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Passende Formulierungen für Ihre Trauerrede

Wie oft fehlt es einem Redner an Worten, wenn es darum geht, einen verstorbenen Freund, einen Kollegen oder illustren Bürger der Stadt zu ehren.

Hier einige konkrete Formulierungshilfen aus dem Handbuch Die BESTEN Reden von A–Z für den Nachruf:

  • Er gehörte in seinem Fach/Beruf/Gebiet zu den Größten. Doch spielte er zu keiner Sekunde den Allmächtigen oder Allwissenden.

  • Auf der Bühne war er ein Star wie keiner von uns. Im Leben war er ein Mensch wie jeder von uns.

  • Er blieb selbst dann noch bescheiden wie ein David, als er schon manchen Goliath an die Wand gespielt hatte.

  • Er verstand es, das Komplizierte einfach und verständlich zu machen, und er zeigte auf, wie vielschichtig und komplex das scheinbar Einfache und Alltägliche sein kann.

  • Jeder, der ihn kannte, liebte die leise Art, wie er uns zum Schmunzeln und zum Lachen brachte.

  • Nichts an ihm war falsch, launisch oder unberechenbar. Er war ein verlässlicher Freund/Kamerad, der eine unendliche Güte ausströmte.

  • Floskeln waren ihm fremd – und lautes Reden ebenso. Dieser ungewöhnliche Mann konnte sehr leise sein und sein Schweigen so beredt, dass man begriff:

  • Das Wesentliche im Leben braucht nicht das Schrille, sondern die Stille, nicht das lärmende Wort, sondern den ruhigen Ort.

  • Man sagt immer, er sei schwierig gewesen. Nein. Er war nur ein Gegner der Mittelmäßigkeit und Schlamperei.

  • Er stellte hohe Anforderungen. Und die Ansprüche, die er an andere stellte,stellte er auch an sich selbst.

  • Er hat sich nur mit 100 % zufrieden gegeben. 99 haben ihm nicht gereicht.

  • Er schluckte, wie viele von uns, manches in sich hinein, wusste dann erkennbar nicht, ob er lachen oder wütend sein sollte.

  • Gott hat uns mit ihm einen Freund geschenkt – mit einzigartiger Begabung zur Freundschaft.

  • Wer ihn kannte, der begriff, dass Talent nicht alles ist. Dass man auch Charakter haben muss, und zwar einen guten.

  • Mehr als ... Jahre lang hat er uns Freude bereitet, nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in schwierigen, freudlosen Jahren.

  • Er wird uns fehlen. Er fehlt uns schon jetzt so sehr.
Beitrag veröffentlicht am: 09.03.2010
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