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Auch Ihre geringfügig entlohnten Beschäftigten sind steuerpflichtig

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Lohnsteuer für geringfügig entlohnte Beschäftigte (so genannte 400-€-Kräfte) zu zahlen:
  • per Lohnsteuerkarte
  • Pauschallohnsteuer von 2 %
  • Pauschallohnsteuer von 20 %

Wird die Lohnsteuer per Steuerkarte gezahlt, müssen Sie beachten, dass immer das Bruttoarbeitsentgelt der Steuerpflicht unterliegt.

Das bedeutet, dass die vom Arbeitnehmer zu zahlende Lohnsteuer (die Sie von seinem Entgelt abziehen) zu berücksichtigen ist, wenn Sie die Überschreitung der 400-€-Grenze prüfen. Ihr Arbeitnehmer darf brutto nicht mehr als 400 € verdienen.

Die Pauschallohnsteuer von 2 % können Sie nur dann wählen, wenn Sie auch Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung zahlen. Bei geringfügig entlohnten Beschäftigten ist dies in der Regel der Fall.

Nach dem Praxishandbuch Minijobs gibt es allerdings auch Ausnahmen beispielsweise dann, wenn Ihr Mitarbeiter im Hauptberuf Beamter ist.

Machen Sie von der Möglichkeit, die Steuer mit 2 % zu pauschalieren, Gebrauch,
  • entfällt eine Abrechnung der Lohnsteuer per Lohnsteuerkarte,
  • fällt kein Solidaritätszuschlag an,
  • entfällt die gegebenenfalls sonst zu zahlende Kirchensteuer.

Die Tatsache, dass Sie die pauschale Lohnsteuer zusammen mit den Beiträgen zur Kranken- und Rentenversicherung an die Minijob-Zentrale (Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See) zahlen, bedeutet aber nicht, dass Sie diese im Endergebnis auch tragen müssen.

Sie haben das Recht, die pauschale Lohnsteuer im Innenverhältnis auf Ihren Arbeitnehmer „abzuwälzen“. Dies hat das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 1.2.2006 (Az.: 5 AZR 628/07) ausdrücklich bestätigt. Im zu entscheidenden Fall war eine Bruttovergütung vereinbart.

Wichtig: Bei einer Nettolohnabrede, die allerdings hinreichend deutlich zum Ausdruck kommen muss, haben Sie als Arbeitgeber die Lohnsteuer selbst zu tragen.

Tipp aus dem Praxishandbuch Minijobs Wenn Sie klare Verhältnisse haben wollen, empfiehlt es sich, eindeutig zu regeln, wer die Lohnsteuer im Endergebnis zu tragen hat. Dabei sollte natürlich eine schriftliche Regelung, am besten gleich im Arbeitsvertrag, vorgenommen werden.

Beispiel für eine Lohnsteuerabrede: Der Arbeitgeber zahlt die Pauschallohnsteuer von 2 % an die Minijob-Zentrale und behält diese vom Entgelt des Arbeitnehmers ein.

Kann eine Pauschalierung der Lohnsteuer mit 2 % nicht durchgeführt werden, ist eine solche mit 20 % möglich. Hierbei müssen Sie aber beachten, dass außerdem noch
  • der Solidaritätszuschlag und
  • gegebenenfalls die Kirchensteuer zu entrichten sind.

Die Zahlung der pauschalen Lohnsteuer durch Sie ist ein geldwerter Vorteil, der nicht auf den Grenzwert angerechnet wird. Ihr Mitarbeiter bekommt die vollen 400 € ohne Abzüge. Das ist für Sie bei der Lohn- oder Gehaltsverhandlung mit dem Arbeitnehmer eine wesentliche Argumentationshilfe.

Achtung! Wird die pauschale Lohnsteuer zwar von Ihnen gezahlt, im Innenverhältnis allerdings vom Arbeitnehmer übernommen (Abwälzung), zählt sie zum Entgelt. Sie ist in diesem Fall bei der Berechnung der anrechnungsfähigen Entgelte zu berücksichtigen (zählt also zum Bruttoentgelt).

Kurzzeitig Beschäftigte

Versicherungsfrei sind auch im Voraus befristete Beschäftigungen, die nicht länger als 2 Monate dauern. Die Höhe des Entgelts spielt dabei keine Rolle. Allerdings tritt Versicherungspflicht ein, sobald feststeht, dass die 2-Monats-Frist überschritten wird

Wichtig: Sie brauchen für versicherungsfreie kurzzeitig geringfügig Beschäftigte keine Pauschalbeiträge zu zahlen. Die Lohnsteuer kann entweder per Lohnsteuerkarte oder pauschal entrichtet werden. Die Pauschallohnsteuer beträgt 25 %.
Beitrag veröffentlicht am: 17.11.2009
Aus: Praxishandbuch Minijobs – Jetzt gratis testen!
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