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Wie sich Ihre Firma in diesem dramatischen Jahr 2009 entwickelt hat, sagt Ihnen Monat für Monat die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) und in wenigen Wochen oder Monaten auch der Jahresabschluss.

Doch wissen Sie auch, wie Sie sich als Unternehmerpersönlichkeit entwickelt haben? Diese Erkenntnis ist wichtig, denn Sie sagt Ihnen, wie Sie Ihre Firma 2010 steuern werden.

Mit diesen 4 Fragen aus simplify your business finden Sie die richtige Antwort.

  1. Frage: Worin war ich 2009 richtig gut?

    Nehmen wir einmal an, 2009 war für Sie ein gutes Jahr. Sie kaufen sich ein größeres Auto und entnehmen mehr Geld aus Ihrer Firma als ursprünglich geplant. Ist das Ihre Belohnung, weil Sie 2009 besonders gut waren?

    Der Management-Experte Reinhard K. Sprenger behauptet das Gegenteil: „Solche Belohnungen beeinflussen die Motivation – und zwar negativ.“ Was Sprenger meint: Sie machen bequem und auf Dauer unzufrieden.

    Fragen Sie sich daher: Worin war ich 2009 gut – weil ich meine Talente umsetzen konnte? Habe ich gemacht, was mir leicht fiel?

    Das wird auch durch die Forschung bestätigt. Menschen sind dann am glücklichsten, wenn sie das tun, was sie am besten können!

  2. Frage: Was war weniger gut?

    Allerdings gibt es keinen Zusammenhang zwischen etwas „gern tun“ und etwas „gut tun“.

    Wer z. B. in seiner Freizeit gerne malt, der wird damit nicht automatisch zu einem zweiten Beuys oder Dürer. Überlegen Sie sich: Konnte ich mich 2009 auf das konzentrieren, was mir leicht von der Hand gegangen ist?

    Im Kern geht es dabei um Ihre Biografie als Unternehmer. Vielleicht sind Ihnen nämlich die Aufgaben deshalb nicht so leichtgefallen, weil Sie andere Stärken haben.

    Hier sind einige Fragen, mit denen Sie das erkennen: Hätte mich die Tätigkeit als Kind begeistert? Hätte mich ein Wissenschaftler, Film- oder Romanheld fasziniert, der die Tätigkeit besonders gut konnte? Hätte mir die Aufgabe früher mehr Freude gemacht?

    Auf diese Weise erkennen Sie zielsicher, welche Aufgaben Ihnen weniger gut liegen.

  3. Frage: Stimmen meine Planungen noch?

    Sicher hatten Sie sich für 2009 persönlich etwas vorgenommen. Am Ende des Jahres stellen Sie aber fest, dass Sie vor lauter Arbeit nicht dazu gekommen sind, Ihre Ziele umzusetzen.

    Häufig ist aber nicht Ihr umfangreiches Tätigkeitsfeld die Ursache für nicht erreichte Planungen. Auch geänderte Rahmenbedingungen sind es nicht.

    Ihr Gegner ist der innere Schweinehund! Mit raffinierten Taktiken sabotiert er Ihre guten Vorsätze. Wenn der Plan von Anfang 2009 und die Realität Ende 2009 nicht zusammenpassen, dann liegt es oft am Widerstand des inneren Schweinehunds.

  4. Frage: Muss ich meine Ziele anpassen?

    Wenn Sie nun festgestellt haben, welche Ziele und Aufgaben 2009 nicht Ihren Talenten entsprachen, dann konzentrieren Sie sich 2010 mehr auf die Ziele, bei denen dies eher der Fall ist.

    Wenn Sie z. B. gerne organisieren, aber ungern Rechnungen schreiben, dann geben Sie die Aufgabe z. B. an ein Schreibbüro ab. Die gewonnene Zeit nutzen Sie, um Ihren Betrieb zu reorganisieren.
Beitrag veröffentlicht am: 07.12.2009
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