verzerrung des Wettbewerbs wegen unterschiedlicher Umsatzsteuersätze in den EU-Mitgliedsstaaten vermieden werden.

Neue Regelungen ab 2010 Neuregelung ab 2010:
Ein Kosmetik-Hersteller mit Sitz in Straßburg beauftragt einen Dienstleister in Stuttgart, Warenproben von der Stuttgarter Messe abzuholen und in Stuttgart zu entsorgen. Die Spedition rechnet umsatzsteuerfrei ab, weil der Kunde seinen Sitz im EU-Ausland hat. Noch 2009 hätte sie Umsatzsteuer berechnen müssen, weil sie als leistendes Unternehmen in Deutschland ansässig ist.

Aber Vorsicht: Ist Ihr Kunde eine Privatperson, müssen Sie stets die hiesige Umsatzsteuer berechnen. Zudem gibt es Sonderregelungen, z. B. bei Grundstücksgeschäften, Mietfahrzeugen, Personenbeförderung, der Abgabe von Speisen und Getränken sowie kulturellen, künstlerischen, wissenschaftlichen, unterrichtenden, sportlichen oder unterhaltsamen Leistungen.

Meldepflicht (ZM)

Ihre umsatzsteuerfreien EU-Leistungen müssen Sie jetzt in der Zusammenfassenden Meldung (ZM) aufführen. Das galt bisher nur für Warenlieferungen innerhalb der EU.

Die aktuellen Steuersätze 2010

Steuerart:

Steuersatz

Erläuterungen:

Einkommensteuer

Eingangssteuersatz

14 %

Grundfreibetrag: 8.004 € (Ledige), 16.008 € (Verheiratete)

Spitzensteuersatz

42 %

greift ab 52.882 € (Ledige), 105.764 € (Verheiratete)

„Reichen“- Steuersatz

45 %

für Jahreseinkommen über 250.000 € (Ledige) 500.000 € (Verheiratete)

Körperschaftssteuer

15  %

fällt an, wenn das Unternehmen eine Kapitalgesellschaft ist, z. B. eine GmbH oder UG (haftungsbeschränkt)

Gewerbesteuer

Hebesatz je nach Gemeinde, mindestens 200 %

Berechnung:
Gewerbeertrag (Einzelunternehmer und Personengesellschaften haben einen Freibetrag von 24.500 €) x 3,5 % x Hebesatz der Gemeinde

(Das 3,8-Fache des Gewerbesteuer-Messbetrags ziehen Einzelunternehmer – Personengesellschafter anteilig – von der zu zahlenden Einkommensteuer ab!)

Umsatzsteuer

allgemeiner Satz

19 %

Regelfall

ermäßigter Satz

7 %

gilt z. B. für bestimmte Nahrungsmittel, Bücher, Pflanzen

Abgeltungssteuer

25 %

Quellensteuer auf Kapitalerträge, (Kapitalerträge, von denen Abgeltungsteuer abgezogen wurde, brauchen nicht in der Einkommensteuer-Erklärung angegeben zu werden)

Solidaritätszuschlag

5,5 %

berechnet von der Einkommen-, Körperschaft- sowie Abgeltungsteuer

Kirchensteuer

8 %, 9 %

je nach Bundesland; berechnet von der Einkommen- sowie Abgeltungsteuer, bei hohen Einkommen gekappt


Sozialversicherungswerte 2010 im Überblick

 

West Ost

 

Beitragssätze:

Gesetzliche Rentenversicherung (RV)

19,9 %

Arbeitslosenversicherung (AV)

2,8 %

gesetzliche Krankenversicherung (KV): allgemein/ermäßigt
(z. B. für Selbstständige)

Sonderbeitrag zur gesetzlichen KV (vom Versicherten allein zu zahlen)

14,0 %/13,4 %

0,9 %

gesetzliche Pflegeversicherung (PV)

1,95 %

PV-Zuschlag (von Kinderlosen allein zu zahlen)

0,25 %

 

Bezugsgröße:

– RV/AV (monatlich)

2.555,00 € 2.170,00 €

– KV/PV (monatlich)

2.555,00 €

Beitragsbemessungsgrenzen:

   

– RV/AV (monatlich)

