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Wie Sie sich Namen besser einprägen können

Immer wieder passiert es Rednern und Rednerinnen, dass ihnen ein Name während ihres Vortrags entfällt. Sie wollen einen Abteilungsleiter besonders hervorheben, einer ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterin oder einem Dezernenten danken – und plötzlich ist der Name weg.

Meistens kündigt sich das schon an, während Sie reden. Verzweifelt suchen Sie in Ihrem Gedächtnis nach dem Namen – aber er fällt Ihnen nicht ein.

Jetzt müssen Sie entscheiden: Lassen Sie diese Passage Ihrer Rede ganz weg oder weichen Sie aus, indem Sie so von der Person reden, dass alle wissen, wen Sie meinen?

Ein Beispiel aus dem neuen Reden-Berater:

Neulich traf ich den Produktionsleiter unserer Filiale in Düsseldorf auf dem Flur. Da musste ich ihm einfach herzlich für die hervorragenden Umsätze danken, die diese Filiale seit 2 Jahren einfährt. Ihnen, lieber Kollege, auch hier vor allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ein herzliches Dankeschön!

Gewiss, besonders elegant sind solche Notlösungen nicht. Deshalb sollten Sie eine Methode für sich finden, wie Sie sich Namen besser einprägen.

Auch hierzu hat der neue Reden-Berater einige Tipps für Sie:
  • Nachfragen: Sie müssen Namen, die Sie zum ersten Mal hören, richtig verstehen. Scheuen Sie sich nicht, noch einmal nachzufragen, oder bitten Sie darum, den Namen zu buchstabieren. Nicht jeder kann einen Namen wie „Wytzoslawski“ auf Anhieb richtig aussprechen, geschweige denn richtig schreiben.

  • Wiederholen Sie den Namen im Gespräch mit Ihrem Gegenüber mehrmals. Ein fremder Name prägt sich nur ein, wenn wir ihn öfter aussprechen. Fragen Sie auch nach dem Vornamen – Familiennamen mit Vornamen lassen sich besser merken, weil häufig damit ein Sprechrhythmus verbunden ist, der eingängiger ist.

  • Aufschreiben: Schreiben Sie den fremden Namen bei nächster Gelegenheit auf – ins Adressbuch – oder tippen Sie den Namen in Ihr Handy. Fragen Sie nach der Bedeutung dieses Namens, fragen Sie nach dem Wohnort oder nach dem Beruf des Namensträgers. So stellen Sie gedankliche Eselsbrücken her. Auch assoziative Eselsbrücken können Ihnen helfen, sich einen Namen zu merken: Frau Holzhaus: Denken Sie an ein Häuschen aus Holz im Schwarzwald, bei dem Frau Holzhaus aus dem Fenster guckt.

Der neue Reden-Berater-Tipp: Bedenken Sie in jedem Fall: Sprechen Sie einen Menschen mit seinem Namen an, öffnen Sie ihn für einen Dialog, öffnen Sie ihn für Ihre Botschaft. Hört er von Ihnen seinen Namen, ist er auch bereit, Ihnen zuzuhören.
Beitrag veröffentlicht am: 27.08.2008
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