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Reicht ein Telefax-Sendeprotokoll als Beweis für eine Vereinbarung aus?

Frage an die Besser verkaufen-Redaktion: Wir haben leider Probleme mit einem Kunden. Er hatte nach einem Kauf noch weitere Wünsche, die wir ihm per Fax bestätigten – mit neuem Preis. Nun behauptet er, das Fax wäre ihm nie zugegangen und im Übrigen hätte er das so nie bestellt. Er will den Mehrpreis nicht zahlen. Bevor wir nun klagen: Reicht unser Fax-Sendebericht als Beweis?

Hier die Antwort von Besser verkaufen: Leider befinden Sie sich auf sehr dünnem Eis. Das muss ich so deutlich sagen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat erst kürzlich seine „alte“ Rechtsprechung bestätigt, wonach bei einem Telefax der OK-Vermerk im Sendebericht noch keinen Beweis dafür darstellt, dass das Schreiben bzw. die geänderte Auftragsbestätigung beim vermeintlichen Empfänger auch wirklich angekommen ist.

Der Sendebericht taugt also allenfalls als Indiz – was nichts anderes bedeutet, als dass Sie noch vortragen müssen, um vor Gericht erfolgreich zu sein. Nach Auffassung des BGH bestätigt der Sendebericht nämlich allenfalls, dass die Verbindung zum Faxteilnehmer zustande gekommen ist – aber eben nicht den Zugang des Schreibens (zuletzt bestätigt mit Urteil vom 21.7.2011, Az. Ix ZR 148/10).

Die entscheidenden Fragen für Sie lauten: Gibt es Gesprächszeugen, als Sie mit dem Kunden die Spezifikationen besprochen haben? Hat der Kunde die Lieferung abgenommen und sich über die Spezifikationen geäußert? Können Sie Zeugen benennen, die mitbekommen haben, dass über den Preis gesprochen wurde?

Tragen Sie wirklich alles zusammen, was Sie an mehr oder weniger belastbaren Punkten anführen können und tragen Sie dem Kunden vor, dass Sie sehr wohl belegen können, dass er mit den Spezifikationen einverstanden war. Sie können ruhig ein wenig blöffen. Reagiert der Kunde dann immer noch ganz rigide mit einem Nein, können Sie sich die Klage immer noch überlegen.

Will der Kunde „nur“ einen Preisnachlass auf den „strittigen“ Teil, können Sie überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, wenigstens einen Teil des Geldes zu bekommen als möglicherweise vor dem Gericht zu unterliegen.

Wichtig aber: Machen Sie es beim nächsten Mal besser. Bitten Sie den Kunden ausdrücklich um Rückbestätigung per Fax oder E-Mail – und weisen Sie darauf hin, dass nur mit seiner Unterschrift die besprochenen Vereinbarungen und der neue Preis als vereinbart gelten.
Beitrag veröffentlicht am: 20.08.2013
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