5.500,00 € 5.500,00 €

– RV/AV (jährlich)

66.000,00 € 55.800,00 €

– KV/PV (monatlich)

3.750,00 €

– KV/PV (jährlich)

45.000,00 €

 

Jahresarbeitsentgeltgrenze gesetzliche KV/Jahr:

– allgemein

49.950,00 €

– am 31.12.2002 privat versicherte Arbeitnehmer

45.000,00 €

Einkommensgrenze für beitragsfreie Familien-KV:

   

– mit 400-€-Job (monatlich)

400,00 €

– ansonsten (monatlich)

365,00 €

Mindestbemessungsgrundlage freiwillige KV/Monat:

   

– hauptberuflich Selbstständige

1.916,25 €

– Empfänger Existenzgründungszuschuss/Bedürftige

1.277,50 €

– allgemein

851,67 €

 

Monatsbeiträge, die sich aus diesen Werten errechnen:

RV Höchstbeitrag (Pflichtversicherte)

1.094,50 € 925,35 €

RV Höchstbeitrag (freiwillig Versicherte)

1.094,50 €

RV Regelbeitrag (z. B. für Selbstständige)

508,45 € 431,83 €

RV Mindestbeitrag (allgemein/400-€-Kräfte)

79,60 € / 30,85 €

AV Höchstbeitrag

154,00 € 130,20 €

KV Höchstbeitrag (allgemeiner/ermäßigter Beitragssatz)

558,75 € / 536,25 €

PV Höchstbeitrag (Eltern/Kinderlose)

73,13 € / 82,50 €

Geringfügigkeitsgrenze:
(= pauschale Abgaben an die Bundesknappschaft)

400,00 €

Geringverdienergrenze:
(= Arbeitgeber zahlt Sozialabgaben allein)

325,00 €


Lohnsteuer 2010: Reine Terminsache

Halten Sie alle Termine ein Sie haben Mitarbeiter? Dann müssen Sie die fälligen Lohnsteuern errechnen, fristgerecht melden und abführen. Dabei geben Sie die Meldungen nicht pro Mitarbeiter ab, sondern rechnen die Beträge für alle 400-€-Kräfte einerseits und alle lohnsteuerpflichtig Beschäftigten andererseits zusammen.

Die pauschale Lohnsteuer von 2 % für 400-€-Kräfte führen Sie mit den Sozialabgaben an die Minijob-Zentrale ab. Lohnsteuer, die Sie nach der Lohnsteuerkarte ermitteln, melden Sie hingegen Ihrem Finanzamt und entrichten sie an die Finanzkasse.

Lohnsteueranmeldungen und -zahlungen* 2010 ans Finanzamt:

für den Monat

Monatszahler

Quartalszahler

Jahreszahler

Januar

10.2.2010

 

 

Februar

10.3.2010

 

 

März

12.4.2010

12.4.2010

 

April

10.5.2010

 

 

Mai

10.6.2010

 

 

Juni

12.7.2010

12.7.2010

 

Juli

10.8.2010

 

 

August

10.9.2010

 

 

September

11.10.2010

11.10.2010

 

Oktober

10.11.2010

 

 

November

10.12.2010

 

 

Dezember

10.1.2011

10.1.2011

10.1.2011

*) Wenn Sie den Betrag überweisen, dürfen weitere 3 Werktage vergehen, bis er dem Konto der Finanzkasse gutgeschrieben ist. Am besten erteilen Sie aber eine Einzugsermächtigung!

Wie oft Sie pro Jahr Anmeldungen abgeben, richtet sich im Jahr 2009 insgesamt für Ihre Mitarbeiter angefallenen Jahreslohnsteuer:

  • mehr als 4.000 €: monatliche Anmeldung
  • mehr als 1.000 €: Anmeldung pro Quartal
  • bis 1.000 €: Anmeldung pro Jahr

Für jeden Mitarbeiter, der 2009 bei Ihnen lohnsteuerpflichtig beschäftigt war, stellen Sie zudem eine Lohnsteuerbescheinigung aus und übermitteln sie dem Finanzamt bis spätestens zum 1.3.2010 elektronisch. Sie erledigen das am einfachsten im Internet-Portal des Fiskus (www.elsteronline.de). Melden Sie sich dort z. B. für das kostenfreie „ElsterBasis“ an.

