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Betriebsräte sehen Überstunden für Auszubildende kritisch

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat kürzlich den 3. DGB-Ausbildungsreport vorgestellt. Demnach klagen mittlerweile 40 % der Auszubildenden über regelmäßige oder gar zu häufige Überstunden.

Der DGB will nun darauf drängen, dass Überstunden bei Auszubildenden häufiger überprüft werden. In der Konsequenz heißt das, dass auch Ihrer Betriebsrat noch intensiver die Notwendigkeit von Überstunden bei Auszubildenden prüfen wird – und im Zweifel solche Überstunden ablehnt!

Die Praxishandbuch Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber-Redaktion empfiehlt Ihnen als Arbeitgeber:

Minimieren Sie die Überstunden bei Auszubildenden auf das absolut erforderliche Maß. Werden solche Überstunden trotzdem notwendig, heißt es vorsichtig zu sein.

Wichtig für Sie als Arbeitgeber und Ausbilder ist nämlich Folgendes: Wenn Azubis Überstunden machen sollen, müssen Sie zwischen volljährigen und minderjährigen Auszubildenden unterscheiden.

Speziell bei der Arbeitszeit gilt es, vorsichtig zu arbeiten: Während die gesetzliche Höchstarbeitszeit für volljährige Mitarbeiter und Auszubildende im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) geregelt ist, gelten für Lehrlinge, die noch keine 18 Jahre alt sind, die gesetzlichen Höchstarbeitsgrenzen nach § 8 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG).

Die magische Grenze ist als das 18. Lebensjahr. Ist es noch nicht vollendet, dürfen Jugendliche höchstens
  • 8 Stunden täglich und

  • nicht mehr als 40 Stunden pro Woche

beschäftigt werden.

Praxishandbuch Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber-Tipp: Auszubildende, die älter als 18 Jahre sind, können Überstunden und Mehrarbeit machen wie jeder andere erwachsene Mitarbeiter auch. Allerdings muss, wenn ein Auszubildender Überstunden macht, immer auch der Ausbilder selbst mitarbeiten.

Ihr Vorteil: Nach §17 Absatz 3 Berufsbildungsgesetz (BBiG) können Sie Mehrarbeit, die ein volljähriger Auszubildender leistet, entweder vergüten oder durch entsprechende Freizeit ausgleichen.

Allerdings sind Sie als Arbeitgeber nach §16 Absatz 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) verpflichtet, die über die übliche werktägliche Arbeitszeit des Auszubildenden von 8 Stunden hinausgehende Arbeitszeit aufzuzeichnen. Die entsprechenden Nachweise müssen Sie anschließend mindestens 2 Jahre aufbewahren. Tun Sie das nicht, kann Ihnen ein deftiges Bußgeld drohen.
Beitrag veröffentlicht am: 30.01.2009
Aus: Praxishandbuch Betriebsverfassungsrecht für Arbeitgeber – Jetzt gratis testen!
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