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Mehr Kunden durch eine bessere Registrierungsseite – 8 Tipps für mehr Conversions

In vielen Web-Auftritten sind sie richtige Spaßbremsen: die Registrierungsseiten. Eben wollte man noch einkaufen – jetzt bricht man es ab. Eben wollte man sich noch unverbindlich informieren – plötzlich soll man Informationen über sich selbst preisgeben.

Damit Ihre Registrierungsseiten nicht zur Bruchstelle werden, beachten Sie diese 8 grundlegenden Tipps und Empfehlungen aus WerbePraxis aktuell, die das Ärgernis Registrierungsseite so klein wie möglich halten.

  1. Kommen Sie nicht zu früh. Registrierungsseiten, die noch vor dem Besuch der Website stehen, haben einen großen Nachteil: Man kann die Besucher nicht anlocken, sie nicht in den Shop oder die eigene Infowelt hineinziehen. Man versäumt es, Appetit zu machen, und schreckt die Mehrzahl der Website-Besucher ab.

    Viel zu früh sind auch Registrierungsseiten in Onlineshops, wenn sie noch vor dem Füllen des Warenkorbs kommen. Also: Den Besucher der Website oder des Onlineshops in Ruhe stöbern lassen und erst dann, wenn die Eingabe der Kundeninformationen unverzichtbar ist, mit dem Formular herausrücken.

  2. Liefern Sie Gründe. Für alles, was Sie auf dieser Registrierungsseite abfragen, müssen Sie einen guten Grund liefern. Für alles! Das heißt: Einen guten Grund muss es geben, überhaupt die Registrierungsseite auszufüllen.

    Der könnte so lauten: „Wenn Sie sich registrieren lassen, können Sie eine Übersicht über alle bei uns getätigten Einkäufe erhalten.“ Oder: „Eine Registrierung brauchen Sie nur beim Ersteinkauf. Beim nächsten Besuch loggen Sie sich dann direkt mit Name und Passwort ein.“

  3. Fragen Sie nicht zu viel. Die Abfrage persönlicher Daten gehört nach vielen Untersuchungen zu den Top-Ärgernissen für Ihre Website-Besucher. Der Surfer fragt sich zu Recht: Warum soll ich meinen Geburtstag eingeben? Wieso wollen die meine Telefonnummer?

    Informationen, die nicht zwingend zur Auftragsabwicklung gebraucht werden, sollten Sie nicht abfragen – wenn doch, braucht es dafür erneut einen Grund. „Ihr Geburtsdatum fragen wir ab, damit wir Ihnen zu Ihrem Geburtstag eine kleine Überraschung zukommen lassen können.“ Eine Datensammelei auf Vorrat rechtfertigt die Abfrage persönlicher Daten nicht. Denn mit jedem dieser kritischen Abfragepunkte riskieren Sie, einen Käufer zu verlieren.

  4. Sagen Sie, was passiert. Sagen Sie dem Surfer, was ihn nach der Registrierung erwartet: „Nach der Registrierung können Sie den Kauf mit einem Klick abschließen.“ „Nach der Registrierung gelangen Sie in Ihren Kundenbereich und können dort alle Informationen bequem speichern.

  5. Geben Sie Datensicherheit. Sagen Sie Ihrem Website-Besucher, was mit den Daten passiert, die er bei Ihnen eingibt. Besonders vertrauenerweckend: „Ihre Daten werden nicht weitergegeben. Sie dienen nur der Abwicklung Ihres Auftrags.“ In jedem Fall müssen Sie diese Datenschutzerklärung unter einem eigenen Menüpunkt bzw. Link bereithalten.

  6. Lenken Sie nicht ab. Halten Sie Ihre Registrierungsseite so knapp wie möglich, und vor allem: Platzieren Sie auf ihr keine Werbung für Ihr Produktangebot. Sie dient einzig und allein dem Zweck, den Registrierungsprozess schnell, einfach und sicher abzuschließen. Ablenkungen können dazu führen, dass die Registrierungsseite wieder verlassen wird – und womöglich kehrt der Besucher nie mehr dorthin zurück.

  7. Geben Sie Feedback. Was passiert eigentlich nach der Registrierung? Der Besucher wird weitergeleitet auf die nächste Seite und schließt dann seinen Kauf ab. Reicht das? Nein. Versenden Sie in jedem Fall eine E-Mail, in der Sie sich für die Registrierung bedanken und die Informationen für den Kunden nochmals zusammenfassen, die er bei Ihnen eingeben hat.

  8. Seien Sie schnell. Senden Sie unmittelbar nach der Registrierung die automatische Bestätigungs-Mail. Der Besucher soll zu jeder Tages- und Nachtzeit sofort eine Rückmeldung bekommen. Gut ist es auch, wenn Sie dieser automatischen Nachricht am nächsten Werktag eine persönliche Nachricht des zuständigen Verkaufsmitarbeiters folgen lassen. Dieser informiert dann über den Bestellstatus oder – falls die Registrierung für einen Newsletter erfolgte – über weiteres Informationsmaterial, das für den Kunden individuell bereitsteht.

    Keinesfalls sollten Sie eine Bestätigungs-Mail verwenden wie die, die von manchen Shop-Systemen automatisch erzeugt wird: „Sehr geehrter Kunde, der Status Ihrer Bestellung wurde geändert. Neuer Status: Versendet.“

WerbePraxis aktuell-Warnhinweis: Der Hinweis, dass die Kundendaten ausschließlich im Rahmen des Kaufvertrags genutzt werden, ist nicht ausreichend, wenn z. B. ein Newsletter abonniert werden kann. Denn dann wird die E-Mail-Adresse ja auch zu Marketing- und Werbezwecken genutzt. Dies muss in der Datenschutzerklärung zum Ausdruck kommen.
Beitrag veröffentlicht am: 25.08.2009
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