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Mitarbeiter-Irrtum: Sie dürfen einem Mitarbeiter erst nach einer Abmahnung kündigen

Wer hat sich nicht schon über Mitarbeiter geärgert, die ständig zu spät kommen oder schlampig arbeiten! Die gute Nachricht: Das Arbeitsverhältnis mit solchen Mitarbeitern dürfen Sie durchaus kündigen. Arbeitsrechtlich gesehen haben Sie dann einen „verhaltensbedingten“ Kündigungsgrund – und überall werden Sie zu diesem Thema lesen: Einer verhaltensbedingten Kündigung müssen eine oder mehrere Abmahnungen vorausgegangen sein.

Das sagt die Redaktion des Handbuchs für Selbstständige und Unternehmer dazu: Zum Glück ist das nur die halbe Wahrheit, denn es ist nicht mit dem Blick auf kleinere Unternehmen geschrieben! Abmahnungen sind nur Pflicht, wenn das Kündigungsschutzgesetz auf das Arbeitsverhältnis Anwendung findet. Dass ist der Fall, wenn das betreffende Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate besteht und wenn der Arbeitgeber mehr als 10 Arbeitnehmer ständig beschäftigt.

Das heißt: Für Kleinunternehmer gilt das Kündigungsschutzgesetz nicht.

Sie können sich von Mitarbeitern ohne Angabe eines Grundes und ohne vorherige Abmahnung trennen. Ihre Kündigung müssen Sie dem Arbeitnehmer lediglich schriftlich mitteilen und dabei die vereinbarte oder gesetzliche Kündigungsfrist einhalten. Haben Sie sich zur Kündigung entschlossen, ersparen Sie sich somit die Mühe, Abmahnungen zu formulieren. Sie brauchen auch nicht abzuwarten, ob sich das Verhalten eines Mitarbeiters nach einer Abmahnung bessert. Kündigen Sie sofort.

Empfehlung der Redaktion des Handbuchs für Selbstständige und Unternehmer: Setzen Sie Abmahnungen als „gelbe Karte“ ein

Sie müssen als Kleinunternehmer keine Abmahnungen erteilen, aber Sie dürfen es! Sie können dieses Mittel also genauso wie ein größerer Betrieb nutzen, wenn Sie einem Mitarbeiter – noch – nicht kündigen wollen, obwohl Sie mit seinem Verhalten unzufrieden sind. Mit einem formlosen Schreiben fordern Sie ihn dann nachdrücklicher als durch einen rein mündlichen Verweis zur Besserung auf. Schreiben Sie ihm, mit welchem Verhalten er gegen seine vertraglichen Pflichten verstößt und was Sie von ihm erwarten. Teilen Sie ihm auch mit, dass er mit einer Kündigung rechnen muss, wenn er sich nicht ändert.

Das gilt insbesondere, wenn Sie einem besonders schutzbedürftigen Mitarbeiter vorrangig vor anderen kündigen wollen. Denn dafür müssen Sie gute Gründe anführen können. Auch im Kleinbetrieb haben Sie nämlich die Grundsätze der Sozialauswahl zu beachten (BAG, 6.2.2003, Az. 2 AZR 672/01). Sehen Sie eine Abmahnung stets als gelbe Karte – und lassen Sie die rote folgen, wenn der Arbeitnehmer sein vertragswidriges Verhalten beibehält. Nur dann bleiben Sie vor diesem und anderen Mitarbeitern glaubwürdig.
Beitrag veröffentlicht am: 07.01.2011
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