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Wikinomics: Lassen Sie die ganze Welt Ihr Geschäft verbessern

Wie lässt sich der nächste Umsatzsprung anschieben? Antworten auf diese Frage zu finden gehört zum Unternehmer-Alltag. Rob McEwen, CEO von Goldcorp, einem Rohstoffunternehmen, ging hier einen neuen Weg: Er machte das gesamte Wissen seiner Firma öffentlich – und lud alle Welt ein, neue Ideen zu entwickeln.

Mit diesem Vorgehen erbrachte er eine Pionierleistung – ein Weg, den künftig auch andere Unternehmen gehen werden.

Wie kam McEwen auf diese Idee?

Die Ausgangslage: In Kanada betreibt McEwen eine Goldmine – die Red-Lake-Mine ist seit Jahren unprofitabel, es wird zu wenig Gold gefunden, Kosten sind zu hoch. Die Nerven von Management und Arbeitern liegen am Boden, weil sie das Ende der Mine fürchten.

Der Geschäftsführer tritt die Flucht nach vorn an: „Wir sind mit unseren Ideen am Ende“, sagt er, „wir müssen Anstöße von außen bekommen.“ Aber er vertraut sich nicht dem Unternehmensberater an: Auf einer Konferenz seiner Branche macht er den Vorstoß. „Wir suchen nach guten Ideen für unseren Betrieb“, trägt er den versammelten Geologen und Unternehmern vor. Er stellt alle verfügbaren Daten der Mine ins Internet: Abbauraten, Qualität, Fundorte, Ergebnisse von Probebohrungen.

Trendletter-Einschätzung: Damit stellt Unternehmer McEwen eine althergebrachte Praxis auf den Kopf. Alles Wissen über das Geschäft ist geheim und gehört nur dem Betrieb, so lautet die verbreitete Einstellung bislang, denn: Firmengeheimnisse sind normalerweise Quelle des Vorsprungs im Wettbewerb. Genau das aber wird sich in Zukunft ändern – jedes Unternehmen steht in mehrfacher Hinsicht unter Druck, der meistergeführte Handwerksbetrieb ebenso wie der Konzern mit 1 Milliarde Euro Umsatz:

  • Sie müssen sich in Zukunft schneller erneuern als bislang üblich.

  • Die internen Management-Ressourcen (Ideen, Innovationskraft) reichen dafür nicht aus.

  • Unkonventionelle Durchbruch-Lösungen werden mit internen Mitteln nicht gefunden – weil die Beteiligten durch langjährige Routine betriebsblind sind.

  • Große Aufgaben lassen sich besser mit externen Ressourcen stemmen, die die eigene Innovationskraft um ein Mehrfaches steigern.

Goldcorp ging diesen Weg weiter – mit Erfolg: Die Goldförderung konnte in der bestehenden Mine von 50.000 Feinunzen im Jahr in 5 Jahren um das Zehnfache gesteigert werden. Die Mine kam rasch zurück in die Gewinnzone, der Unternehmenswert vervielfachte sich.

So erreichte der Betreiber der Red-Lake-Mine den Durchbruch: Für gute Ideen lobte er einen Wettbewerb aus, 575.000 Dollar sollten die besten Ideen bekommen.

Überall in der Welt begannen daraufhin Experten, die von McEwens Aufruf im Netz erfahren hatten, mit der Arbeit. Geologen, Wissenschaftler, Studenten, Hobbygeologen und Militärs beteiligten sich – und sandten ihre Ideen und Konzepte ein. Die virtuelle Ideengemeinde identifizierte allein nach Aktenlage 100 Fundstellen für Gold auf dem Gelände, bei 80 davon kam es zu einem lohnenden Abbau.

McEwens Vorgehen zeigt ein neues Muster: Wer sich als Unternehmer öffnet, wird schneller und kreativer. Diese Praxis verbessert Neuproduktentwicklung, Produktion und Schaffung neuen Wissens. Don Tapscott, einer der Vordenker der digitalen Wirtschaft, nennt diese Praxis Wikinomics: In Zukunft wenden Unternehmen jedes Typs das Konzept des Online-Lexikons Wikipedia an, sie laden Menschen weltweit zu Mitwirkung und Ideenproduktion ein.

Trendletter-Fazit: Hier tut sich ein neuer, zukunftsträchtiger Strategieansatz auf. Er nutzt geschickt die weltweite digitale Vernetzung – und verbessert den Zugriff auf Arbeits- und Denkkapazität. Für Unternehmen jeder Größe ergeben sich hierdurch Chancen, besonders für kleinere und mittlere Betriebe mit bislang begrenzten Ressourcen.
Beitrag veröffentlicht am: 23.09.2008
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