Achtung: Es kann bis zu 2 Wochen dauern, bis die Finanzverwaltung Ihre Anmeldung durch Erteilung eines Sicherheitszertifikats freischaltet! Melden Sie sich also möglichst bald an.


Sozialabgaben 2010: Als „Frühbucher“ schaffen Sie das!

Sozialabgaben 2010: Als „Frühbucher“ schaffen Sie das!Die Sozialabgaben für Ihre Mitarbeiter sind monatlich fällig. Sie errechnen die Beiträge anhand dieser Zahlen. Viele Krankenkassen stellen Ihnen hierfür auch Online-Rechner zur Verfügung.

Für Mitarbeiter, die Sie mit einem Verdienst zwischen 400 und 800 € beschäftigen (Gleitzone), gibt es dieses Programm: www.gleitzonenrechner.de

Einzugsstelle für die Sozialversicherungsbeiträge ist die Krankenkasse des Mitarbeiters bzw. bei 400-€-Kräften die Minijob-Zentrale (www.minijob-zentrale.de).

Bei jeder Einzugsstelle, der Sie Mitarbeiter Ihres Betriebs zuordnen, übermitteln Sie am Monatsende einen elektronischen Beitragsnachweis. Die kostenfreie Software hierfür stellen Ihnen alle Krankenkassen und auch die Minijob-Zentrale zur Verfügung. Der Beitragsnachweis muss 2 Tage vor Fälligkeit der Beiträge bei der Einzugsstelle eingehen. Fällig sind die Beiträge für einen Monat am drittletzten banküblichen Arbeitstag dieses Monats (Termine siehe Tabelle).

Erteilen Sie der Einzugsstelle am besten eine Einzugsermächtigung. Schwanken bei Ihnen die Lohnzahlungen an Ihre Mitarbeiter, kennen Sie zu den Terminen die Höhe der abzuführenden Beiträge eventuell noch gar nicht. Dann müssen Sie die gewissenhaft schätzen und ggf. im nächsten Monat korrigieren.

Fallen die Abgaben stets in gleicher Höhe an, so kennzeichnen Sie den Beitragsnachweis als Dauerbeitragsnachweis. Dann müssen Sie erst wieder einen neuen Nachweis einreichen, wenn sich doch etwas ändert.

Termine 2010 für den Eingang bei der Krankenkasse/Minijob-Zentrale:

Beitragsnachweis:

Zahlung:

Beitragsnachweis:

Zahlung:

25.1.2010

27.1.2010

26.7.2010

28.7.2010

22.2.2010

24.2.2010

25.8.2010

27.8.2010

25.3.2010

29.3.2010

24.9.2010

28.9.2010

26.4.2010

28.4.2010

25.10.2010

27.10.2010

25.5.2010

27.5.2010

24.11.2010

26.11.2010

24.6.2010

28.6.2010

23.12.2010*

28.12.2010*

*) Der 24.12. und der 31.12. gelten nicht als bankübliche Arbeitstage.


Freie Kost und Logis 2010: Nur geringfügige Änderungen

Freie Kost und Logis 2010 Verpflegen Sie Ihre Mitarbeiter oder bieten Sie ihnen eine freie Unterkunft, ist das ein lohnsteuer- und sozialabgabenpflichtiger Sachbezug. Die Sozialversicherungs-Entgeltverordnung (SvEV) regelt jedes Jahr aufs Neue, mit welchem Wert Sie einzelne Leistungen in der Lohnabrechnung ansetzen müssen.

Freie Verpflegung 2010:

 

Monat

Tag

Frühstück:

47,00 €

1,57 €

Mittagessen:

84,00 €

2,80 €

Abendessen:

84,00 €

2,80 €

Summe:

215,00

7,17

Erhalten auch Angehörige Ihres Mitarbeiters, die nicht bei Ihnen arbeiten, freie Verpflegung, erhöhen sich die Werte um 100 % für einen Erwachsenen, um 80 % für einen Jugendlichen ab 14 Jahren, um 40 % für ein Kind ab 7 Jahren und um 30 % für ein Kind unter 7 Jahren.

