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Wie Sie sich im Beruf oder in einer neuen Firma gekonnt bekannt machen
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Im Beruf oder in der Firma erfolgt die Vorstellung generell nach streng hierarchischen Regeln. Wer in der Hierarchie weiter oben steht, hat das Recht, bei der Vorstellung zuerst zu erfahren, mit wem er es zu tun hat. Wiederum werden ihm bei einer gegenseitigen Vorstellung in der Firma die unbekannten Personen zuerst vorgestellt.
Der große Knigge erläutert Ihnen hier, was das für die Vorstellung innerhalb einer Firma bedeutet:
| - Der Azubi wird der Chefin vorgestellt.
- Die Sekretärin wird dem Abteilungsleiter vorgestellt.
- Der 50-jährige Handwerker wird dem 30-jährigen Handwerksmeister vorgestellt.
- Die neue Abteilungsleiterin wird dem Vorstand vorgestellt.
- Die neue Sekretärin wird ihrer Kollegin vorgestellt.
Wie wichtig sind Alter & Geschlecht?
Alter und Geschlecht spielen bei der Vorstellung in der Firma keine Rolle, solange es Hierarchie-Unterschiede gibt. Gibt es sie nicht, nehmen Sie diese Kriterien (die fürs Privatleben relevant sind) zu Hilfe.
Vorstellung ohne Hierarchie-Unterschied
Sie stellen die deutlich jüngere Sekretärin Frau Heinrich aus der Abteilung A der deutlich älteren Sekretärin Frau Baum aus Abteilung B vor: „Frau Baum, ich möchte Sie gern mit Frau Heinrich bekannt machen. Frau Heinrich arbeitet seit drei Jahren bei uns in der A-Abteilung. Frau Heinrich, das ist Frau Baum aus der B-Abteilung.“
Vorgesetzte und Kunden: Wer steht höher?
Fingerspitzengefühl ist bei der Vorstellung innerhalb der Firma dann gefragt, wenn Sie Ihren Chef mit einem neuen Kunden zusammenbringen. Wer steht höher: der Chef oder der Kunde? Generell werden dem Kunden die internen Mitarbeiter vorgestellt, das gilt auch für den Chef. Korrekt wäre also: „Wie schön, Herr Kunde, dass ich Sie heute endlich mit meinem Chef, Herrn Boss, bekannt machen kann. Herr Boss, das ist Herr Kunde, der extra aus Flensburg angereist ist ...“ Oder: „Herr Kunde, kennen Sie schon meinen Chef, Herrn Boss?“
Der große Knigge rät: Klären Sie Generelles am besten frühzeitig
Etwas heikel ist die Situation immer. Klären Sie mit Ihrem Chef generell, ob er mit dieser Vorgehensweise einverstanden ist und dem Kunden auch beim Vorstellungsritual „die Krone“ gönnt. |  | | Beitrag veröffentlicht am: 31.01.2012 | Anzeige Aus: Der große Knigge, dem Knigge-Ratgeber für gutes Benehmen und richtige Umgangsformen beruflich und privat. Klicken Sie hier – es erwarten Sie Knigge-Tipps zu Themen wie: - Was ist heute erlaubt und was verpönt?
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Kurz-URL für Presse: www.business-best-practice.de/7479
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