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Das Wikinomics-Prinzip:
Die neue Kunst der Kooperation



Procter&Gamble und Boeing, eBay und Facebook, Wikipedia und Linux machen es vor: Die Wertschöpfung der Zukunft gehört den offenen Netzen.

Wikinomics nennt sich die neue kooperative Weltökonomie auf Basis globaler Netze und Technologien. Dahinter verbirgt sich eine neue Art, Geschäfte zu machen, bei der Unternehmen sich öffnen, gemeinsam mit anderen Firmen und Kunden Innovationen entwickeln sowie ihr bisher streng gehütetes Eigentum freigeben und teilen.

Die Öffnung nach außen erlaubt es Unternehmen, die Macht der Massenkooperation für die eigenen Zwecke nutzbar zu machen.

 

  • Wikinomics bedeutet Kostenreduktion bei gleichzeitiger Qualitäts- wie Quantitätssteigerung



    Die ersten Global Player haben das Potenzial von Wikinomics bereits erkannt und umgesetzt:

    • So profitiert etwa IBM von der offenen Kooperation mit Tausenden von Programmierern und Entwicklern. Und spart so rund 900 Mio. Dollar pro Jahr, die sonst bei der Entwicklung und Pflege eines eigenen Betriebssystems angefallen wären.

    • Auch BMW setzt auf externe Köpfe und betreibt eine virtuelle Innovationsagentur, wo kleine und mittlere Unternehmen Ideen präsentieren können.

    • Boeing probiert beim neuen Boeing-787-Jet eine so genannte Co-Innovation aus: Der Flugzeughersteller teilt seine Informationen mit den besten Partnern und Zulieferern. Rund 70 bis 80 % eines Jets werden von rund 100 Partnern in 6 Ländern hergestellt.

    • Dass von diesem Prinzip nicht nur Weltkonzerne profitieren, zeigt die chinesische Motorrad-Industrie: In China gibt es keinen großen Motorrad-Hersteller, sondern lediglich eine lose Gruppe von mehreren 100 Zulieferern rund um Ballungszentren wie Chongqing. Man trifft sich online, um die Einzelheiten zu besprechen.

      Seit Mitte der 90er Jahre hat sich dort die größte Motorrad-Industrie der Welt entwickelt. Im Jahr werden 18 Mio. Fahrzeuge hergestellt – das ist die Hälfte der Weltproduktion.


  • Prosumenten-Communities:
    In der Wikinomics-Welt sind Verbraucher zugleich auch Hersteller



    Nicht nur auf Fachexperten-Ebene funktioniert Wikinomics. Immer mehr Unternehmen setzen auf Consumer-generated Content. Die kreativen Verbraucher werfen so sämtliche Produktions- und Vertriebslogiken über den Haufen.

    • „Facebook“, die wertvollste Web-2.0-Website der Welt, rühmt sich ihrer rund 500 neuen Anwendungen, die von Usern entwickelt wurden.

    • Bei John Fluevog, einem Schuhhersteller, reichen die Kunden Designvorschläge ein. Fluevog zahlt keine Tantiemen; aber jeder Schuh trägt den Namen desjenigen, der das Design vorgeschlagen hat.

    • Bei mindstorms.lego.com erhält jeder User kostenlos ein Software-Kit, mit dem er umgehend zu entwickeln beginnen kann. Lego profitiert enorm von den Erfindungen in seinem Hobby-Business-Web. Über 300.000 Designer mischen mittlerweile in der virtuellen Lego Factory mit.


  • Weltweit boomen „Ideagoras“: Marktplätze für Ideen



    So genannte Ideagoras machen Innovationen, Erfindungen und wissenschaftlichen Sachverstand weltweit für innovationshungrige Unternehmen verfügbar.

    • Bei Yet2.com, einem Online-Marktplatz für Technologietransfer, posten Firmen ungenutzte Erfindungen, die sie selbst nicht weiterverwenden. Dadurch erhalten sie Kontakt zu anderen Unternehmen.

    • Bei InnoCentive sind 130.000 Wissenschaftler und Tüftler registriert und eine Reihe ungelöster Fragestellungen aufgelistet. Derjenige, der eine praktische Lösung vorschlagen kann, erhält eine Geldprämie. Über diese Internet-Plattform rekrutiert Procter&Gamble externe Entwickler. Vorstandschef Alan Lafley gab die Order aus, die Hälfte der Ideen für neue Produkte von außen einzuführen.


Prognose des Zukunftsletter: Durch das Wikinomics-Prinzip werden herkömmliche Geschäftsstrategien und Business-Philosophien hinfällig. Nur wer sich öffnet und Externe partizipieren lässt, wird in Zukunft überlebensfähig bleiben.

Bei diesem neuen Ansatz des Management-Denkens besteht die Kunst darin, ein gemischtes Portfolio von geistigem Eigentum zu entwickeln. Ein sensibler Umgang mit Wissen ist Voraussetzung, um von der globalen Vielfalt des Wissens und der Technologien zu profitieren, ohne sich selbst zu kannibalisieren.



Für diesen Auftritt wurden Bilder des Fotografen James Thew aus der Bild-Datenbank Fotolia verwendet.

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