Anzeige
Leer Leer
 
Leer
Leer
Leer
Leer
Leer
Anzeige





Business-Ratgeber für Ihren Erfolg 2018
Jetzt in unserem Shop:

» Jetzt auch mit Gratis-Test-Garantie «

Die aktuelle Meinung aus unserer
Experten-Ecke:

Jens Holtmann
Jens Holtmann

Billig einkaufen kann jeder

Anzeige




 

Anzeige
Seminarangebot: Geprüfte Korrespondenz-Expertin

 
 
Beitrag twittern
Was Sie einem Redakteur niemals sagen dürfen – Die 10 Todsünden der Pressearbeit

Irgendwann kommt der Moment, da muss man zum Telefon greifen und einen Redakteur anrufen. Und versucht, im Gespräch so überzeugend wie möglich seine Nachricht zu verkaufen. PR-Profi Jens Uwe Meyer weiß, wovon er spricht: Er war jahrelang auf der Medienseite und saß als Journalist den PR-Agenturen und Unternehmern gegenüber.

Dann wechselte er die Seiten und berät heute Unternehmen, wie sie erfolgreichere PR betreiben. In seinem Buch Kreative PR hat er die 10 Todsünden der Pressearbeit zusammengestellt. Die gibt Ihnen die WerbePraxis aktuell-Redaktion hier gerne weiter – zusammen mit Erläuterungen und Tipps, wie Sie es besser machen können.
  • Todsünde Nr. 1
    „Ich möchte bei Ihnen ein Thema platzieren.“ Wer diesen ehrlich gemeinten Satz zum Einstieg wählt, beweist, dass er nichts vom Verkaufen versteht. Denn nicht die Verkaufsabsicht steht im Vordergrund, sondern der Nutzen, den der Redakteur von der angebotenen Nachricht hat. Wenn Sie schon einen kurzen Satz zum Einstieg suchen, dann sagen Sie: „Guten Tag, Herr X. Ich habe Ihre Nummer von Herrn Y und möglicherweise ein spannendes Thema für Sie.“

  • Todsünde Nr. 2
    „Nein, ich hatte noch keine Gelegenheit, Ihre Zeitung zu lesen.“ Meist kommt diese Antwort dann, wenn der Redakteur Sie konkret fragt, woher Sie seine Zeitung kennen und in welche Rubrik das Thema passen soll. Wenn Sie dann erkennen lassen, dass Sie sein Blatt nicht kennen, zeigt das: Sie sind schlecht vorbereitet. Sie agieren unprofessionell. Besser sagen Sie: „Ich könnte mir vorstellen, dass dies in die Rubrik X passt, aber auch in die Rubrik Y – kommt darauf an, welchen Fokus man wählt.“


  • Todsünde Nr. 3
    „Ach, das hatten Sie gerade.“
    Wenn der Journalist Sie darauf hinweist, dass dieses Thema soeben erst bearbeitet wurde, sind Sie ertappt: Sie wussten es nicht! Geben Sie jetzt trotzdem nicht klein bei. Kontern Sie: „Wir beleuchten das Thema mal von einer ganz anderen Perspektive.“

  • Todsünde Nr. 4
    „Was meinen Sie mit: Wo ist das Thema?“
    Dieser Satz ist in etwa so vernichtend wie der Lehrerruf: „Setzen, Sechs“. Anstatt herumzustammeln und ihm ein schlechtes Thema noch mit tausend Worten zu erläutern, nehmen Sie seine Kritik sachlich an. Sagen Sie: „Verstehe. Wie wäre es denn spannend für Sie?“

  • Todsünde Nr. 5
    Inhalte und Umsetzung sind nicht durchdacht.
    Stellen Sie sich auf kritische Rückfragen ein. Wenn der Journalist fragt: „Gibt es auf dem Markt nicht bereits bessere Geräte?“, dann sollten Sie Bescheid wissen.

  • Todsünde Nr. 6
    Sie sind ein Zeitdieb.
    Bereiten Sie Ihr Telefongespräch mit dem Journalisten so vor, dass Sie schnell zur Sache kommen und Ihr Anliegen in wenigen Sätzen rüberbringen können. Gehen Sie von Folgendem aus: Wenn man den Kern einer Story nicht in 2 Sätzen erzählen kann, schaffen Sie es nicht, den Journalisten zu fesseln. Und etwas Langatmiges wird er seinen Lesern nicht vorsetzen.

  • Todsünde Nr. 7
    Viele Fakten, wenig Emotionen.
    Es ist nun einmal so: Ohne Emotionen lässt sich kaum eine Geschichte erzählen – außer reine Wirtschaftsmeldungen und Quartalszahlen. Diese Emotionen müssen in Ihrer Geschichte ebenso enthalten sein wie in dem Telefongespräch mit Ihrem Gegenüber.

