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Crowdsourcing: Wo in Zukunft der Rohstoff Wissen herkommt



Wenn John Lyon von seiner Arbeitsstelle an der University of Nevada nach Hause kommt, beginnt sein zweiter Job. Jeden Abend schafft der Computerfan mindestens eine Stunde für ein Unternehmen namens Cambrian House.

Die Software-Schmiede mit Sitz im kanadischen Calgary hat keine festen Angestellten, sondern verlässt sich voll auf Menschen wie Lyon, die zunächst ohne Bezahlung arbeiten: Jeder Freiwillige kann Ideen für neue Produkte einbringen. Die Community stimmt darüber ab, welche verwirklicht werden sollen, und programmiert die Software dann gemeinschaftlich. Der Ideengeber erhält von allen künftigen Umsätzen einen Anteil von rund 5%.

 

Crowdsourcing, eine Mischung aus Crowd (übers.: Menschenmenge) und Outsourcing – so hat das amerikanische Magazin „Wired“ diese Strategie genannt. Unternehmen lagern in Zukunft bestimmte Teile der Wertschöpfung an Internet-Communities aus und nutzen so über die ganze Welt verstreutes Wissen und Ideen.

 

Wie Crowdsourcing funktioniert, zeigt ein Service namens Mechanical Turk, den der Buchhändler Amazon anbietet. Auf dieser Plattform erledigen Freelancer gegen eine kleine Gebühr einfache Aufgaben, die ein Rechner nicht bewältigen kann.

Beispiel: von einem Gesprächsmitschnitt ein schriftliches Protokoll erstellen. Der Auftrag wird per Internet verschickt, die Honorare pro Zeile liegen im Cent-Bereich.

Weitere Beispiele für Crowdsourcing:
  • Top Secret heißt das neueste Computerspiel des Herstellers Acclaim. Besonderheit: Das Spiel wird von den Spielern selbst entwickelt. Über die Projektseite im Internet kann jeder mitmachen. Gesucht werden Designer, Musiker, Programmierer, Animationskünstler. 20.000 Freiwillige haben sich schon angemeldet.

  • Firmen wie der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble oder Boeing nutzen immer häufiger die Ideenbörse InnoCentive, um aktuelle Probleme aus ihrer Forschung zu lösen. Die Themen reichen von Maschinenbau bis Biotechnologie und Chemie.

    Das Prinzip: Auf der Webseite wird das Problem eingestellt, jeder der 115.000 registrierten Nutzer kann eine Lösung vorschlagen. Wird diese später vom Auftraggeber umgesetzt, erhält der Amateurforscher eine Prämie von bis zu 100.000 Dollar.

    Erfahrungswert: Unternehmenseigene Labors lösen nur ca. 20 % der auftretenden Probleme, bei InnoCentive sind es 35 %. Unternehmen zahlen pro Jahr 100.000 Dollar, um an der Ideenbörse teilnehmen zu können

  • OpenAd (bezeichnet sich selbst als größte Werbeagentur der Welt. 7.500 Werbefachleute und Amateure haben sich bereits auf der Seite registriert und Ideen für Werbekampagnen hinterlegt.

    Unternehmen können entweder aus vorhandenen Konzepten eines auswählen oder gezielt eine Ausschreibung starten. Eine Jahresmitgliedschaft für Firmen kostet 3.000 Dollar und berechtigt dazu, eine Ausschreibung über die Plattform abzuwickeln.
 

Trendletter-Einschätzung: Crowdsourcing wird sich durchsetzen. Energie und Ideenreichtum der Massen im Netz zu nutzen gehört in Zukunft zur gängigen Geschäftspraxis – wenn die ausgelagerten Ideen nichts mit sensiblen Produkten oder Geschäftsgeheimnissen zu tun haben. Totlaufen indes wird sich der derzeit verbreitete Ansatz, die Ideen der Nutzer mehr oder weniger ohne Gegenleistung abzuschöpfen.

Marktpotenzial: Der Trendletter rechnet beim Crowdsourcing langfristig mit einem Anteil von 30 %, das heißt: 2 von 3 neuen Ideen stammen auch weiterhin aus dem eigenen Haus.

Wissensmanagement: Die wichtigsten Trends

  1. Professionelle Dienstleister unterstützen Unternehmen in Zukunft bei der Ideenfindung.

  2. Künftig gilt: Was nicht zum Kerngeschäft gehört, wird an den Kunden ausgelagert oder an der Börse eingekauft.

  3. Mit Crowdsourcing wird die interne F&E-Abteilung entlastet. Teile der Entwicklungsarbeit übernehmen externe Internet-Communities.

  4. Das Modell, Amateure im Netz unentgeltlich arbeiten zu lassen, hat ausgedient.




Für diesen Auftritt wurden Bilder von sokratas aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

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