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6 Regeln für Abschiedsreden, die positiv im Gedächtnis bleiben

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Abschiedsreden für Mitarbeiter oder Kollegen gehören sicher zu den schwierigsten Reden. Denn wie kaum eine andere Rede ist eine Abschiedsrede persönlich gehalten. Sie ist nicht nur Abschied, sondern auch Rückschau über die mehr oder weniger lange Zeit des Mitarbeiters im Unternehmen sowie die Würdigung seiner Leistungen, alles verbunden mit guten Wünschen für die Zukunft des Scheidenden.

Lesen Sie in diesem Beitrag aus dem neuen Reden-Berater, wie Sie eine gute Abschiedsrede verfassen:

Regel 1: Der Redner soll ein Vertrauter des Adressaten sein, ein positives Verhältnis zu ihm haben

Die Abschiedsrede muss persönlich und individuell gehalten sein. Es geht bei einer Verabschiedung nicht nur um die Sekretärin oder den Pförtner, die oder der den Kollegenkreis verlässt. Die Verabschiedung ist der Anlass, auch die richtige Person zum Redner zu bestimmen: Denn der Abschiednehmende und der Abschiedgebende sind quasi die zwei Seiten einer Medaille: Beide sind gleich wichtig und beide (noch) untrennbar verbunden.

Daraus folgt für die Auswahl des Abschiedsredners: Er sollte dem Adressaten verbunden sein, ein befreundeter Kollege, ein langjähriger Mitarbeiter. Und dieses positive Verhältnis sollte in der individuellen Rede auch zum Ausdruck kommen.

Empfehlung des neuen Reden-Berater: Wenn Sie gebeten werden, einen Kollegen zu verabschieden, mit dem Sie jahrelang im Streit gelegen haben, sollten Sie höflich unter einem Vorwand ablehnen und einen geeigneten Kollegen vorschlagen. Ihre Rede könnte nur frostig oder scheinheilig – auf jeden Fall peinlich – werden. Die Abschiedsrede muss also nicht unbedingt der unmittelbare Vorgesetzte des zu Verabschiedenden halten.

Regel 2: Ihre Abschiedsrede muss kurz und prägnant sein

Für diesen Anlass gilt ganz besonders, was eigentlich Grundsatz für fast alle Reden sein sollte: Sprechen Sie kurz und prägnant. In der Kürze liegt die Würze! Es ist weder erforderlich noch wünschenswert, alle Einzelheiten und Entwicklungsstufen aus dem Arbeitsleben des Adressaten aufzuzählen und hervorzuheben. Nicht ein kompletter Lebenslauf ist das Ziel, sondern es gilt, ein paar positive Glanzlichter aus der Tätigkeit der oder des zu Verabschiedenden zur Sprache zu bringen. Daraus folgt die thematische Regel Nummer 3.

Regel 3: In der Abschiedsrede sollten Sie Leistung und Persönlichkeit des Adressaten positiv würdigen

Im Grunde brauchen Sie nur vier Punkte anzusprechen:
  • Was hat der Abschiednehmende für die Firma, die Behörde, den Verein getan und zukunftsweisend bewirkt?
  • Wodurch hat er sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen, Untergebenen, Vorgesetzten ausgezeichnet?
  • Welche hervorstechenden Charakter-Eigenschaften haben seinen Arbeitsstil geprägt?
  • Warum wird er künftig allen fehlen?

Der Adressat soll dabei Anerkennung für seine Tätigkeit erfahren. Aber Achtung: Sie halten keinen Nachruf oder eine Gedenkrede. Der zu Verabschiedende steht ja – vielleicht gerührt, aber in bester Laune – vor oder neben Ihnen. Daraus folgt, um Nachrufstimmung zu vermeiden, die Regel 4.

Regel 4: Ihre Abschiedsrede sollte humorvoll sein

Ihre Rede ist gelungen, wenn die Anwesenden – der zu Verabschiedende eingeschlossen – mindestens ein halbes Dutzend Mal herzhaft lachen können. Sie werden also nicht nur die Bewährung des Abschiednehmenden in schweren Zeiten der Firmengeschichte beschwören, sondern auch heitere Anekdoten erzählen, ein Bonmot des Adressaten zitieren, über eine lustige Begebenheit vom Betriebsfest berichten. Auf diese Weise vermeiden Sie Beweihräucherung und übertriebenes Lob, das von den Anwesenden ohnehin als unecht und scheinheilig empfunden würde.

Um eine allzu würdige Stimmung zu vermeiden, sollten Sie sich auch an folgendes halten:

Regel 5: Ihre Abschiedsrede kann augenzwinkernd auf kleine menschliche Schwächen des Adressaten anspielen

Der Kollege oder die Kollegin ist schließlich bekannt, und alle Anwesenden kennen seine oder ihre Kanten und Ecken. Idealisierung ist also fehl am Platz; stattdessen sollte neben der Würdigung der Leistung auch eine humorvolle Andeutung kleiner Fehler erfolgen. Aber Achtung: Sie sollen hier nicht abmahnen oder alte Rechnungen begleichen. Der Adressat muss über Ihre Anspielungen lachen oder wenigstens schmunzeln können.

Regel 6: Blicken Sie auf die Zukunft des Abschiednehmenden

Schildern Sie zum Abschluss Ihrer Rede die Zukunft des Abschiednehmenden. Wie er in neuer Umgebung Wichtiges gestaltet. Oder wie er im Ruhestand lang gehegte Pläne verwirklicht (z. B. Reisen zu unternehmen, ein Buch zu veröffentlichen, ein Hobby intensiver zu betreiben, ein Ehrenamt wahrzunehmen, seine Memoiren zu schreiben, eine Nebentätigkeit zu betreiben, Auslandskontakte zu pflegen, im Verein aktiv zu werden).

Wenn Sie diese 6 grundsätzlichen Regeln beachten, kann bei der Verabschiedungsfeier eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Lesen Sie zu diesem Thema auch folgenden Beitrag:
12 praktische Tipps für Ihre Abschiedsrede
Beitrag veröffentlicht am: 19.10.2006
Aus: Der neue Reden-Berater — Jetzt gratis testen!
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