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Belohnung oder Entlohnung? Warum diese Unterscheidung wichtig ist

Ihnen und Ihren Kollegen ist es wahrscheinlich zunächst egal, ob Sie mit einer Sonderzahlung für Ihre Treue zum Betrieb belohnt werden oder Ihre Leistung entlohnt werden soll – jedenfalls solange Ihr Arbeitgeber zahlt. Allerdings spielt der Zweck, den Ihr Arbeitgeber mit einer solchen Zahlung verfolgt, u. A. eine entscheidende Rolle. Und zwar dann, wenn Sie oder ein Kollege im Auszahlungsjahr (z. B. krankheitsbedingt) länger nicht zur Arbeit erscheinen.

Der Urteilsdienst für den Betriebsrat informiert Sie als Betriebsrat in diesem Beitrag über die beiden Zwecke, die Ihr Arbeitgeber mit einer Sonderzahlung grundsätzlich verfolgen kann:

  • Er kann Sie und Ihre Kollegen mit einer Zahlung für die Treue belohnen, die Sie dem Betrieb das ganze Jahr über entgegengebracht haben. In diesem Fall ist die Zahlung einfach ein Extra, ein „Bonbon“.

  • Alternativ kann eine Sonderzahlung allerdings auch Entlohnungscharakter haben: Sie und Ihre Kollegen bekommen die Zahlung dann als zusätzlichen Lohn für die tatsächlich geleistete Arbeit.

    Das hat folgende Konsequenzen: Belohnt Ihr Arbeitgeber die von Ihnen geleistete Arbeit, verdienen Sie bzw. Ihre Kollegen jeden Monat, den Sie für Ihren Arbeitgeber tätig sind, 1/12 der Sonderzahlung.

    Das heißt: Scheidet einer Ihrer Kollegen aus dem Betrieb aus, steht ihm zumindest eine anteilige Zahlung zu (Bundesarbeitsgericht, 24.10.1990, Az. 6 AZR 156/89).

Kein Anspruch auf Zahlung

Belohnt Ihr Arbeitgeber hingegen die Betriebstreue, sieht es anders aus. Denn verlässt ein Kollege den Betrieb, ist er Ihrem Arbeitgeber nicht mehr treu. Deshalb hat er unter Umständen keinen Anspruch auf eine Sonderzahlung.

Stichtagsregelung schränkt ein

Und zwar, wenn Ihr Arbeitgeber die Sonderzahlung vom Bestehen des Arbeitsverhältnisses von einem bestimmten Tag abhängig gemacht hat und Ihr Kollege an diesem Tag nicht mehr für das Unternehmen tätig ist.

Achtung! Ihr Arbeitgeber kann eine Stichtagsregelung allerdings nicht immer und überall zum Einsatz bringen. So ist sie bei allen Sonderzahlungen mit Entlohnungscharakter unzulässig. Denn einmal Erarbeitetes darf Ihr Arbeitgeber Ihnen nicht mehr nehmen.
Beitrag veröffentlicht am: 18.01.2011
Aus: Urteilsdienst für den Betriebsrat — Jetzt gratis testen!
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