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Die Zukunft von Bio – diese Veränderungen auf dem Öko-Markt sollten Sie im Auge behalten



Ein Ende des Bio-Booms ist vorerst nicht absehbar: Von Aldi bis Alnatura – Discounter wie Bio-Supermarkt erweitern kontinuierlich ihr Angebot und Sortiment an ökologischen Lebensmitteln. Seit 2004 steigt der Umsatz der Branche in Deutschland im 2-stelligen Bereich, 2006 um 15 % auf 4,5 Milliarden Euro.

Weltweit wurden im vergangenen Jahr rund 40 Milliarden US-Dollar mit Organic Food umgesetzt. Der Bio-Boom hat mittlerweile um sich gegriffen und wirkt sich positiv auf andere Branchen und Märkte aus.

Doch trotz der anhaltenden Konjunktur unterliegt auch der Bio-Trend Veränderungen. Die Branche muss sich mit Einfallsreichtum und Originalität der wachsenden Konkurrenz und der beginnenden Normalität stellen.

4 Trends werden laut dem Zukunftsletter das Bio-Business in den nächsten Jahren prägen:

1.

Bio erfindet den Apfel neu: Die Apfelsorte Juliet wurde exklusiv für den Bio-Anbau erfunden

Nicht nur der Erfolg von Pink Lady hat gezeigt, dass Obst durchaus als Marke aufgebaut werden kann. Jetzt wurde in Frankreich der erste Apfel für den Bio-Anbau konzipiert: Juliet ist ein zweifarbiger Apfel mit süß-saftigem Geschmack, der sich gut lagern lässt.

Seit diesem Jahr wird das Obst, das für den Fruit Logistica Innovation Award 2007 nominiert war, auch in Italien und Neuseeland angepflanzt. Während im letzten Jahr die Ernte bei gerade einmal 250 Tonnen lag, sollen es in 2 Jahren bereits 2.500 Tonnen sein.

Geplant ist unter anderem eine groß angelegte Marketingaktion mit Plakaten, Aufklebern und Gadgets wie Schlüsselanhängern oder Spielen. Vertrieb und Vermarktung übernimmt das Unternehmen Pépinières Escande, das seit über 3 Generationen auf die Entwicklung, den Handel und Absatz von Obst und Früchten spezialisiert ist.

2.

Bio-Deluxe versus Bio-Discount: Die Bio-Branche spaltet sich in den nächsten Jahren in eine 2-Klassen-Gesellschaft auf

Bio für alle, Öko-Discounter und neue EU-Verordnungen lassen den Bio-Markt ebenso undurchsichtig und anfällig für Skandale werden, wie es beim konventionellen Lebensmittelmarkt der Fall ist. 2007 musste die Candy Factory KG im nordrhein-westfälischen Raesfeld mehrere Chargen und Sorten Gummibärchen der Marke Bretti's Naturkost zurückrufen, da das Produkt zu viel konventionelle Gelatine enthielt. Erlaubt sind laut EU-Öko-Verordnung 5 % konventionelle Inhaltsstoffe.

Wenn ab 2009 das europäische Bio-Logo Pflicht für alle Öko-Waren wird, kann dies anderen Öko-Siegeln zusätzlichen Nutzen bringen: Ob Bioland, Naturland oder Demeter – die Verbände garantieren einen höheren Standard, als es die EU verlangt, und können sich damit als Bio-Luxus-Ware positionieren.

Mittelfristig wird sich der Bio-Markt in eine 2-Klassen-Branche unterteilen: in sichere, aber auch teurere Produkte mit alternativen Siegeln und in den Discount-Markt mit EU-Kennzeichnung.

3.

Bio-Local: Mittelfristig wird der Regionalaspekt den simplen Bio-Nachweis überflügeln

Seit Öko Alltag in den Regalen und an den Theken der Supermärkte geworden ist, reicht das Wort Bio alleine nicht mehr aus, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Wer jedoch auf Bio plus einen Extranutzen setzt, hat gute Chancen, sich auch in Zukunft zu behaupten, etwa mit sozialem Mehrwert:

Der Gesamterlös von Fairtrade-Produkten ist 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 50 % auf 110 Mio. Euro gestiegen, während sich die verkaufte Menge sogar verdoppelte. Vor allem Bananen mit dem Fairtrade-Siegel landeten im Einkaufskorb der deutschen Verbraucher – ihr Absatz hat sich verdreifacht.

Daneben ist Bio plus regional das neue Dream-Team. Immer mehr Verbraucher legen Wert auf Produkte, denen nicht der Faktor Klimakiller anhaftet, sondern die in ihrer direkten Umgebung produziert wurden – womöglich noch eine regionale Spezialität und Besonderheit sind.

4.

Bio im Außer-Haus-Markt: Von den Lebensmittelgiganten lernen und auf Gastronomie und Convenience setzen

In den USA werden Mahlzeiten immer seltener zuhause zubereitet, sondern unterwegs in Imbissen, Diners oder Deli-Stores gekauft. Die 15- bis 24-jährigen Amerikaner essen bereits 4-mal die Woche außerhalb, weshalb der Lebensmittelkonzern Kraftfoods plant, sich jetzt auf dem Convenience- und Gastronomiesektor neu zu positionieren.

Auch in Deutschland ist der Trend zu Convenience und Außer-Haus-Konsum steigend: Laut ZMP in Bonn hat 2005 jeder Deutsche jeden vierten Tag Speisen und Getränke außer Haus konsumiert.

Für die Bio-Produzenten ist insbesondere der Fastfood- und Convenience-Bereich von Bedeutung, da es die einzige Branche ist, die authentisch das Paradoxon Gesundheit und Junkfood vereinen kann. Erste Projekte wie Bio-Burger-, Bio-Döner- oder Bio-Currywurst-Lokale gibt es bereits.

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie den Bio-Trend weiterentwickeln wollen:


  • Bio allein schafft keine Aufmerksamkeit mehr, Innovationen werden wichtiger

    Bio-Produkte der Zukunft dürfen nicht nur eine ökologische Kopie des konventionellen Marktes sein, sondern müssen sich durch Innovation und eigenen Charakter auszeichnen.

  • Herkunft und Authentizität zählen

    So wie z. B. Frosta vom selbst auferlegten Reinheitsgebot profitiert, können auch Bio-Marken durch zusätzliche Produktgarantien und Qualitätssicherheiten die Konsumenten langfristig überzeugen und binden.

  • Machen Sie sich klar, dass Sie anspruchsvolle Kunden haben

    Gerade die neue, wachsende Zielgruppe der LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) möchte sowohl als auch konsumieren: Bio + regional + gesund + fair gehandelt.

  • Die Zeit ist reif für die Expansion des Bio-Trends auf neue Branchen und Segmente

    Insbesondere die Entwicklung des Convenience-Markts wird gerade stark von anderen Trends beeinflusst – wie etwa dem Gesundheits- und dem Neo-Ökologie-Trend.


Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen Bizroug aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

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