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Lebensmittel: Wie hohe Preise neue Märkte schaffen

Noch nie waren Lebensmittel so teuer wie heute. Der Lebensmittelpreis-Index des „Economist“ hat seinen höchsten Stand seit 1845 erreicht. Eine Tonne Weizen etwa ist doppelt so teuer wie noch vor einem Jahr. Nach einem halben Jahrhundert fallender Lebensmittelpreise vollzieht sich damit eine Trendwende. Lebensmittelpreise steigen – und zwar auf absehbare Zeit.

Der Trendletter hat die Gründe für Sie zusammengefasst:

  1. Wachsender Wohlstand in Asien. 1985 aß der durchschnittliche Chinese 20 kg Fleisch pro Jahr; heute sind es über 50 kg. Folge: Die Nachfrage nach Weizen als Futtermittel steigt. Hintergrund: Um ein Kilo Rindersteak zu erzeugen, sind 8 Kilo Getreide nötig. Ähnliche neue Ernährungsgewohnheiten sind auch in anderen Schwellenländern zu erwarten.

  2. Steigende Nachfrage nach Biosprit. Anfang des Jahrzehnts wurden in den USA nur 15 Mio. Tonnen Mais in den Biokraftstoff Ethanol umgewandelt; heute sind es 85 Mio. Da die Ethanolproduktion stark subventioniert wird, pflanzen Farmer jetzt zusätzlich Mais auf ehemaligen Weizenfeldern an. Um einen Geländewagen mit Ethanol vollzutanken, wird so viel Mais benötigt, wie ein Mensch in einem Jahr isst.

  3. Durch die globale Erwärmung breiten sich Wüsten aus und verdrängen potenzielles Ackerland.

  4. Dauerhaft hohe Ölpreise verteuern ölbasierte Düngemittel.

Dennoch besteht kein Grund zur Panik. Der starke Preisanstieg des letzten Jahres war nur eine vorübergehende Spitze. Neue Anbauflächen und neue Agrartechnologien werden mittelfristig das Angebot vergrößern. Rechnen Sie damit, dass die Getreidepreise bis 2015 um moderate 15 % steigen.

Für einige Branchen könnte sich die sogenannte Agflation zu einem wahren Wachstumsmotor entwickeln.

Trendletter-Beispiele:
  • Bauwirtschaft.

    Viele der zusätzlichen Anbauflächen weltweit liegen in abgelegenen Regionen – etwa in Brasilien, Russland, Kasachstan, dem Sudan oder dem Kongo. Um sie zu erschließen, müssen Straßen gebaut, Strom- und Wasserleitungen verlegt werden. Hier entsteht zusätzliches Geschäft für Bauunternehmen. Interessant könnte auch Vertical Farming werden, der Anbau von Nutzpflanzen in speziellen City-Hochhäusern.

  • Grüne Biotechnologie

    Auf gleicher Fläche höhere Erträge erzielen – diese Zukunftsaufgabe wird in den kommenden Jahren vor allem mithilfe der Biotechnologie gelöst. Bis 2010 wird sich die Anbaufläche für genetisch veränderte Pflanzen verdoppeln, prognostiziert die Deutsche Bank Research. Deutsche Forscher sind auf dem Gebiet der Grünen Biotech führend.

  • Agrartechnologie

    Landwirtschaft wird in den kommenden Jahren zum Hightech-Geschäft, zum so genannte Precision Farming, in dem keine Produktivitätsreserve ungenutzt bleibt. Hier kommen zum Beispiel Roboter zum Einsatz, die rund um die Uhr über das Feld patrouillieren und Unkräuter ausrupfen.

    Mini-Hubschrauber kontrollieren aus der Luft die gleichmäßige Bewässerung. Präzisions-Mähdrescher trennen Korn vom Stroh, verhäckseln die Halme und streuen sie als Dünger gleich wieder auf das Feld.
Beitrag veröffentlicht am: 08.12.2008
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