Amish People richten ihre Unternehmen auf Stabilität und Langlebigkeit aus – keine schlechte Strategie für turbulente Zeiten. Die Amish sind eine christliche Gemeinschaft in den USA, technikskeptisch, leben ohne Strom, Mobiltelefon und Internet, verzichten auf Autos.
Dem Erfolg ihrer Unternehmen allerdings tut das keinen Abbruch.
Beispiel: 10 % der Amish-Firmen scheitern in den ersten 5 Jahren nach der Gründung. Bei normalen Gründern liegt diese Rate bei 50 %.
Der Vertriebsmanager Vlastimil Kudrnac hat auf der Internetseite www.swissstartups.com zusammengestellt, was er macht (beziehungsweise nicht macht), wenn es darum geht, neue Verkaufsmitarbeiter einzustellen.
Sei nicht begeistert, wenn der Kandidat eine lange Liste von Firmen vorweisen kann, deren Produkte er vertrieben hat. Wäre er erfolgreich, wäre er geblieben.
Sagt er, sein Ziel sei es, Verkaufsleiter zu werden? Vorsicht! Leiten ist einfacher als selber zu verkaufen und Theoretiker gibt’s schon genug.
Langeweile tötet. Wer seine Empfänger anödet, wartet vergeblich auf Reaktionen. Das gilt für die inneren Werte Ihres Mailings. Aber vor allem für die äußere Erscheinung. Gestalten Sie deshalb Ihre Mailings abwechslungsreich.
Corporate Design heißt ja nicht Gleichmacherei. Wecken Sie schon durch abwechselnde Gestaltung das Interesse Ihrer Kunden. Packen Sie Ihre Empfänger an der menschlichen Neugierde.
Entwickeln Sie neue Formate. Sogar die relativ starren Vorschriften der Post lassen allmählich Spielraum. Bestimmt wird dieser noch größer.
Kontakte knüpfen, Netzwerke bilden, Infos früh streuen – das sind 3 Gründe, warum es sich lohnt zu twittern. Nicht ohne Grund hat Barack Obama das Micro-Blogging als Wahlkampfinstrument genutzt. Zwischen 1,3 und 1,5 Mio. Tweets werden stündlich veröffentlicht.
Somit ist eines sicher: Sie erhöhen Ihren Bekanntheitsgrad enorm und landen mit jeder Message mittendrin in Ihrer internetaffinen Zielgruppe. Und so lohnt es sich, dieses Kommunikationsmodul bei der einen oder anderen PR-Aktion einmal einzusetzen, auch wenn Sie bisher eher auf klassische Instrumente setzten. Denn auf Dauer spielt das Social Media eine immer größere Rolle in der Online-PR.
Wenn Sie Ihre kurze Message via Web absetzen, wenn es Ihnen gelingt, Follower für Ihr Thema zu finden, dann tippen Sie sich zum Nulltarif, ungefiltert und in Echtzeit in das Visier der Micro-Blogger. Und als PR-Verantwortlicher Ihres Unternehmens beweisen Sie, dass Sie Trends erkennen und nutzen können. Immerhin stellten Statistiker fest, dass stündlich zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Tweets abgesetzt werden, und die Tendenz ist steigend.
Man hat es Ihnen nicht deutlich gesagt und Sie auch nicht gefragt. Ob Sie es wollen oder nicht: Google hält jede Ihrer Google-Suchen in einem Web-Protokoll fest. Aber nicht nur Google tut das, auch Bing, Yahoo oder AOL.
Das kann ärgerlich oder gefährlich für Sie sein. Für den Unternehmer oder Einkaufsleiter, für den Forschungs- und Entwicklungschef – weil diese Personen vielleicht wertvolle Geschäftskontakte offenbaren. Für den Mitarbeiter, weil er sich sicher sein kann, dass seine Surf-Aktivitäten nicht unbemerkt bleiben, ja sogar auf unabsehbar lange Zeit festgehalten werden. Das häufige Ansehen von YouTube-Videos bleibt da ebenso protokolliert wie der Einkauf von Konzertkarten oder Flugtickets.
Allerdings hat Google in den letzten Monaten noch eines draufgelegt. Denn jetzt präsentiert es Ihnen nur noch Suchergebnislisten, die an Ihr Suchverhalten angepasst wurden. Im Klartext: Haben Sie die eigene Website oder die eines Mitbewerbers besonders häufig bei Google eingegeben, dann klettern diese häufig besuchten Seiten bei den Suchtreffern, die Google Ihnen anzeigt, ganz nach oben.
Prima Sache, um dem Chef zu zeigen, wie toll das Unternehmen angeblich in der Suchtrefferliste platziert ist. Aber kein probates Mittel mehr, um herauszufinden, wie ein möglicher Kunde Ihre Website findet.
Die Personalisierung der Google-Suchergebnisse müssen Sie also zwingend außer Kraft setzen, um:
die Darstellung Ihres Unternehmens in den Suchtreffern objektiv zu überprüfen,
die Darstellung des Wettbewerbs in den Suchtreffern zu analysieren,
eine objektive Analyse von Keywords durchzuführen,
Recherche-Spuren Ihres Unternehmens oder einzelner Mitarbeiter unsichtbar zu machen.
Nicht zuletzt das Thema „Elektromobilität“ zeigt uns, dass wir auf dem Weg in eine postfossile Gesellschaft sind. Erdöl war die Schlüsselressource in der industriellen Welt des 20. Jahrhunderts, doch die Technologiewende rückt nun auch andere Rohstoffe in den Fokus. Einer davon ist die Rohstoffgruppe der Seltenen Erden. Kaum eine Zukunftstechnologie kommt in den nächsten Jahren ohne die Verwendung dieser Rohstoffe aus.
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