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Interkulturelle Kompetenz: So feiert man in Europa Weihnachten

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Besinnlichkeit, Kerzen, Singen unterm Weihnachtsbaum – das hat in Deutschland Tradition. In anderen Ländern wird Weihnachten dagegen ein bisschen anders gefeiert. Vielleicht wollen auch Sie das Weihnachtsfest 2008 ein wenig variieren?

Der große Knigge liefert Ihnen in diesem Beitrag einen Blick über die Landesgrenzen hinweg:
  • Italien: Traditionell und feierlich

    In Italien bringt das Christkind (Gesù bambino, wörtlich: das Jesuskind) die Geschenke am Heiligabend. In manchen Gegenden Oberitaliens bringt sie eine alte Hexe, die aber erst in der Nacht zum Dreikönigsfest kommt. Sie wird „Befana“ genannt (von der Bezeichnung „Epiphanias“ für das Dreikönigsfest). Ähnlich dem Knecht Ruprecht bestraft sie unartige Kinder – aber nicht mit der Rute, sondern indem sie ihnen Kohlestücke schenkt.

    Selbstverständlich gehören gutes Essen und Gottesdienstbesuche in Italien zur Weihnachtszeit. Als wichtige weihnachtliche Dekoration gilt die Weihnachtskrippe. Berühmt sind vor allem die neapolitanischen, also aus Neapel stammenden Krippen mit ihren ausdrucksstarken Schnitzereien.


  • Frankreich: Ausgelassen und fröhlich

    In Frankreich geht es an Weihnachten weniger besinnlich zu als in Deutschland. Am 24. Dezember bringt der „Père Noël“ (Weihnachtsmann, wörtlich: Weihnachtsvater) die Geschenke. Weihnachten wird ausgelassen gefeiert; nicht selten erinnert das Weihnachtsfest eher an eine Silvesterparty.

  • Spanien: Die Heiligen Drei Könige bringen die Geschenke

    In Spanien stellt man traditionell keine Weihnachtsbäume auf, sondern nur eine Weihnachtskrippe. Beim Schenken geht es bibeltreu zu, denn es sind die Heiligen Drei Könige, die den artigen Kindern am 6. Januar die Geschenke bringen (unartige Kinder bekommen – wie in Oberitalien – Kohlestücke).

    Viele spanische Städte feiern die Ankunft der Heiligen Drei Könige am 5. Januar mit einer Prozession. Dafür stellen die Kinder am Vortag Wasser und Brot vor die Tür.

  • Großbritannien & Irland: Belohnung für „Father Christmas“

    Recht ähnlich wie in den USA wird das Weihnachtsfest auf den Britischen Inseln gefeiert. Allerdings heißt der Weihnachtsmann, der die Geschenke am Heiligabend bringt, nicht „Santa Claus“, sondern „Father Christmas“. Er fliegt mit seinem Schlitten durch die Luft und nutzt die Kaminschächte zum Verteilen der Geschenke.

    Als Dank stellen die Familien ihm gern eine kleine Pastete, einen Whisky oder ein Bier bereit.

    Der erste Weihnachtsfeiertag wird oft für ein Familientreffen genutzt, bei dem man zusammen gutes Essen genießt. Die Weihnachtsansprache der Königin verfolgen viele Briten gern.

    Der zweite Weihnachtsfeiertag ist in Großbritannien der so genannte Boxing Day (Schachtel-Tag). An diesem Tag bedankt man sich mit einem kleinen Trinkgeld bei denjenigen, die auch über die Feiertage arbeiten mussten (z. B. der Postbote). Im katholischen Irland wird dagegen am zweiten Weihnachtsfeiertag das Fest des heiligen Stephanus begangen.

  • Schweden: „Smörgåsbord“ – ein rustikales Weihnachtsessen

    Das Fest der Heiligen Lucia am 13. Dezember ist ein wichtiger Bestandteil der schwedischen Weihnachtszeit.

    Als „Weihnachten“ wird der 24. Dezember bezeichnet, der mit einem traditionellen Weihnachtsbuffet – „Smörgåsbord“ (wörtlich: Butterbrottisch) oder Julbord (wörtlich: Weihnachtstisch) – gefeiert wird. Besonders Brot, Butter, Weihnachtsschinken und Heringshappen gehören dazu, aber auch Bier und Schnaps fließen reichlich.

    Nach dem Essen wird mit Gesang um den Weihnachtsbaum getanzt, danach werden die Geschenke ausgepackt, die der Weihnachtsmann gebracht hat. Traditionell üblich ist außerdem der Besuch einer Frühmesse, meist am 25. Dezember um 7:00 Uhr morgens.

  • Polen: Weihnachten im Zeichen der Gastfreundschaft

    Die Adventszeit ist in Polen, wie in allen katholischen Gegenden früher üblich, eine Fastenzeit. Erst am Heiligabend endet sie bei Einbruch der Nacht. Dann trifft sich die ganze Familie, wenn der erste Stern aufgegangen ist, zum Weihnachtsessen.

    Vorsorglich – und als Zeichen der Gastfreundschaft – legt man ein Gedeck mehr auf, falls noch ein unerwarteter Gast kommt. Zu jedem Gedeck gehört eine Weihnachtsoblate, die meist mit einem Heiligenbild bedruckt ist.

    Mit dem Vorlesen des Weihnachtsevangeliums, dem Brechen und Teilen der Oblaten und guten Wünschen für das nächste Jahr beginnt das Essen. Das besteht – in Erinnerung an die zwölf Apostel – meist aus zwölf Gerichten. Die Geschenke werden danach ausgepackt. Um Mitternacht geht es in die Kirche, in der die Weihnachtsmesse gefeiert wird.

Der große Knigge-Insider-Wissen: „Silvester“ oder „Sylvester“? Warum man den letzten Tag des Jahres mit „i“ schreibt

„Sylvester-Party“ – das liest man häufig, es ist aber falsch. Der letzte Tag des Jahres schreibt sich nämlich „Silvester“, also mit „i“ und nicht mit „y“. Dieser Tag ist nach dem gleichnamigen Papst „Silvester I.“ benannt, der von 314 bis 335 n. Chr. das Oberhaupt der katholischen Kirche war. Sein Todestag fiel auf den letzten Tag des Jahres. Daneben ist der Name „Sylvester“ aber durchaus noch gebräuchlich, vor allem im englischsprachigen Raum.

Der berühmte Schauspieler und Kraftprotz heißt tatsächlich „Sylvester Stallone“. Hier ist das „Y“ aus dem ursprünglichen lateinischen Wortstamm erhalten geblieben. Das Eigenschaftswort „sylvestris“ bedeutete in der Sprache der Römer „zum Wald gehörig“.



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Beitrag veröffentlicht am: 25.11.2008
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