Kleidungsknigge: Spricht Ihre Kleidung für oder gegen Sie?
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Vor allem im Geschäftsleben ist es enorm wichtig, dass Sie – als Mann, aber noch mehr als Frau – auf Ihre Kleidung achten, wenn Sie ernst genommen werden wollen.Die Chefredakteurin des großen Knigge, Agnes Jarosch, hat dabei folgende negative Erfahrung gemacht:
Kürzlich leitete ich ein Seminar für die jungen Juristen der Rechtsabteilung eines großen Unternehmens. Die Juristinnen und Juristen strömten herein – und eines sprang mir sofort ins Auge: Während die männlichen Teilnehmer alle im dunkelgrauen Anzug erschienen, fielen die Juristinnen durch bunte Farben und unterschiedliche Kleidungsstile auf.
Ich dachte zunächst, dass es sich hierbei um Mitarbeiter unterschiedlicher Hierarchieebenen handelt – und nicht ausschließlich um Juristinnen des Unternehmens. Nun stellen Sie sich einmal vor, das passiert bei einem Kunden oder Geschäftspartner …
Möchten Sie Seriosität und Kompetenz vermitteln, sind dunkle Farben auch heute noch erste Wahl! Natürlich geben Sie mit der Farbwahl keinen Einblick in Ihre fachlichen Fähigkeiten, aber Sie untersteichen Ihre Kompetenz optimal und senden ein wichtiges Signal. Ihr Gegenüber erkennt Sie sofort als den gewünschten Ansprechpartner.
Mehr noch: Ich rate jungen Frauen, sich im Business stets so zu kleiden, dass sie mit dieser Kleidung schon für die nächsthöhere Position auch im äußeren Erscheinungsbild die perfekte Besetzung wären!
Andersherum empfehle ich den Führungskräften im Unternehmen – vor allem aber der Geschäftsleitung ebenso: Sagen Sie Mitarbeitern eindeutig, wie das Unternehmen nach außen hin repräsentiert werden soll. Am besten noch vor dem ersten Arbeitstag. Denn dann gibt es keine Missverständnisse mehr.
Heute hat der Betriebsrat bei nahezu allen wichtigen unternehmerischen Entscheidungen Mitspracherechte. Ganz gleich, ob es sich um die Einführung neuer Arbeitszeiten, die Umstrukturierung Ihres Unternehmens oder die Kündigung von Mitarbeitern handelt: Ihr Betriebsrat kann sich quer stellen!
Auf Konfrontation setzen bringt hier gar nichts. Mit der richtigen Taktik können Sie jedoch Ihr Verhältnis zum Betriebsrat völlig ändern: Ihr Betriebsrat arbeitet dann nicht mehr gegen Sie, sondern für Sie.
Die Betriebsrats-Strategie ist heute eine der wichtigsten Herausforderungen für Sie als Arbeitgeber!
Voraussetzung für diese Strategie ist allerdings, dass Sie als Arbeitgeber mindestens genauso gut Bescheid wissen wie der Betriebsrat.
Holen Sie sich jetzt Ihren Wissens-Vorsprung, vermeiden Sie in Zukunft unnötige, energiezehrende Konflikte. Und ab sofort zieht Ihr Betriebsrat mit Ihnen an einem Strang!