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Die neue multipolare Weltordnung (Teil 1): Polen – heimlicher Krisengewinner mit großem Selbstvertrauen

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Über viele Jahrzehnte hinweg prägten wenige große Industrienationen das globale Wirtschaftsgeschehen. Diese Zeit geht gerade zu Ende, wie nicht nur der Zukunftsletter beobachtet. An diese vor allem für die westliche Welt prosperierende Epoche schließt sich ein multipolares Weltsystem an, das keine „Kleinen“ mehr kennt.

Nicht nur die politischen Beziehungen werden damit neu in die Waagschale geworfen – die gesamte Weltwirtschaftsordnung steht vor einer Restrukturierung. Denn immer mehr Schwellenländer nehmen aktiv am Weltmarkt teil. In den vergangenen Jahren hat sich ihre Innovationsleistung deutlich erhöht. Auch die Produktion und die Entwicklung komplexerer Produkte wurden verstärkt.

Viele der „kleinen“ Länder, die der Zukunftsletter für Sie unter die Lupe genommen hat, sind bereits auf dem besten Weg, Boom-Regionen bis ins Jahr 2030 und darüber hinaus zu werden. Mit steigender – und vor allem eigener – Wirtschafts- und Innovationskraft lösen sie sich immer mehr aus der Abhängigkeit der alten Industrieländer. Neben den bekanntesten und erfolgreichsten Schwellenländern China und Indien, in denen die Mittelschicht in den nächsten Jahren weiter an Kaufkraft gewinnen wird, wird auch in Afrika die Liste der Länder mit Zukunftsmärkten immer länger.

Polen: Emanzipierter Wirtschaftsstandort mit Zukunft

Polen zeigt sich wenig beeindruckt von den Krisenwirren der vergangenen Monate. Als einziges Land in der Europäischen Union hat sich die Wirtschaft positiv entwickelt: Im Vergleich zum 2. Quartal 2008 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2009 um 1,1 %. Ein Spitzenwert nicht nur in Europa. Und auch für die nächste Zeit stehen die Zeichen in Polen auf Wachstum. Neben der Wirtschaftskraft verfügt Polen aber auch über ein starkes Selbstvertrauen, das die knapp 38 Millionen Einwohner optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

Bildung: Garant für Kaufkraftanstieg und für nachhaltiges Wachstum

Polen hat seinen Ruf als verlängerte Werkbank Europas längst abgelegt und sich zu einem eigenständigen, emanzipierten Wirtschaftsstandort gemausert. Grund dafür ist auch der allgemeine Anstieg des Bildungsniveaus. So hat sich laut neuestem OECD-Bildungsbericht der Anteil der 20- bis 29-jährigen Polen, die an weiterführenden Ausbildungsmaßnahmen (Sekundarstufe II) teilnehmen, seit 1995 mehr als verdoppelt. Auch die Zahl der Frauen, die einen Hochschulabschluss haben, ist in den vergangenen Jahren rasant angewachsen: Inzwischen erwerben in Polen fast doppelt so viele Frauen wie Männer einen Zugang zur universitären Bildung.

Polen: Robust und bestens aufgestellt für wirtschaftlich schwierige Zeiten

Starke Unternehmeraktivität und großes Vertrauen der Verbraucher sind dafür verantwortlich, dass die Ausgaben in Polens Wirtschaft nicht sinken und die Binnenwirtschaft auch in Zukunft weiter wachsen wird. Die Umsätze in Polens Einzelhandelsgeschäft sind im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 % gestiegen. Die Arbeitslosenquote sinkt dagegen immer weiter: Ende 2003 lag sie noch bei fast 20 %, mit dem EU-Beitritt im Jahr 2004 fiel die Quote kontinuierlich und erreichte 2008 mit 8,5 % ihren bislang niedrigsten Wert seit 1990 – gegen den allgemeinen Abwärtstrend und rasanter als in anderen EU-Ländern.

„Made in Poland“ – Auf dem Weg zum Qualitätsmerkmal im Weltmaßstab

Dieser wirtschaftliche Höhenflug mag viele Experten überraschen – für Polen selbst ist die positive Entwicklung fast schon selbstverständlich und war schon lange abzusehen. Im Jahr 2007 fand die Unternehmensberatung Ernst & Young bei einer Umfrage heraus, dass Polen nach China das beliebteste Land für ausländische Investitionen ist. Vor allem kleine Firmen zog es in den letzten Jahren nach Polen, die hier laut Angaben der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer im Jahr 2007 fast 10 Milliarden Euro investiert haben – ein Rekordergebnis!

Und die EU betitelt die aktuelle Wirtschaftslage in einem Bericht mit „Strong resilience in a difficult environment“, zu Deutsch: „Hohe Widerstandsfähigkeit in schwierigen Zeiten“. Darum blicken die Polen auch sehr selbstbewusst in die Zukunft, wie die Reaktion des derzeitigen Finanzministers Jacek Rostowski auf die Prognosen bestätigt: „Diese Angaben überraschen mich nicht.“

Zukunftsletter-Einschätzung: Polen lastet heute längst nicht mehr der Ruf der europäischen Marktführerschaft bei der Zuckerrüben- und Kartoffelernte an. Durch den Anstieg des Bildungsniveaus werden in Polen in den nächsten Jahren besonders kleine und mittlere Unternehmen weitere Knowhow-Sprünge verzeichnen können.

Auch wenn die Abhängigkeit Polens vom Exportgeschäft relativ gering ist, ist davon auszugehen, dass polnische Unternehmen in Zukunft stärkere Präsenz auf dem Weltmarkt zeigen werden. Auch steht mit der Fußballeuropameisterschaft, die Polen 2012 gemeinsam mit der Ukraine austrägt, ein sportliches Großereignis vor der Tür, das sowohl die Baubranche als auch den Tourismussektor weiter boomen lässt und insgesamt nachhaltigen Einfluss auf die Wirtschaftsleistung haben wird.

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Beitrag veröffentlicht am: 06.04.2010
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