  • Todsünde Nr. 8
    Bilder? Wieso Bilder?
    Gehen Sie davon aus, dass Ihre Chance, einen Artikel in einem Magazin, in einer Zeitschrift zu präsentieren, sich schlagartig verbessert, sobald Sie gutes Bildmaterial anbieten können. Gute Bilder sind wertvoll, da sie Mangelware sind. Bilder müssen Stimmungen und Action transportieren. Durch den Abdruck eines Bildes wird der Umfang Ihres Artikels größer und die Wahrnehmungschance steigt. Denn auch Leser orientieren sich an Bildern!

  • Todsünde Nr. 9
    Persönliche Kontakte? Wozu? Es gibt das Internet.
    Gehen Sie davon aus, dass persönliche Kontakte durch nichts zu ersetzen sind. Von einem erfolgreichen Agenturchef weiß ich , dass er bei den wichtigen Branchenblättern mindestens einmal im Jahr auftaucht – und Pralinen mitbringt. Und dann gibt’s Smalltalk vom Sekretariat bis zum Redakteursbüro. Planen Sie also solche persönlichen Besuche bei den für Sie wichtigen Medien ein- bis zweimal jährlich ein.

  • Todsünde Nr. 10
    Lügen. Labern. Luftnummern.
    Nun ja, das braucht man kaum erläutern. Wenn Sie einen Journalisten hinters Licht führen wollen, ist dies der sicherste Weg, ihn zum dauerhaften Feind zu machen. Wenn Sie Pech haben, wird er Sie künftig ignorieren oder zumindest kritisch beäugen.

WerbePraxis aktuell-Buch-Tipp: Kreative PR von Jens Uwe Meyer, broschiert, 232 Seiten, UvK-Verlag, Konstanz 2007, 24,90 €
Beitrag veröffentlicht am: 07.10.2008
Aus: WerbePraxis aktuell - Jetzt gratis testen!
Wie finden Sie diesen Beitrag? Durchschnittliche Bewertung
Bewertung
bei 0 Bewertungen
Mit der Abgabe einer Bewertung wird ausschließlich der Wert der Bewertung gespeichert. Ein Rückschluss auf die Identität bestimmter Personen ist damit nicht möglich!
Diesen Beitrag jetzt...
Weiterempfehlen Drucken RSS-Feed Abonnieren Twittern Bei XING posten


Kurz-URL für Presse: www.business-best-practice.de/3815
Info per E-Mail über neue ähnliche Beiträge


Anzeige
Die besten Reden von A bis ZDie besten Reden von A bis Z
Reden halten viele Leute. Aber - UNTERHALTEN die ihr Publikum auch? So machen Sie es besser:

Nutzen Sie Ihre negativen Erfahrungen als Zuhörer langweiliger Ansprachen, um ab sofort BESSERE Reden zu halten, als SIE bisher anhören mussten:
  • Motivieren und begeistern Sie Ihr Publikum wie nie zuvor.
  • Treten Sie als souveräne Führungspersönlichkeit auf.
  • Glänzen Sie durch treffende Zitate und zündende Pointen.
  • Reißen Sie Ihre Zuhörer zu endlosen Beifallsstürmen hin.
Kurz: UNTERHALTEN Sie Ihr Publikum - und führen Sie es dahin, wo Sie es haben wollen!

Das gelingt Ihnen ab sofort ganz leicht.

Denn ab jetzt arbeiten hoch bezahlte Rethorik-Trainer und Unternehmensberater für Sie...

Im Handbuch „Die BESTEN Reden von A bis Z“ stellen diese Rede-Profis nun auch Vereinsvorständen, Kommunalpolitikern, Behördenchefs, Abteilungsleitern, Gewerkschaftern, etc Ihr Fachwissen zur Verfügung. Für Reden beruflich und privat.

Ihre Rede ist perfekt. Mitreißend in der Wortwahl. Überzeugend in der Logik.

Sie erreichen mit Ihrer Rede was Sie wollen ... Hier erfahren Sie, wie es geht!



Diese aktuellen News & Tipps für Werbung, Marketing und Trends könnten Sie interessieren:

Hier finden Sie eine Übersicht aller Beiträge für Werbung, Marketing und Trends

 

Das Small Talk-Thema des Tages

Sie kennen das doch bestimmt auch: Sobald Sie kurz mit bekannten oder unbekannten Personen zusammentreffen, ist ein kurzes, unverbindliches Gespräch angesagt: Der Small Talk.

Egal, ob vor einem Seminar, einer Tagung, im Aufzug oder in der Warteschlange: Sie wollen sich ja nicht anschweigen. Aber was dann? Das Wetter und die gute oder schlechte Anreise als Small-Talk-Thema fallen den meisten noch ein. Wenn Sie es aber nicht wie alle machen wollen, schlagen wir Ihnen mit diesem Newsletter auf unserer Partnerseite small-talk-themen.de täglich ein aktuelles Thema vor, das Sie für Ihren Small Talk nutzen können.

Ihre E-Mail-Adresse:





Lesen Sie auch unsere weiteren Beiträge zu den Themen "Werbung, Marketing & Trends":



Diese Seite wurde vom McAfee SiteAdvisor
auf Sicherheit überprüft
Gelassenheits-Schaf
© 2005-2017, web suxxess factory