- Der Genitiv von Substantiven, die auf -s, -ss, -ß, -x, -z, -tz, -und auf -sch oder -st enden, wird immer mit der langen Form „-es“ gebildet.
Beispiele: des Verweises, des Flusses, des Fußes, des Mixes, des Tanzes, des Spatzes, des Fisches, des Festes
- Endet ein Hauptwort auf -en, -em, -el, -er, -ler, -ner, -end, -chen, -lein, -ig oder -ich, dann bilden Sie den Genitiv immer mit der kürzeren Form „-s“.
Beispiele: des Misthaufens, des Käfers, des Zöllners, des Mädchens, des Zickleins, des Rettichs. Die Kurzform „-s“ finden Sie auch in feststehenden Ausdrücken wie von Rechts wegen oder tags darauf.
- In allen anderen Fällen können Sie frei entscheiden, ob Sie den Genitiv mit -es oder mit -s bilden.
SekretärinnenBriefeManager-Tipp: Diese weitere Gebräuchlichkeiten (keine festen Grammatikregeln!) gibt es:
- In der Korrespondenz findet man oft die Langform „-es“, wenn es sich um Substantive handelt, die einsilbig oder endbetont sind: des Auftrages, des Ertrages, des Reimes, des Buches.
- Ebenso ist es bei Wörtern mit einem Fugen-s: des Geburtstagsgeschenkes, des Weihnachtsbaumes.
- Auch bei Substantiven, die auf mehr als einen Konsonanten enden, wird der Genitiv Singular oft mit „-es“ gebildet, weil das besser klingt: des Strumpfes, des Waldes, des Erfolges.
- Die Kurzform „-s“ hingegen wird oft bei Wörtern verwendet, die nicht endbetont sind, wenn sie nicht auf einen Zischlaut enden oder ein Fugen-s haben: des Vortags, des Alltags, des Urlaubs, des Mitleids.
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