Bei Logis ist zwischen Unterkunft und Wohnung zu unterscheiden. Eine Wohnung ist eine geschlossene Einheit von einem oder mehreren Räumen mit Kochgelegenheit sowie Bad/Dusche/WC, in denen der Mitarbeiter einen selbstständigen Haushalt führen kann.

Freie Wohnung 2010:

Regelfall:

ortsübliche Miete
wenn schwer zu ermitteln:

  • normale Ausstattung 3,55 €/qm
  • einfache Ausstattung 2,88 €/qm

Ist in der Unterkunft keine selbstständige Haushaltsführung möglich (z. B. gemeinsame Badnutzung), setzen Sie diese Werte an:

Freie Unterkunft 2010:

Volljährige: 204,00  €/Monat
Jugendliche und Az. B.s: 173,40 €/Monat

Diese Werte reduzieren sich, wenn Sie den Arbeitnehmer in Ihren eigenen Haushalt aufnehmen (um 15 %) und/oder die Unterkunft mit mehreren Personen belegt ist.

So rechnen Sie richtig:

Sie stellen Ihrem volljährigen Arbeitnehmer 2010 ein Zimmer in Ihrem Haushalt zur Verfügung, für das Sie monatlich 100 von seinem Lohn einbehalten. Die SvEV setzt jedoch 204 ./. 15 % = 173,40 als Sachbezugswert fest. Zur Berechnung der Lohnsteuer und Sozialabgaben müssen Sie weitere 73,40 als Arbeitsentgelt ansetzen.


Aktuelle Künstlersozialabgabe 3,9 %: So senken Sie Ihren Obolus an Vater Staat

Sie lassen Werbemittel gestalten? Sie engagieren Musiker oder andere Künstler für Kundenveranstaltungen? Als Galerie, Verlag oder Werbeagentur verwerten Sie kreative Werke? Sobald Sie regelmäßig Aufträge an freie Künstler und Publizisten vergeben, müssen Sie eine Abgabe an die Künstlersozialkasse zahlen. Sie beträgt im Jahr 2010 „nur“ noch 3,9 % (2009: 4,4 %) auf alle Entgelte für kreative Leistungen.

Auch als Kleinunternehmer kommen Sie nicht um diesen Obolus herum. Denn als „regelmäßige“ Vergabe zählt schon 1 Auftrag pro Jahr oder 1 wiederkehrender Auftrag (z. B. Neuauflage eines Prospekts) innerhalb eines mehrjährigen Zeitraums.

Zu den freien Künstlern und Publizisten zählen auch Kreative der Werbebranche, also z. B. Werbegrafiker, Webdesigner, Fotografen etc. Die Künstlersozialkasse erwartet von Ihnen für jedes Jahr eine Meldung der gezahlten Entgelte bis zum 31.3. des Folgejahres (Details unter www.kuenstlersozialkasse.de).

Ob Sie diese Pflicht einhalten, kann im Rahmen der alle 4 Jahre stattfindenden Sozialversicherungsprüfungen kontrolliert werden (betrifft Sie, wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen). Nachzahlungen und Geldbußen können fällig werden.

Immerhin senken Sie Ihre Zahllast durch folgende 3 Maßnahmen:

  • Achten Sie darauf, dass in Rechnungen die Positionen Kreativleistung, sonstige Leistung (z. B. Bildbearbeitung, Reinzeichnung etc.) sowie Fremdleistung (z. B. Druck, Kauf von Anzeigenplatz) sauber voneinander getrennt aufgeführt werden. Die Abgabe leisten Sie nur auf das Entgelt für Kreativleistungen.

  • Berechnen Sie die Künstlersozialabgabe nur vom Netto-Entgelt, wenn Ihr Auftragnehmer die Umsatzsteuer in seiner Rechnung an Sie ausweist.

  • Die Abgabepflicht entfällt, wenn Sie keinen Einzelkünstler und kein Personenunternehmen beauftragen, sondern eine GmbH. Allerdings zahlen Sie für deren Leistungen oft auch ein wesentlich höheres Honorar als für einen freien Werbeschaffenden inklusive der Abgabe.

Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen sk_design aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

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